Lokalsport | 10.05.2024, 13:31 Uhr

Rheinbreitbach schafft in der Relegation den Aufstieg in die Bezirksliga

Tischtenniskrimi mit Happy End

Ein spontanes Glas (alkoholfreien) Sekt auf den grandiosen Last-Minute-Erfolg in der Relegation: Jan Peren, Wolfgang Schwarz, Arne Beines, Martin Jünger, David Riddering und Alexander Jost (v.l.n.r.) zusammen mit SVR-Abteilungsleiter Klaus Riddering. Quellen: SV Rheinbreitbach
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Rheinbreitbach. Die Tischtenniscracks des SV Rheinbreitbach schlagen in der kommenden Saison in der Bezirksliga auf. Damit gelang dem Team um Mannschaftskapitän Martin Jünger zum zweitem Mal in Folge der Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse. Diesmal hing der Erfolg allerdings am seidenen Faden. Denn vor dem letzten Spieltag in der Punktspielrunde lagen die SVR-Akteure noch auf dem undankbaren vierten Tabellenplatz.

Während Rheinbrohl schon einige Spieltage vor Saisonabschluss als Meister und direkter Aufsteiger feststand, ging es gleich für drei Teams am letzten Spieltag noch um den begehrten zweiten Platz, der für die Relegationsspiele um den zweiten Aufstiegsplatz berechtigte. Punktgleich mit Windhagen und nur dank des besseren Spielverhältnisses sicherte sich der SVR mit einem 6:4 Heimerfolg gegen Urbach das begehrte Ticket für die Aufstiegsspiele.

Die große Dreifach-Sporthalle in Windhagen war dann am vergangenen Wochenende Austragungsort für alle Relegationsspiele auf Kreis-, Bezirks- und Verbandsebene. Für Rheinbreitbach hießen die Gegner Olympia Koblenz und DJK Müllenbach aus der Eifel. Gespielt wurde auf Bezirksebene letztmals mit Sechsermannschaften. Ein Nachteil für Müllenbach und Rheinbreitbach gegenüber Koblenz, das als Relegationsteilnehmer aus der Bezirksliga bereits die gesamte zurückliegende Saison in diesem System gespielt hatte.

Mit Jan Peren und dem in der abgelaufenen Saison lange verletzten Wolfgang Schwarz konnte Rheinbreitbach allerdings auf zwei Routiniers aus der 2. Mannschaft zurückgreifen. Und das machte sich gleich im ersten Spiel gegen die klassenhöhere Olympia aus Koblenz bemerkbar. Waren zuletzt gerade die Doppel die große Achillesferse der Rheinbreitbacher, so wurde ausgerechnet hier der Grundstein für den Erfolg gelegt. Alle drei Eingangsdoppel gingen, wenn auch knapp, an die Rheinbreitbacher. Ein Wirkungstreffer, von dem sich die favorisierten Koblenzer nicht wieder erholten. In den nachfolgenden Einzeln bauten die SVR-Akteure ihren Vorsprung dann kontinuierlich aus und gewannen nach fast dreistündiger Spielzeit am Ende vom Ergebnis her unerwartet deutlich mit 9:2. Dabei wurden von den ersten fünf Spielen vier Begegnungen erst im fünften Entscheidungssatz entschieden.

In der zweiten Gruppen-Begegnung behielten dann die Koblenzer gegen Müllenbach knapp mit 9:6 die Oberhand. Damit stand fest, dass im abschließenden Duell gegen Müllenbach bereits ein Unentschieden zum Aufstieg langen würde. Zwar gingen die Müllenbacher im ersten Doppel mit 1:0 in Führung, danach aber zeigten Alexander Jost, Martin Jünger, Arne Beines, David Riddering, Wolfgang Schwarz und Jan Peren, dass sie nicht gewillt waren, den Erfolg noch einmal aus der Hand zu geben. Nach zum Teil deutlichen Erfolgen in den Einzeln durch Jünger, Beines, Riddering, Schwarz und Peren war es beim Stand von 8:1 letztlich SVR-Spitzenspieler Alexander Jost vor den zahlreich mitgereisten Rheinbreitbacher Fans vorbehalten, den entscheidenden Siegpunkt zum 9:1 Erfolg zu holen und damit den Aufstieg in die Bezirksliga sicherzustellen.

Einer der Garanten für den Erfolg der Rheinbreitbacher: Spitzenspieler Alexander Jost.

Einer der Garanten für den Erfolg der Rheinbreitbacher: Spitzenspieler Alexander Jost.

Ein spontanes Glas (alkoholfreien) Sekt auf den grandiosen Last-Minute-Erfolg in der Relegation: Jan Peren, Wolfgang Schwarz, Arne Beines, Martin Jünger, David Riddering und Alexander Jost (v.l.n.r.) zusammen mit SVR-Abteilungsleiter Klaus Riddering. Quellen: SV Rheinbreitbach

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