Lokalsport | 26.02.2019

Fußball-Rheinlandliga - VfB Linz aktuell

VfB-Trainer Paul Becker verlängert seinen Vertrag

BLICK aktuell unterhielt sich mit dem Linzer Coach

VfB-Coach Paul Becker ist auch in der neuen Saison auf dem Kaiserberg tätig. Foto: privat

Linz. Die Freude auf dem Linzer Kaiserberg ist groß. Trainer Paul Becker wird auch in der Saison 2019/2020 die Fußball-Geschicke des Linzer Rheinlandliga-Teams lenken. Damit setzen die VfB-Verantwortlichen den soliden und erfolgreichen Weg fort, den sie in der Saison 2015/2016 mit Becker begonnen haben. Das Ziel, bis 2020 in der Rheinlandliga zu spielen, erreichte Becker bereits in seiner zweiten Saison. Mit dem derzeitigen elften Tabellenplatz liegt die Becker-Truppe in der zweiten Rheinlandliga-Saison voll im Soll. Beachtenswert ist die Fähigkeit des Linzer Übungsleiters immer wieder junge Talente aus der Region an den Kader heranzuführen. Erfreulich ist auch, dass Beckers Co-Trainer Behar Prenku seine Zusage für die kommende Spielzeit gegeben hat. Prenku unterstützt seinen Chef vorbildlich. Zuverlässig und fachlich top ist auch die Arbeit von Physiotherapeutin Anne Hardt, die ebenfalls weiter macht. In Sachen Führungs- und Funktionsteam sind die Weichen für ein weiteres erfolgreiches Abschneiden in der Rheinlandliga ohne Zweifel gestellt.

BLICK aktuell: Herr Becker, sie haben ihren Trainervertrag für die Saison 2019/2020 verlängert. Was sind die Hauptgründe für diesen Entschluss?

Paul Becker: Als ich vor knapp vier Jahren von Mirko Schopp angesprochen wurde, hatten wir uns als Ziel gesetzt zur 100-Jahr-Feier 2020 in der Rheinlandliga zu spielen. Dieses Ziel wollten wir gemeinsam verfolgen. Wir haben es früher erreicht als gedacht. Nun heißt es Rheinlandligist zu bleiben. Ich stehe also bis 2020 im Wort. Bisher war unsere Zusammenarbeit von Erfolg gekrönt. Es macht mir Spaß in Linz, der VfB liegt mir am Herzen, also war der Entschluss weiter zu machen schnell gefasst.

BLICK aktuell: Ihre Erwartungen für das Restprogramm in der Rheinlandliga?

Paul Becker: Spätestens nach unserer Niederlage in Malberg zum Ende letzten Jahres, hat für uns der Abstiegskampf begonnen. Wir befinden uns immer noch sechs Punkte über dem Strich, aber wir müssen versuchen gut in die Restsaison zu kommen und schnellstmöglich die nötigen Punkte zu sammeln, um nicht ganz unten rein zu rutschen.

BLICK aktuell: Fünf Testspiele – zwei Siege und drei Niederlagen. Lief die Vorbereitung nicht nach Wunsch?

Paul Becker: Die Vorbereitung war durchwachsen. Wir haben gegen gute Gegner getestet, einiges ausprobiert und versucht uns gut vorzubereiten. Die Ergebnisse sind eher zweitrangig. Wichtig wird sein am Samstag unsere Leistung abzurufen, um gegen einen guten Gegner zu bestehen.

BLICK aktuell: Mit 47 Gegentoren gehört die Linzer Defensive zu den schwächsten Abwehrreihen der Liga. Was tun sie dagegen?

Paul Becker: Die vielen Gegentore hängen auch mit unserem Spielstil zusammen. Wir sind aufgrund unserer Spielweise anfällig für Gegentore. Hinzu kommen teilweise einfache Fehler im Spielaufbau, die den Gegner zum Tore schießen einladen. Wir werden versuchen kompakter zu agieren und nicht mehr so hoch verteidigen. Weiterhin müssen wir versuchen die individuellen Fehler im Aufbauspiel zu verringern.

BLICK aktuell: Das Spiel gegen Trier-Tarforst findet am kommenden Karneval-Samstag statt. Wollte der Gegner das Spiel nicht verlegen?

Paul Becker: Trier ist uns schon mit Samstag entgegengekommen. Man kann den Trierern nicht zumuten in der Woche nach Linz zu kommen. Somit ist der Samstag die beste Lösung. Die Frage, die sich stellt, ist aber doch, wie man im Rheinland einen Spieltag auf Karneval ansetzen kann. Ich wohne in Bonn, als ich Trainerkollegen aus dem Mittelrhein erzählt habe, dass wir Karnevalssonntag spielen, haben die nur mit dem Kopf geschüttelt.

BLICK aktuell: In Trier-Tarforst haben sie durch Dustin Friese erst in der Nachspielzeit den 2:2-Ausgleich geschafft. Wird es diesmal ein Sieg?

Paul Becker: In Trier haben wir ein gutes Spiel gemacht und letztendlich, wenn auch vom Zeitpunkt glücklich, verdient einen Punkt mitgenommen. Das war früh in der Saison und Trier hatte ja einen personellen Umbruch zu verkraften. Ich glaube wir treffen auf einen Gegner, der sich weiterentwickelt hat. Das ist eine gute Rheinlandligamannschaft, die nicht umsonst auf Platz sechs steht. Natürlich werden wir alles versuchen, die drei Punkte auf dem Kaiserberg zu halten, aber dazu brauchen wir eine gute und fehlerfreie Leistung. Wir werden alles daran setzen und danach können wir hoffentlich unbeschwert Karneval feiern.

BLICK aktuell: Herr Becker, wir wünschen ihnen für das Restprogramm der Rheinlandliga viele Punkte und Tore und bedanken uns für das nette Gespräch. LS

VfB-Coach Paul Becker ist auch in der neuen Saison auf dem Kaiserberg tätig. Foto: privat

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