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Fußball-Kreisliga A Hunsrück/Mosel

Wertvoller 4:0-Sieg der SG Bremm im Abstiegskampf

SG Bremm – SG Dickenschied / Gemünden 4:0 (1:0)

27.11.2019 - 09:17

Bremm. Im Kellerduell der Fußball-Kreisliga A Hunsrück/Mosel fertigte der Vorletzte SG Bremm die ebenfalls abstiegsbedrohte SG Dickenschied / Gemünden klar und auch in dieser Höhe verdient mit 4:0 (1:0) ab. Für die Bremmer war der Erfolg eine äußerst gelungene Wiedergutmachung für die blamable 3:6-Niederlage am letzten Wochenende bei der SG Niederburg. „Wir haben über 90 Minuten nichts anbrennen lassen, haben konsequent von hinten raus Fußball gespielt und uns zahlreiche Chancen erarbeitet“, erzählte der Bremmer Trainer Dennis Kohlhaas. In der Tat war die Kohlhaas-Elf von Beginn an mit einer klugen Taktik um eine Spielkontrolle bemüht und suchte vehement den Führungstreffer zu erzielen. Trotz einem halben Dutzend erstklassiger Einschussmöglichkeiten gingen die Platzherren erst in der 39. Minute in Führung. Nach einem Eckball von Janos Justen markierte Philipp Franzen den 1:0-Pausenstand. „Wir sind verschwenderisch mit unseren Torchancen umgegangen und hätten höher führen“, kritisierte Kohlhaas, der seine Mannschaft in der Pause aufforderte, schnellstmöglich für die Entscheidung zu sorgen.“ Seine Anweisung wurde nach Wiederanpfiff umgehend umgesetzt. Die Moselaner wirkten jetzt entschlossener und robuster gegen eine Dickenschieder Mannschaft, bei der die Hektik wuchs und die Kontrolle zusehends verloren ging. Felix Probst (55.) nach Vorarbeit von Christopher Butzen und Timo Berg (56.) mit einem 18-Meter-Distanzschuss erhöhten per Doppelpack auf 3:0, der Vorentscheidung. Zehn Minuten später setzte sich Justen in einer Eins-gegen-Eins-Situation gegen den Gästekeeper Moritz Bast durch und netzte zum 4:0-Endstand ein. Danach spielte sich auf dem Bremmer nur noch wenig ab. Die Hunsrücker agierten weiterhin hilflos, die Platzherren beschränkten sich auf Ergebnisverwaltung. „Endlich einmal ohne Gegentor, das war auch der Schlüssel zum Erfolg“, analysierte Kohlhaas nach dem Abpfiff. „Wir haben über 90 Minuten dominiert und endlich durfte ich einmal zufrieden sein.“ Sein Dickenschieder Trainerkollege Mario Paul war dagegen äußerst verärgert: „Wir haben zu wenig Leidenschaft, Einstellung und Kampfgeist gezeigt. So kann man kein Spiel gewinnen. Wir hatten keine Chance.“

Am Sonntag ist die SG Bremm um 14.45 Uhr beim Tabellenzehnten SG Vorderhunsrück Zilshausen zu Gast. Bei einem Dreier erhalten die Kohlhaas-Schützlinge direkten Kontakt mit den Nichtabstiegsplätzen. Im Hinspiel siegten die Moselaner mit 4:2. Die Zilshausener haben auf eigenem Platz bisher nur neun Punkte eingefahren. Noch schlechter ist die Bremmer, Auswärtsbilanz mit nur drei Pünktchen. Allerdings haben die Hunsrücker zuletzt vier Spiele in Folge gewonnen. Auf Steinbach, Butzen, Bremm und Co. wartet ein dicker Brocken.

Bremm: Steinbach, Goldschmidt, Mertens, Probst (76. Thelen), Franzen, Berg (70. Ev), Butzen (71. Löscher), Janos Justen, Scherrer, Bremm, Zenz.

SG Dickenschied/Gemünden: Bast, Seibel, Koch, Bywater, Meisheimer, Kiefer, Pleitz, Emmerling, Gappa, Groß, Melsheimer.

Schiedsrichter: Jürgen Strassberger (Sohren).

Zuschauer: 150.

Torfolge: 1:0 Philipp Franzen (39.), 2:0 Felix Probst (55.), 3:0 Timo Berg (56.), 4:0 Janos Justen (68.). LS

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Nitrat im Grundwasser

juergen mueller:
Pressemitteilung 22.01.2020 - Bereits im November 2019 wurden in einer einzigen Probe von Blütenpollen eines "Ingelheimer Bienenvolkes" sage u.schreibe "34 verschiedene Pestizide" festgestellt.Zuständige Ministerien wurden informiert u.um Stellungnahme/Handlung gebeten = 0.Landwirtschaftsminister WISSING/FDP habe seinen Einsatz für "weitere" Zulassungen von Pestiziden angekündigt.Umweltministerin HÖFKEN/GRÜNE "schweigt" - Mainzer Staatskanzlei/Ministerpräsidentin DREYER = KEINE Stellungnahme. KLÖCKNER plädiert für eine intensivere, chemiegestützte Landwirtschaft !!! Das Lügengebilde POLITIK stabilisiert sich weiter, ausgerichtet auf das Profitinteresse der Agrarindustrie,von dem wiederum die Politik profitiert, in dem sie offen zu ihrer Abhängigkeit steht.Und diese beschwert sich dann noch über mangelnden Respekt aus der Bevölkerung gegenüber jenen "Die Verantwortung übernehmen". Meine Frau fragte mich eben:"Wie war dein Tag"? Antwort:"Kotztüten sind alle"!
juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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