Politik | 04.09.2015

Finanzhilfen für Flüchtlingsbetreuung

Aufstockung unumgänglich

CDU-Fraktion richtet Appell an die Bundesregierung

Wachtberg. Die deutsche Wirtschaft brummt und die Steuereinnahmen sprudeln stärker als erwartet. Der Bundeshaushalt wird erfreulicherweise mit einem Überschuss in Milliardenhöhe abschließen. Vor diesem Hintergrund hat die Wachtberger CDU-Fraktion nun einen schriftlichen Appell an Bundeskanzlerin Merkel, Finanzminister Schäuble und den Chef der CDU-Bundestagsfraktion Kauder gerichtet.

„Die Kosten, die durch die Unterbringung und Betreuung der nicht enden wollenden Flüchtlingsströme entstehen, führen zum Kollaps unserer Haushalte. Da spreche ich sicher nicht nur für Wachtberg alleine“, so der Fraktionsvorsitzende Franz Jäger. „Es wäre für die Stimmung in der Bevölkerung ein fatales Signal, wenn der Absturz kommunaler Haushalte in die Haushaltssicherung oder den Nothaushalt mit den Unterbringungs- und Betreuungskosten von Flüchtlingen begründet werden müsste. In Wachtberg erwarten wir ein Defizit bei der Flüchtlingsbetreuung und Unterbringung in Höhe von 500.000 Euro. Deshalb haben wir uns mit einer eindringlichen Bitte an die Bundesregierung gewendet, die Finanzhilfen des Bundes so schnell wie möglich so aufzustocken, sodass eine 100-prozentige Erstattung der Flüchtlingskosten ermöglicht wird. Wir müssen mit Nachdruck von der kommunalen Basis her auf die Misere aufmerksam machen. Die jetzt beschlossenen Bundeshilfen reichen bei weitem nicht aus, vor allem auch deshalb nicht, weil Nordrhein-Westfalen und seine rot-grüne Landesregierung unter Frau Kraft die Hilfen nicht in voller Höhe an die Kommunen weiterleitet. Von daher ist es erforderlich, die Bundesmittel direkt an die Kommunen auszuzahlen“. Da direkte Finanzhilfen des Bundes an die Kommunen grundgesetzlich nicht möglich sind, sollte deshalb eine schnelle Grundgesetzänderung in die Wege geleitet werden, damit den Kommunen flexibel, verlässlich und bedarfsgerecht geholfen werden kann, fordert die CDU-Fraktion. Weitere Maßnahmen, die nach Ansicht der CDU-Fraktion schnellstmöglich umzusetzen sind, wären die Einstufung der Länder Kosovo, Albanien und Montenegro als sichere Herkunftsstaaten, die Beschleunigung der Asylverfahren und die zeitnahe Rückführung der abgelehnten und geduldeten Asylbewerber. Pressemitteilung

CDU Wachtberg

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 8

  • Winfried: Rheinbrücke bei Engers
  • Gerhard Stotzem: Die einzige mir bekannte Brückenbaustelle in Hönningen berührt zwar den Ahrradweg, aber sie unterbricht ihn nicht. Es handelt sich dabei um eine Ahrquerung vom Radweg in die Ortschaft. Der Radweg zwischen...
  • Jörg Kasper: Habe zehn Jahre rumgedocktert, war schon als Simmulant abgestempelt, dann 2021 war es soweit. Im November links, Hüfttep und weil es so schön war, sieben Monate später rechts, da hatte mein Arzt dann gemerkt das ich nicht simuliert habe.
  • Horst Peschell: Manschmal isch aber auch der Bein und der Knie inschgeschamt im Arrrrgehnnnn, ich hab Krääääätze und Schoooorf, Schnooooorrrrr!!! ESCH juckt so seeeehr, ob eine Prothese da hilft ? mit freundlichen Grüßen Eure Schorfkrätze
  • Heruete: Holt euch auf jeden Fall eine Zweit- oder Drittmeinung ein. So schnell wie in Deutschland wird in keinem anderen Land operiert und der Patient über den OP Tisch gezogen
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag
Image Anzeige
Stellenanzeige Elektroniker für Betriebstechnik
Azubispots Koblenz
Anzeige LebensArt Bad Neuenahr 2026
Stellenanzeige kaufmännische Sachbearbeitung
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Die lange Geschichte der Altenahrer Weinmajestäten, wird auch 2026/27 weitergeschrieben, von links Lukas Sermann (Vorsitzender Ahrwein e.V.), Lara Surget (designierte Weinprinzessin), Victoria Charlotte Zimmermann (designierte Weinkönigin), Leonie Krupp (designierte Weinprinzessin), Eva Flügge (Vorsitzende Weinort Altenahr e.V.), Mirco Burkardt (stellv. Vorstandsvorsitzender WG Mayschoß-Altenahr).  Foto: DU
268

Neue Weinmajestäten für 2026/2027 vorgestellt

Victoria Charlotte Zimmermann wird Altenahrer Weinkönigin

Altenahr. Die lange Geschichte der Altenahrer Weinmajestäten wird auch 2026/27 weitergeschrieben. Sehr zur Freude des Teams vom Weinort Altenahr e.V. rund um die geschäftsführende Vorsitzende Eva Flügge, aber auch der Bürgerinnen und Bürger, der Vereinsvertreter, der lokalen Politik sowie der Winzerinnen und Winzer, übernehmen erneut drei junge Frauen diese wichtigen Ehrenämter. Designierte Weinkönigin...

Weiterlesen

Auch Ehrengäste kamen zum Gratulieren vorbei.  Foto:Stadtverwaltung / Wolfgang Horrmann
2301

Bad Neuenahr-Ahrweiler. In Beisein der Pflegekräfte des Seniorenheim St. Maria-Josef gratulierten die Beigeordneten der Stadtverwaltung, Wolfgang Horrmann (l.), und des Kreises Ahrweiler, Horst Gies (r.), der Jubilarin Annedore Hildebrandt zum 100. Geburtstag und überbrachten ihr die besten Wünsche. Ihre Freude darüber war sehr groß, dass sowohl die Stadt als auch der Kreis sie mit einem Präsentkorb sowie einer Orchidee überraschten.

Weiterlesen