Allgemeine Berichte | 06.08.2015

200 Jahre Wiener Kongress

Bonn und seine Preußen

Foto-Wettbewerb zur 200-jährigen gemeinsamen preußisch-rheinischen Geschichte

Preußisches im Rheinland. Die Zeichen trügen nicht. F. Huntscha / Werkstatt Baukultur Bonn 2015

Bonn. Eine Foto-Ausstellung zur 200-jährigen Wiederkehr des Jahres 1815, in dem das Rheinland nach dem Wiener Kongress zu Preußen kam, ist ab dem 26. Oktober im Paul-Clemen-Museum der Universität Bonn zu sehen. Die Fotos werden allesamt Einsendungen Bonner Bürger sein, die ab sofort eingesandt werden können.

In diesem Jahr erinnert der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz mit einem großen Themenjahr unter dem Titel „Danke Berlin“ an die 200 Jahre zurückliegende Inbesitznahme der Rheinlande durch Preußen. Auch Bonn ist seit 1815 preußisch – eine Beziehung mit Höhen und Tiefen, Licht und Schatten. Auf verschiedene Weise sind die Folgen bis heute im öffentlichen Raum sichtbar.

Dazu bereiten die beiden studentischen Kulturgruppen am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn - die „Ausstellungsgruppe Uni Bonn“ und die „Werkstatt Baukultur Bonn“ - im Paul-Clemen-Museum eine Ausstellung vor, die auch aktuelle Bilder umfassen soll: „Die Fotos sollen Preußen in Bonn spiegeln. Spuren, die das Preußische in Bonn bis heute zeigen, sollen in den Bildern wiederzuerkennen sein.“, erklärt Martin Bredenbeck, Kunsthistoriker und Lehrbeauftragter an der Universität Bonn; er zählt zu den Gründern der Werkstatt Baukultur und ist ihr bis heute treu geblieben.

Aufruf an alle Bonner

Studierende sind aber nicht allein aufgerufen, sich mit ihrem Foto-Motiv zu beteiligen: „Wir laden alle Bonner dazu ein, die Augen offen zu halten und auf die Suche zu gehen.“, sagt Cara Linn Reusch von der studentischen Ausstellungsgruppe: „Jeder in Bonn soll sich davon leiten lassen, was einem typisch preußisch erscheint: Für den einen ist es der Preußenadler am Hauptbahnhof, für den anderen ein Straßenschild.

In ungezählten Objekten ist die preußische Geschichte in der Stadt Bonn erkennbar.“

Wer ein Motiv für sich entdeckt hat oder ein vor langer Zeit entstandenes Bild noch einmal hervorkramen will, wer nun von der Ausstellungsidee angestoßen wurde und sich an ein Foto aus dem Fundus der Großeltern erinnert, oder auch wer ganz aktuell in diesen Tagen ein ganz frisches, neues Bild mit seiner Kamera schießen will, der sende per E-Mail seine Bilddatei in hoher Auflösung ein.

Die Bilddatei soll nur an diese E-Mail-Adresse gesandt werden: rheinprovinz@uni-bonn.de. In jedem Fall sollten die Absender alle Kontaktdaten in der E-Mail nennen. Eine Auswahl der eingereichten Fotografien wird ab dem 26. Oktober im Paul-Clemen-Museum der Universität Bonn gezeigt. Einsendeschluss ist am 4. Oktober.

Pressemitteilung

der Universität Bonn

Preußisches im Rheinland. Die Zeichen trügen nicht. Foto: F. Huntscha / Werkstatt Baukultur Bonn 2015

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