Politik | 30.04.2015, 11:10 Uhr

Wachtberger CDU-Fraktion - „Tag der CDU“

Ehrenamtskarte wird nicht alles sein

Einführung der Ehrenamtskarte wird von der CDU-Fraktion ausdrücklich begrüßt

Wachtberg. Die jetzt erfolgende, vom Rat der Gemeinde einhellig beschlossene Einführung der Ehrenamtskarte wird von der CDU-Fraktion ausdrücklich begrüßt. „Anerkennung kann auch einmal etwas intensiver ausfallen als mit einem Schulterklopfen und bestgemeinten Dankesworten. Da wird die Ehrenamtskarte dazu beitragen können“, würdigt CDU-Fraktionspressesprecher Ulf Hausmanns diesen Schritt, den Wachtberg als 13. Kommune im Rhein-Sieg-Kreis jetzt tut. Deutlich sei aber auch, dass es bei dieser Form der Würdigung nicht bleiben dürfe, wolle man den Menschen, die zu Hunderten in Wachtberg ehrenamtliche Aufgaben wahrnehmenden, gerecht werden und ihre Anliegen im Alltag wirksam unterstützen. „Die CDU arbeitet dazu schon seit Längerem in einem kleinen fraktionsinternen Arbeitskreis an Vorschlägen, wie dieser Bereich, der zunehmend auch von rechtlichen und versicherungstechnischen Fragen überwölbt wird, so gestaltet werden kann, dass die eigentliche ehrenamtliche Tätigkeit nicht im Formalismus erstickt wird. Wichtig sei, dass die Bereitschaft, sich für andere zu engagieren, nicht unnötig ausgebremst oder sogar zum persönlichen Risiko der Ehrenamtlichen in und außerhalb der Vereine und Nachbarschaften werde.

Intensiver Dialog mit den Bürgern beim „Tag der CDU“

Hausmanns, der selbst in mehreren Ehrenämtern aktiv ist, kündigt in diesem Zusammenhang an, dass der diesjährige öffentliche „Tag der CDU“ im Herbst ganz dem Dialog mit den Wachtbergern zu diesem Thema gewidmet sein wird. „Unsere ganze gelebte Wirklichkeit jenseits der Arbeitswelt ist vom Ehrenamt geprägt und wird von „Ehrenamtlern“ wesentlich getragen, stärker als von allen staatlichen Institutionen – ob im Sport, in der Kultur, im sozialen Bereich oder auch einfach im gutnachbarschaftlichen Miteinander“, so Hausmanns. Ohne sie wäre das soziale Leben in einer ländlichen Gemeinde für viele, eigentlich für alle Wachtberg ärmer und beschwerlicher. Dass in Wachtberg das Rad nicht neu erfunden werden müsse, gelte auch für dieses Thema. „Deshalb macht es auch hier Sinn, über den kommunalen Zaun zu blicken und den Austausch, vielleicht sogar auf einigen Feldern eine Vernetzung mit Nachbarkommunen wie Meckenheim anzustreben. Über Signale der dortigen CDU, sich an diesem Tag der CDU in Wachtberg zum Thema Ehrenamt mit einzubringen, freue man sich jedenfalls in Wachtberg, so Hausmanns.

Pressemitteilung

der Wachtberger CDU-Fraktion

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