Politik | 02.12.2015

Wachtberger Grüne informieren

„Es gibt keinen Planet B.“

Beim Klimaschutz ist Wachtberg mit dem Rest der Welt vernetzt - Plakat weist auf den 21. UN-Klimagipfel in Paris hin

Die Wachtberger Grünen machen mit mehreren Aktionen auf die Vernetzung des Klimaschutzes zwischen der Gemeinde Wachtberg und der übrigen Welt aufmerksam.JOST

Berkum. Pünktlich zu Beginn des 21. UN-Klimagipfels in Paris weisen die Wachtberger Grünen mit mehreren Aktionen auf die notwendige Vernetzung des Klimaschutzes zwischen Wachtberg und dem Rest der Welt hin. So haben sie eine Plakatwand in der Bushaltestelle am Berkumer Rathaus mit dem Slogan belegt: „Es gibt keinen Planet B. Ändern wir die Politik. Nicht das Klima.“ Außerdem bieten sie am Samstag, 5. Dezember, zwischen 11 und 13 Uhr einen Informationsstand zum Klimaschutz in Wachtberg-Mitte an. Interessenten sind zur Diskussion, für Anregungen und Information eingeladen. Die Wachtberger Grünen möchten damit eine Brücke schlagen vom „großen Ganzen zum Handeln vor Ort“, so der Vorsitzende Oliver Henkel. „Wir werben dafür, dass der Klimaschutz nicht nur verbindlich in nationales, europäisches und UN-Recht umgesetzt wird, sondern dass wir uns vor Ort stärker unserer Verantwortung bewusst werden.“ Allerdings sei Klimaschutz eine komplizierte Aufgabe, denn das Ziel liege in der Zukunft. Lediglich erste Auswirkungen des Klimawandels seien tageweise auch im Drachenfelser Ländchen zu spüren, beispielsweise in Form von häufigeren Starkregenfällen.

Viele kleine Sachen ergeben in der Summe eine große Sache

Investitionen zum Klimaschutz kosteten darüber hinaus Geld, und zwar nicht nur Steuergelder, sondern auch eigene Mittel der Bürger. Und wer aktiv mitarbeite, unterstütze zugleich alle Trittbrettfahrer, „denn unser Erfolg kommt auch denen zugute, die nicht mitmachen“, weiß Henkel. Selbst wenn die optimistischsten Ziele erreicht würden, bleibe der „Aha-Effekt“ aus - weil sich ja bestenfalls nichts ändere. „Die Politik wird erst aktiv, wenn das Problem auch dem Letzten klar geworden ist, und der Letzte sitzt leider zu oft auf der Regierungsbank“, nimmt Henkel die Große Koalition ins Visier. Der Grünen-Ortsverbandsvorsitzende erklärte aber auch, warum es sich trotzdem lohne, jetzt auch hier vor Ort auf den Klimaschutz zu achten: „Viele kleine Sachen ergeben in der Summe eine Große.“ Es sei befriedigend, wenn einem bewusst werde, dass man für sein eigenes Verhalten die Verantwortung übernehmen könne. Denn das sei die Voraussetzung dafür, auch für andere Verantwortung zu übernehmen. Und nicht nur das. Schließlich könne jeder, der das Klima schütze, echtes Geld sparen, etwa durch niedrigeren Energieverbrauch oder die gemeinsame Nutzung von Konsumgütern.

Die Wachtberger Grünen machen mit mehreren Aktionen auf die Vernetzung des Klimaschutzes zwischen der Gemeinde Wachtberg und der übrigen Welt aufmerksam.Foto: JOST

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Innovatives rund um Andernach
Doppelseite PR/Anzeigen
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
Osterangebot
Kreishandwerkerschaft
Stellenanzeige mehrere Stellen
Anzeige KW 14
Empfohlene Artikel
Wie bereiten sich die Abgeordneten auf ihre politische Arbeit vor?  Foto:pixabay.com
235

Region. Nach einem intensiven Wahlkampf ist die Landtagswahl entschieden; doch für die gewählten Abgeordneten beginnt die eigentliche Arbeit jetzt erst so richtig. Ein Blick auf die Stunden und Tage nach dem Wahlergebnis zeigt: Zwischen Feiern, Verarbeiten und ersten politischen Schritten liegt ein enger Zeitplan.

Weiterlesen

Dieter Braun, Vors. Senioren-Union Wachtberg und Mitglied im Bundesvorstand der Senioren-Union (Berlin).Foto: privat
30

Wachtberg/Berlin. Die Senioren-Union Wachtberg und deren Vorsitzender Dieter Braun drängen auf die im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD geplante Einführung einer allgemeinen „Bestätigungslösung“. Unzählige untergeschobene Telefonverträge machen eine rasche Umsetzung dringend notwendig: dies zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher, ob jung oder alt, aber besonders zum Schutz von älteren Menschen, die den Telefonbetrügereien oft hilflos gegenüberstehen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2267

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Rund ums Haus
Essen auf Rädern
Dauerauftrag Imageanzeige
Innovatives rund um Andernach
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Schulze Klima -Image
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Tag der offenen Tür
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Pool
PR-Anzeige
Dauerauftrag 2026
Ostergrußanzeige
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Titelanzeige
Anzeige Lange Samstage
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in