Allgemeine Berichte | 05.08.2015, 13:19 Uhr

Kammermusikfestival TroisdorfBAROCK

Intensives Hör- und Klangerlebnis bei TroisdorfBAROCK

Troisdorf. Zwei wunderschöne musikalische Sommerabende boten die Musiker des Kammermusik-Festival TroisdorfBAROCK am vergangenen Wochenende in den Troisdorfer Kirchen St. Gerhard und St. Hippolytus. Nicht nur durch ihr Können, sondern auch mit ihrer spürbaren Freude an der Musik nahmen die Mitwirkenden ihre Zuhörer mit auf eine musikalische Reise in die englische Barockära. Man merkte den Musikern an, dass sie Freundschaft und der gegenseitige Respekt vor ihrem Können verbindet. Dies zauberte eine wunderschöne, fast intime Konzertatmosphäre, die man als Zuhörer einfach nur genießen konnte.

Zwei Stars ihrer Zeit standen im Fokus des diesjährigen TroisdorfBAROCK: Henry Purcell und Georg Friedrich Händel. Am Samstag widmeten sich die Musiker wie Hajo Bäß, Gründungsmitglied des weltberühmten Ensembles Musica Antiqua Köln oder die amerikanisch-deutschen Barockspezialisten Gesa Kordes, Violine, und Don Fader, Flöte, den instrumentalen Werken der beiden Komponisten. Am Sonntag standen Arien aus Opern und Oratorien im Mittelpunkt, die die Sopranistin Nicole Ferrein mit großer Intensität und Leidenschaft interpretierte. Christiane Veltman, Viola, Constantin Herzog, Violone, und Michael Veltman, Cembalo, rundeten das hochkarätige Ensemble ab.

Michael Veltman, der künstlerische Leiter und Begründer des Festivals, war sehr glücklich mit dem Verlauf: „Zwei solch intensive musikalische Tage zu erleben ist immer etwas Besonderes. Mit Purcell und Händel haben wir zwei Größen der englischen Barockmusik vorgestellt und der begeisterte Applaus des Publikums hat uns gezeigt, dass wir eine gute Wahl getroffen haben. Darüber freuen wir uns sehr.“

Auch im nächsten Jahr findet das Festival Barocker Kammermusik in Troisdorf statt, dann bereits zum achten Mal. Mit welchem musikalischen Schwerpunkt steht allerdings noch nicht fest. Michael Veltman: „Die Barockmusik ist so vielfältig, dass es manchmal nicht so einfach ist, sich für ein Thema zu entscheiden. Aber erste Ideen gibt es schon.“ Das Publikum darf also gespannt sein und sich auf ein weiteres spannendes Thema aus der Barockmusik freuen.

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