Kostümsitzung der KG Fritzdorf wartete mit einem abwechslungsreichen Programm auf
Narren außer Rand und Band
Fritzdorf. Im Mittelpunkt des Geschehens bei der großen Kostümsitzung der Karnevalsgesellschaft Grün-Gelb Fritzdorf stand das Jugenddreigestirn mit Prinz Sven I. (Svenja Schimmel), Bauer Anno (Anna Münz) und Jungfrau Maja (Wingertszahn). In der gut gefüllten Mehrzweck-Narhalla dirigierte Sitzungspräsident Jörg Engel vor zahlreichen bunt kostümierten Jecken eine abwechslungsreiche Sitzung mit Musik, Tanz und Büttenreden.
Beim Einzug in den Saal, gemeinsam mit Präsidentin Elisabeth Hüllen, hatte Engel auch die Bambini-Tanzgruppe mit im Schlepptau, die von Monika Heinrich trainiert wird und gleich ihren süßen Gardetanz präsentierte. Ein besonderes Erlebnis war der Auftritt des „Röstije Rentners“ (Willi Armbröster), der trotz seiner über 80 Lebensjahre den Saal schier in Verzückung versetzte. Die witzige Zugabe dauerte fast noch einmal so lange wie der gesamte Vortrag. Doch als dann auch noch das Jugenddreigestirn mit sämtlichen Gardetänzerinnen und Gardetänzern sowie allen Uniformierten der KG als Geleitschutz in den Saal einzog, schlug die Stimmung Purzelbäume. Getreu seinem Sessionsmotto: „Wild und frei, dreimal Mädels Ohwei!“ legte das Trifolium los wie die Feuerwehr und stimmte nach einer unterhaltsamen Begrüßung gleich ihr Sessionslied an: „Pirate - wild un frei!“ von der Gruppe „Kasalla“ - da konnte der ganze Saal aus voller Brust einstimmen.
Natürlich zeigte die Kindergarde, trainiert von Kira Landen und Dorothee Wachendorf, ebenso ihr Können wie die Jugendgarde, die von Doris Wachendorf und Jennifer Schüller trainiert wird. Im weiteren Verlauf des Abends stellte auch die Juniorengarde (Trainerin Alexandra Hüllen) unter Beweis, dass sie auch in diesem Jahr wieder eine wahre Augenweide ist, und die von Simone Wilms trainierte Showtanzgruppe „Friends“ setzte ein weiteres tänzerisches Glanzlicht des Abends. Natürlich durfte auch das Männerballett der stolzen „Ochs-fort-Dancers“ (Trainerin Doris Wachendorf) nicht fehlen, das wie in jedem Jahr die Bühne dermaßen bearbeitete, dass sich die Bretter bogen und die Stimmung in ungeahnte Höhen schoss.
Die „Beckendörfer Knallköpp“ (Lydia und Rolf Goliasch) zogen das von Anbeginn aller Zeiten angespannte Verhältnis zwischen Mann und Frau humorvoll durch den Kakao, die Gruppe „Fiasko“ sollte mit einer gelungenen Mischung aus Kölschen Karnevalsliedern, Rock und Pop sowie den Evergreens der Gruppe „BAP“ für Heiserkeit in den Kehlen des Publikums sorgen. Das letzte Wort hatte Saxophonist „Dä Engelbäät“ (Engelbert Wrobel), eigentlich ein sehr bekannter Jazzmusiker, der schon mit den Größten seines Faches zusammengespielt hat. In Fritzdorf hingegen bestach dieser Ausnahmekünstler nicht nur durch sein Können als virtuoser Instrumentalmusiker - mit einem mitreißenden Potpourri bekannter Hits aus Karneval und Schlager schaffte er es, dass das Publikum vollkommen außer Rand und Band zu seiner Musik durch den Saal tobte – und er immer mittendrin. Es traf sich gut, dass gleich im Anschluss eine Karnevalsparty begann, die bis in die frühen Morgenstunden dauerte.
Schon jetzt weist die KG auf ihre kommenden Termine hin: Am 23. Januar ist ab 19 Uhr der Prinzenempfang im Jugendheim Fritzdorf, am 12. Februar beginnt ab 14.11 Uhr in der Mehrzweckhalle die „Jecke Wiever Sitzung“. Der Fritzdorfer Karnevalszug findet 2015 zum ersten Mal nicht am Karnevalsdienstag statt, sondern am Samstag davor, 14. Februar um 14 Uhr.
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