Politik | 23.07.2013

Unabhängige Wähler-Gemeinschaft (UWG) fordert Fakten

Sachstand erneuerbare Energien abgefragt

Fakten-Check: UWG will Aufschluss über angekündigtes Blockheizkraftwerk in Wachtberg

Wachtberg. Die Unabhängige Wähler-Gemeinschaft (UWG) fordert verlässliche Fakten zu einem geplanten Blockheizkraftwerk in Wachtberg.

UWG-Ratsmitglied Gabriele Scheer-Gumm zufolge, sollen Bürgermeister und Verwaltung darüber informieren, wie weit die Planungen zur Errichtung dieses Blockheizkraftwerkes fortgeschritten sind und wann mit der voraussichtlichen Inbetriebnahme dieser angeblich für Wachtberger Belange vorteilhaften Energieanlage zu rechnen ist.

Die Anfrage der UWG-Fraktion aus der Ratssitzung vom 16. Juli bezieht sich auf entsprechende dazugehörige Aspekte.

UWG-Ratsfrau Gabriele Scheer-Gumm wies in diesem Zusammenhang auf das damalige Auswahlverfahren zur Vergabe der Wasserversorgung für Wachtberg (mit Ausnahme des Ortsteiles Niederbachem) hin, bei der die Stadtwerke Aachen den Vorzug vor anderen Mitbewerbern erhalten hatten.

Ausschlaggebend für diese Entscheidung sei dazu die versprochene Errichtung eines Blockheizkraftwerkes gewesen, mit dem zum Beispiel das Berkumer Hallenbad und der benachbarte Schulkomplex der Gemeinde Wachtberg günstig mit Energie versorgt werden sollten, fügte Gabriele Scheer-Gumm hinzu.

Aus diesem Konstrukt heraus - so das damalige Versprechen der Stadtwerke Aachen - würden sich im Vergleich zu anderen Bewerber-Vorschlägen auf der Basis eines steuerlichen Querverbund erhebliche wirtschaftliche Vorteile für Wachtberg ergeben. Diese seinerzeit vorgetragenen wirtschaftlichen Vorteile wiederum würden dann angeblich zur Entlastung des Wachtberger Gemeindehaushalts in Höhe von mehreren hunderttausend Euro jährlich führen.

Zur weiteren Kalkulation des Gemeindehaushalts seien daher die angekündigten Einnahmen ein wichtiger Beurteilungsposten der Politik, der über das Wohl und Wehe anderer Maßnahmen im Haus-halt mit entscheide.

Eine zügige Beantwortung der UWG-Anfrage diene somit der Planungssicherheit und schaffe möglicherweise Gestaltungsräume für künftige Jahre.

Pressemitteilung

der UWG Wachtberg

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