Ex-Godesberger reinigen Partnerschaftsschild am Stadteingang
Schildbürger mal anders
Bad Godesberg. Zunehmend zu einem Ärgernis wurde den beiden Ex-Godesbergern Hans Kahlenborn (62) und Erhard Schoppert (65) der Zustand des Partnerschaftsschildes am Stadteingang in der Nähe der Brungs Mühle. Jedes Mal, wenn die inzwischen in Wachtberg-Villip lebenden Freunde über die L 158 in ihre alte Heimatstadt fuhren, trieb Ihnen das verschmutzte Schild fast die Tränen in die Augen. Jetzt griffen sie darum zu Schrubber und Putzlappen und rückten Moos und Schmutz in Eigenregie zu Leibe. Nachdem das Partnerschaftsschild wieder blitzblank war, brachten die beiden auch die Schilder mit den Gottesdiensthinweisen wieder auf Vordermann. „Als ehemaliger Messdiener von St. Marien eine Ehrensache“, fand Hans Kahlenborn. „Da wird so viel von Willkommenskultur und Völkerverständigung geredet, und ein alltägliches Zeichen dessen befindet sich in einem solch erbärmlichen Zustand“, erläuterten die beiden Schildbürger der anderen Art ihre ungewöhnliche Putzaktion. Einfach nach der Stadt zu rufen, war ihnen zu billig. Sie wollten Bürgersinn zeigen und hoffen auf viele Nachahmer an anderen Stellen der Stadt. Kahlenborn und Schoppert lernten sich bei der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) kennen, als die Stämme Kreuzritter (St. Marien, Bad Godesberg) und Störtebeker (St. Servatius, Friesdorf) zum heute noch florierenden Stamm Graf Galen fusionierten. Mit den Pfadfindern unternahmen sie zahlreiche Fahrten, die sie natürlich auch in die meisten der Partnerstädte führten. „Alleine darum ist uns ein freundliches Erscheinungsbild des Schildes sehr wichtig“, erklärten die ehemaligen Godesberger unisono.
Ihre tägliche gute Tat jedenfalls haben sie an diesem Tag zweifellos vollbracht.
Hans Kahlenborn (l.) und Erhard Schoppert (r.) zeigten Bürgersinn.Fotos: privat
Die Schilder mit den Gottesdiensthinweisen brachten sie auch wieder auf Vordermann.
Gemeinsam reinigten sie das Partnerschaftsschild am Stadteingang.
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