Allgemeine Berichte | 13.01.2015

Ex-Godesberger reinigen Partnerschaftsschild am Stadteingang

Schildbürger mal anders

Schildbürger mal anders

Bad Godesberg. Zunehmend zu einem Ärgernis wurde den beiden Ex-Godesbergern Hans Kahlenborn (62) und Erhard Schoppert (65) der Zustand des Partnerschaftsschildes am Stadteingang in der Nähe der Brungs Mühle. Jedes Mal, wenn die inzwischen in Wachtberg-Villip lebenden Freunde über die L 158 in ihre alte Heimatstadt fuhren, trieb Ihnen das verschmutzte Schild fast die Tränen in die Augen. Jetzt griffen sie darum zu Schrubber und Putzlappen und rückten Moos und Schmutz in Eigenregie zu Leibe. Nachdem das Partnerschaftsschild wieder blitzblank war, brachten die beiden auch die Schilder mit den Gottesdiensthinweisen wieder auf Vordermann. „Als ehemaliger Messdiener von St. Marien eine Ehrensache“, fand Hans Kahlenborn. „Da wird so viel von Willkommenskultur und Völkerverständigung geredet, und ein alltägliches Zeichen dessen befindet sich in einem solch erbärmlichen Zustand“, erläuterten die beiden Schildbürger der anderen Art ihre ungewöhnliche Putzaktion. Einfach nach der Stadt zu rufen, war ihnen zu billig. Sie wollten Bürgersinn zeigen und hoffen auf viele Nachahmer an anderen Stellen der Stadt. Kahlenborn und Schoppert lernten sich bei der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) kennen, als die Stämme Kreuzritter (St. Marien, Bad Godesberg) und Störtebeker (St. Servatius, Friesdorf) zum heute noch florierenden Stamm Graf Galen fusionierten. Mit den Pfadfindern unternahmen sie zahlreiche Fahrten, die sie natürlich auch in die meisten der Partnerstädte führten. „Alleine darum ist uns ein freundliches Erscheinungsbild des Schildes sehr wichtig“, erklärten die ehemaligen Godesberger unisono.

Ihre tägliche gute Tat jedenfalls haben sie an diesem Tag zweifellos vollbracht.

Hans Kahlenborn (l.) und Erhard Schoppert (r.) zeigten Bürgersinn.Fotos: privat

Die Schilder mit den Gottesdiensthinweisen brachten sie auch wieder auf Vordermann.

Gemeinsam reinigten sie das Partnerschaftsschild am Stadteingang.

Schildbürger mal anders
Schildbürger mal anders

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
  • Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Rund ums Haus
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Innovatives rund um Andernach
fit für`s Alter?
First Friday Anzeige März
Rund ums Haus
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
Wohnträume
Empfohlene Artikel
Symbolbild.
88

Die Woche vom 20. bis 26. April fällt in eine Phase des spürbaren Übergangs. Der Frühling zeigt sich vielerorts bereits stabil, gleichzeitig wächst die Erwartung auf den Mai. Diese Mischung aus Aufbruch und Ungeduld prägt viele Entscheidungen. In Liebe, Gesundheit und Beruf entstehen Chancen, aber auch Momente der Unsicherheit. Kleine Veränderungen im Alltag können große Wirkung entfalten.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Mit dem Tod des Schauspielers Mario Adorf trauert die Stadt um einen ihrer Ehrenbürger.
42

Oberbürgermeister Dirk Meid zum Tod des Schauspielers Mario Adorf

Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf

Mayen. Mit seinem Tod verliert unsere Stadt eine der bedeutendsten Persönlichkeiten, die Mayen hervorgebracht hat. Mario Adorf, geboren 1930 in Zürich und aufgewachsen in Mayen, hat von hier aus seinen Weg in eine außergewöhnliche internationale Karriere als Schauspieler gefunden. Trotz seines weltweiten Erfolges ist er seiner Heimatstadt stets eng verbunden geblieben.

Weiterlesen

In Linz am Rhein fand wieder der „Klapperlauf“ statt – ein organisiertes Gemeinschaftserlebnis, bei dem zahlreiche Teilnehmer mehrmals täglich durch die Stadt ziehen und "klappern", begleitet und gefördert durch die VR Bank RheinAhrEifel eG.  Foto: Jan-Erik Burkard I VR Bank RheinAhrEifel eG
7

VR Bank RheinAhrEifel eG unterstützt traditionsreichen Linzer Klapperlauf seit über 40 Jahren

Gelebte Tradition und Gemeinschaft - Klapperlauf in Linz

Linz. Der Klapperlauf in Linz am Rhein ist weit mehr als ein Brauch – er ist gelebte Tradition, Gemeinschaft und ein eindrucksvolles Zeichen regionaler Verbundenheit. Die VR Bank RheinAhrEifel eG begleitet dieses besondere Ereignis bereits seit über 40 Jahren als verlässlicher Partner und Förderer.

Weiterlesen

Rund um´s Haus
Dienstleistungen
Wir helfen im Trauerfall
Holz Loth-Entsorgung
Imageanzeige - Dauerauftrag
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Anlagenmechaniker
Innovatives rund um Andernach
PR-Anzeige
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Mitarbeiter IT-Administrator
Stellenanzeige Kita
125-jähriges Jubiläum der Rosenkranzkirche Bad Neuenahr und offizielle Wiedereröffnung am 12.04.26
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
  WÄRMEPUMPE ÖL/GASHEIZUNG
Anzeige KW 15