Politik | 04.06.2013

CDU-Ratsmitglieder treffen sich mit Anwohnern der neuen Wachtberger Mitte

Sorgen werden ernst genommen

Die „Neue Wachtberger Mitte“, CDU-Ratsmitglieder trafen sich nunmehr vor Ort mit betroffenen Anwohnern der Baugebiete Alte Molkerei und Rondo zum Meinungsaustausch.privat

Wachtberg.Wachtberg entwickelt sich voran. Ein wichtiges Projekt ist die neue „Wachtberger Mitte, die im Übergangsbereich der Wohngebiete Alte Molkerei und Rondo zum EKZ in Berkum entstehen soll. Einzelhandel und Gastronomie als auch Wohnhäuser sollen dort Platz finden. Die Gemeindeverwaltung hatte im April den Bebauungsplan offengelegt. Bürgerinnen und Bürger hatten Gelegenheit, Einwände und Anregungen schriftlich vorzutragen. Aus Sicht der CDU-Wachtberg handelt es sich um ein bedeutendes Vorhaben, dessen Ziele und Kriterien gemeinsam mit den anderen Wachtberger Parteien im Arbeitskreis Wachtberg-Mitte entwickelt worden sind. Mit dem Vorhaben kann die Erfolgsgeschichte des einst politisch stark umstrittenen EKZ abgerundet, das Kauf- und Freizeitangebot an zentraler Stelle der Gemeinde vervollständigt werden. Es gehört zum Selbstverständnis der CDU, sich vor den nun anstehenden Entscheidungen mit betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern über deren Standpunkte und Sorgen im Zusammenhang mit dem geplanten Baugebiet unmittelbar auszutauschen. Die Berkumer CDU-Ratsmitglieder Stephan Zieger, Franz-J. Jäger, Alois Hochgürtel, der Fraktionsvorsitzende Hartmut Beckschäfer und das Ortsvertretungsmitglied Frank Bauer-Sievert trafen sich vor Ort mit betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern. Sie wollten aus erster Hand erfahren, wo „der Schuh drückt“. Die Betroffenen hatten gegenüber der Gemeindeverwaltung schriftlich Einwände erhoben und diese der CDU zur Verfügung gestellt.

Die Anwohner stellten klar, dass es ihnen nicht darum gehe, die „Neue Mitte“ zu verhindern. Ziel sei vielmehr, Vorsorge gegen Lärm, höheres Verkehrsaufkommen und Umweltbeeinträchtigungen zu treffen. Einwände wurden geltend gemacht gegen einen geplanten Verbindungsweg Richtung Altdorf und Mitarbeiterparkplätze an der Straße „Alt Molkerei“. Sorge bereite die Umwidmung von Mischbau- zu Sondergebietsflächen und damit die erweiterte Möglichkeit für den Investor, die Flächen intensiver bebauen zu können. Die Vertreter der CDU äußerten Verständnis für die Sorgen. Diese Belange müssen in den anstehenden Abwägungsprozess einfließen, geprüft und angemessen mit den Allgemeinwohlinteressen abgeglichen werden. Seit Jahren steht die CDU im unmittelbaren Kontakt mit den Anwohnern der neuen Baugebiete unterhalb des EKZ. Angesichts der Starkniederschläge der letzten Jahre forderte sie von der Gemeindeverwaltung mit Erfolg den vorgezogenen Endausbau der Straßen „Alte Molkerei“ und „Drachenfelsblick“.

Auch hinsichtlich des jetzt anstehenden Bebauungsplans hatten Vertreter der CDU letztes Jahr in der Ortsvertretung Berkum/Züllighoven gefordert, dass das wichtige Infrastrukturprojekt auf die Interessen der Anwohner Rücksicht nehmen muss.

„Natürlich können wir heute nichts ins Blaue versprechen. Grundlage für unsere Entscheidungen bleibt der verabschiedete Kriterienkatalog. Wir werden uns aber selbstverständlich dafür einsetzen, dass auch bei der Verwirklichung dieses für die Wachtberger Bevölkerung wichtigen Projektes, berechtigte Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner beachtet werden. Der angemessene Ausgleich des Gemeinwohlinteresses mit Einzelinteressen zählt von jeher zu den Grundsätzen unserer politischen Arbeit. Dafür wollen wir auch weiter arbeiten“ so die anwesenden CDU-Ratsmitglieder.

Pressemitteilung

der CDU Wachtberg

Die „Neue Wachtberger Mitte“, CDU-Ratsmitglieder trafen sich nunmehr vor Ort mit betroffenen Anwohnern der Baugebiete Alte Molkerei und Rondo zum Meinungsaustausch.Foto: privat

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