Politik | 04.09.2015

CDU stützt VHS-Bildungsarbeit zu fairen Konditionen

Taktiern der Verwatungschefin peinlich

Wachtberg. Die Wachtberger CDU begrüßt das klare Votum des Bildungsausschuss, wonach Wachtberg die langjährige Zusammenarbeit im Volkshochschulzweckverband mit Rheinbach, Meckenheim und Swisttal zu neuen Konditionen fortsetzen soll. Mit ihrer irreführenden und intransparenten Verwaltungsvorlage offenbarte Bürgermeisterin Renate Offergeld erneut massive Schwächen als Verwaltungschefin. Sie düpierte darüber hinaus ihre drei Bürgermeisterkollegen und die gesamte Zweckverbandsversammlung gleich mit. Dieses Gremium hatte in Kenntnis und Beisein von Frau Offergeld einem neuen Vertrag für die Zusammenarbeit ab 2016 zugestimmt. Erst nachdem der Direktor der VHS, Adrian Grüter, auf Intervention der CDU-Fraktion die Darstellungen der Bürgermeisterin im Ausschuss korrigierte, sahen die Mitglieder des Bildungsausschusses klar. Die Ausschussmitglieder erteilten dem Offergeld-Plan eine Absage und beschlossen mit großer Mehrheit und nur einzelnen Gegenstimmen, das VHS-Bildungsangebot weiter durch den VHS-Zweckverband erbringen zu lassen. Die Neuregelung der VHS-Zusammenarbeit war notwendig geworden, da die drei anderen Gemeinden die Bildungsarbeit im „Ländchen“ in den letzten Jahren mit weit mehr als 100.000 Euro aus ihren Steuermitteln subventioniert hatten. Die Vertragskündigung war fristgerecht im Dezember 2014 bei Frau Offergeld eingegangen. Völlig unverständlich erscheint es deshalb, dass die Bürgermeisterin mit ihrem zeitverzögernden Taktieren, die Sicherstellung des verpflichtenden Bildungsangebotes gefährdet. „Die Bürgermeisterin war nicht in der Lage, ihre starre Forderung nach einem Sonderrabatt bei der VHS-Umlage nachvollziehbar zu begründen. Durch das nicht begründete 'Schachern' um einen Rabatt bei der Umlage wird das gute Verhältnis zu unseren langjährigen VHS-Partnern und Nachbarkommunen fahrlässig aufs Spiel gesetzt“, so der bildungspolitische Sprecher der CDU Hartmut Beckschäfer. „Die weitere Mitgliedschaft im VHS-Zweckverband mit Meckenheim, Rheinbach und Swisttal ist unbestritten die kostengünstigste Möglichkeit, die Pflichtaufgabe VHS in Wachtberg sicherzustellen. Alle anderen Alternativen wie die VHS Bonn oder Rhein-Sieg sind definitiv teurer. Schade, dass die starre und uneinsichtige Haltung der Bürgermeisterin das Gesprächsklima ausgerechnet bei einem so wichtigen Thema wie der Bildungsarbeit belastet hat.“ Pressemitteilung

CDU Wachtberg

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