Politik | 12.06.2015

Was ist in Wachtberg los?

Stellungnahme zu den Äußerungen des ehemaligen SPD-Ratsmitgliedes Heiner Pilger

Es ist schon bemerkenswert, in welcher Weise sich das ehemalige SPD-Ratsmiglied Heiner Pilger große Sorgen um die aktuelle politische Lage in Wachtberg macht.

Oder macht er sich doch eher mehr Gedanken um das Image und das Seelenheil der vor einem Jahr mit großen Vorschusslorbeeren gewählten Hoffnungsträgerin der SPD? Herr Pilger bemängelt zunächst, dass die Bürgermeisterin Renate Offergeld aus seiner Sicht völlig zu Unrecht von den anderen Parteien und Vereinigungen (außer den Grünen) viel zu oft und zu heftig angegriffen wird. Es geht doch in den vielfältigen Presseveröffentlichungen der letzten Wochen nach meinen Erkenntnissen um die unterschiedlichen und politisch motivierten Auffassungen zu den anstehenden Sachthemen. Was Herr Pilger völlig ignoriert ist der Umstand, dass die nun von ihm so geschmähten Wählervereinigungen vor einem Jahr in herrlicher Eintracht mit der SPD eine ausdrückliche Wahlempfehlung zugunsten der heutigen Bürgermeisterin abgegeben hatten. Es gab damals eine heraufbeschworene Wechselstimmung, endlich die Mehrheit der CDU und ihres Bürgermeisters zu brechen, was dann auch durch das Votum der Wählerinnen und Wähler zum Teil gelungen ist. So funktioniert die Demokratie. Und was ist in diesem Jahr daraus geworden? Die viel gepriesene „Neue Mehrheit“ gibt es nicht mehr und die aufstrebenden Jungpolitiker müssen feststellen, dass vollmundige Wahlversprechungen der rauen Wirklichkeit im Rat und seinen Ausschüssen Tribut zollen mussten. Unter der Führung und aufgrund der Erfahrung gestandener Ratsmitglieder der bestimmenden stärksten Fraktion in Berkum gelingt es, konstruktive Arbeit zu leisten. Ich gehe davon aus, dass sich die politisch Verantwortlichen auch weiterhin intensiv um die besten Lösungen bemühen und die Bürgermeisterin mit ihrer Verwaltung die mehrheitlich gefassten Beschlüsse nach den Vorschriften der Gemeindeordnung auch in die Tat umsetzt. Insoweit ist es mir nicht bange um unser schönes Wachtberg.

Alois Schwind

Wachtberg

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Gerhard Mätze: Also ich verstehe hier die Welt nicht mehr! Angeblich unterstützt die CDU die Bürgerinitiative zum Erhalt des Spielplatzes, aber auf der anderen Seite verkündet ein Stadtratsmitglied und auch zudem Beigeordneter...

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 8

  • Winfried: Rheinbrücke bei Engers
  • Gerhard Stotzem: Die einzige mir bekannte Brückenbaustelle in Hönningen berührt zwar den Ahrradweg, aber sie unterbricht ihn nicht. Es handelt sich dabei um eine Ahrquerung vom Radweg in die Ortschaft. Der Radweg zwischen...
Dauerauftrag 2025
Holz Loth-Entsorgung
Wir helfen im Trauerfall
Bauingenieur/in (w/m/d)
Feuerwehrfest in Heimersheim
Anzeigenauftrag #PR111825-2026-0007#
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Erfrischung am WesterwaldSteig
748

Wandererlebnisse mit Abkühlung und Freizeitspaß

Sommerfrische auf dem WesterwaldSteig

Region. Wandern und Sommer passen hervorragend zusammen – besonders auf dem WesterwaldSteig. Der 235 Kilometer lange Qualitätswanderweg bietet nicht nur abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaften, sondern hält auf mehreren Etappen auch zahlreiche Möglichkeiten für eine erfrischende Auszeit bereit. Seen, schattige Waldpassagen, Freizeitangebote und kulturelle Sehenswürdigkeiten machen den WesterwaldSteig auch in den Sommermonaten zu einem idealen Ziel für aktive Genießer.

Weiterlesen