Politik | 19.03.2013

„Zukunftsorientierte Generationspolitik“

Weniger, Bunter, Älter

Limbachstiftung und Gemeinde Wachtberg starten ein gemeinsames Projekt

Wachtberg. Warum müssen wir uns mit dem Thema „Demographie und Generationspolitik“ in Wachtberg beschäftigen? Wie verändert sich unsere Gesellschaft in den nächsten 20 Jahren – oder hat sie sich schon verändert? Diese Fragestellungen hat sich das Kuratorium der Limbachstiftung angenommen und das Projekt „Zukunftsorientierte Generationspolitik“ in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wachtberg initiiert. Die Auftaktveranstaltung fand im Limbachsaal statt. Trotz des plötzlich eingebrochenen Winters waren viele interessierte Akteure aus der Politik gekommen. Als Referent für die Auftaktveranstaltung konnte Dr. Winfried Kösters gewonnen werden. Kösters ist Mitglied des Jugendbeirates der Bundesregierung und gehört seit 2004 dem Beratungsteam der Bertelsmannstiftung an. Dr. Winfried Kösters gelang es in einem engagierten Vortrag, das Thema Generationspolitik den anwesenden Politikern sowie dem Kuratorium der Limbachstiftung nahezubringen.

Dem Kuratorium gehören Bürgermeister Theo Hüffel (Vorsitzender), Stephan Zieger (stellvertretender Vorsitzender), Pfarrer Hermann-Josef Zeyen, Hartmut Beckschäfer und Dr. Wolfgang Neusüß an. Unser Land ist auf einen der bedeutendsten Megatrends unserer Zeit – nämlich die fortschreitende Veränderung der Gesellschaft – noch nicht ausreichend vorbereitet. In jeder Kommune – also auch in Wachtberg – wird der Anteil älterer Menschen deutlich zunehmen. Dieses Phänomen wird meist mit Blick auf seine Auswirkungen auf die Sozialsysteme betrachtet; doch gerade in den Städten und Gemeinden reicht dies nicht aus. Denn vor allem hier müssen Antworten auf die Fragen gefunden werden, die der demographische Wandel für das ganz alltägliche Leben der Menschen in den Quartieren und Sozialräumen mit sich bringt.

Wie will Wachtberg diese Herausforderung bewältigen?

„Dafür gibt es kein Patentrezept“, so Bürgermeister Theo Hüffel. „Zunächst einmal muss die Situation in Wachtberg transparent gemacht werden. Wir müssen uns mit Zukunftsfragen beschäftigen. Was würde es bedeuten, wenn die prognostizierte Bevölkerungsstruktur schon heute Realität wäre? Wie müssten unsere Angebote, Dienstleistungen und Produkte für die Bürger aussehen?“

Die steigende Lebenserwartung geht erfreulicherweise im Durchschnitt mit länger anhaltender Fitness und damit auch mit einer längeren Phase aktiver Lebensgestaltung einher. Ältere Menschen erfreuen sich einer besseren Gesundheit und sind gebildeter als früher. Bei Älteren besteht ein großes, noch viel zu wenig genutztes Potential für bürgerschaftliches Engagement. Dieses Potential zu heben, das hat sich die Limbachstiftung nach dem Motto „Wir verbinden Generationen“ zu einer seiner Kernaufgaben gemacht.

Wie geht es weiter?

In Kürze wird Dr. Winfried Kösters mit den Ratsmitgliedern und dem Kuratorium der Limbachstiftung die Handlungsfelder einer zukunftsorientierten Generationspolitik beleuchten. Die Ergebnisse werden dann den Wachtberger Bürgern zur Diskussion gestellt. Hierzu Bürgermeister Theo Hüffel: „Wie wir in 20 oder 30 Jahren in Wachtberg leben, geht uns alle an. Daher ist uns die Beteiligung der Bürger bei dieser Kernfrage sehr wichtig.“ Pressemitteilung

der Gemeinde Wachtberg

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