Gesetzliche Festschreibung der „Bestätigungslösung“ für abgeschlossene Telefonverträge
„Nicht auf die lange Bank schieben“
Wachtberg/Berlin. Die Senioren-Union Wachtberg und deren Vorsitzender Dieter Braun drängen auf die im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD geplante Einführung einer allgemeinen „Bestätigungslösung“. Unzählige untergeschobene Telefonverträge machen eine rasche Umsetzung dringend notwendig: dies zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher, ob jung oder alt, aber besonders zum Schutz von älteren Menschen, die den Telefonbetrügereien oft hilflos gegenüberstehen.
Wie Braun, der auch Mitglied im Bundesvorstand der Senioren-Union (Berlin) ist, äußert dazu: „Besonders häufig betroffen sind Bereiche wie Zeitungs-/Zeitschriftenabonnements, Energie- oder Telefonabschlüsse, vermeintliche Losgewinne oder Gewinnchancen bei Glücksspielen. Telefonbetrüger kennen weder Respekt noch Pardon“.
„Gerade Seniorinnen und Senioren sind in besonderem Maße betroffen. Viele von ihnen - insbesondere bei zunehmender Immobilität - nutzen das Telefon als Kontakt zur Außenwelt und um Alltagsangelegenheiten zu regeln. Sehr häufig sind auch ihre Namen mit der Festnetznummer öffentlich im Telefonbuch verzeichnet. Das macht sie zu einem bevorzugten Ziel für unseriöse Anbieter, die gezielt ältere Menschen in überrumpelnde Verkaufsgespräche verwickeln. Es kann nicht sein, dass ein aufgezwungenes flüchtiges Telefongespräch zur Falle wird. Deshalb klar die Forderung an die Bundesregierung – wer nach einem Telefonat nichts bestätigt, muss auch nichts bezahlen!“, so Dieter Braun gegenüber der Presse.
Pressemitteilung
Senioren-Union Wachtberg
