Schüler der Schule am Wald verabschieden sich von der Fritzdorfer Bücherei

Zeit neue Wege zu gehen

Zeit neue Wege zu gehen

Die Klasse 4 schenkte ein „menschliches KÖB“ zum Abschied.Foto: E. Granow

02.07.2015 - 07:58

Wachtberg. Fast wäre es eine Art rundes „Jubiläum“ geworden: Sage und schreibe 49 Mal waren die Schüler der derzeitigen Klasse 4 der „Schule am Wald“ während ihrer Schulzeit in der KÖB zu Gast. Kürzlich kamen sie zum letzten Mal in der bisherigen Konstellation in die Sankt Georgsstube. Dabei wurden einige Erinnerungen wach: Bereits kurz nach ihrem Start als ABC-Schützen hatten die Kinder mit ihrer Klassenlehrerin Frau Schmude erstmals in die KÖB Fritzdorf hineingeschnuppert. Und ganz schnell sind sie mit großer Selbstverständlichkeit und Freude regelmäßig wieder gekommen. Damals, im Herbst 2011, machten sie sich gerade mit der Welt der Buchstaben, Wörter und Geschichten vertraut. Stetig wurde das Programm an die Fähigkeiten der Schüler angepasst, sodass am Ende der Klasse 2 mit einem Literaturprojekt der „Lesekompass“ abgeschlossen werden konnte. Es folgten Weitere, zum Beispiel „Lena fährt auf Klassenfahrt“, von Kirsten Boie - passend zur dann auch im richtigen Leben anstehenden Klassenfahrt. Auch gab es zahlreiche Rezensionen, Teilnahmen an Autorenlesungen, Lesenächte und Buchvorstellungen. Das Schöne dabei: Diese Schüler waren immer mit Feuereifer bei der Sache, ließen sich für alles begeistern und fühlten sich in der Fritzdorfer Sankt Georgstube sichtlich wohl. Dennoch hat auch die Grundschulzeit ihren Schlusspunkt: Nach 49 Besuchen hieß es nun Abschied nehmen - und zwar beiderseits.


Dabei wartete eine letzte Überraschung: Statt dem traditionell aufgetischten Kuchen, gab es Pizza, worüber die Schüler sich sehr freuten. Traurig aber auch zuversichtlich, dass man sich bald wieder sehen wird, verließen die Viertklässler mit einem sprichwörtlichen lachenden und weinenden Auge die so lieb gewonnene Umgebung. Die allermeisten werden sich auch weiterhin vom breiten Programm der Fritzdorfer Bücherei inspirieren lassen und dieser treu bleiben.

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Sebastian Goerke:
Herr Daum, nein es geht hier jetzt eben nicht um Mautsäulen sondern um echte Blitzeranlagen. Mit Mautsäulen können Durchfahrtverbote nicht kontrolliert und geahndet werden. Das ist mit Blitzeranlagen, die feststellen, dass es sich um eine unerlaubte Durchfahrt handelt anders....
Gabriele Friedrich:
Bei Ihren genannten Möglichkeiten @Herr Daum, können die aber nicht die LKW Fahrer abzocken. Auch hier geht es eher ums Geld als um den guten Schlaf der Bürger. Straßenbelag kostet auch Geld, das man ja anscheinend nicht ausgeben will oder kann....
Michael Daum:
Schmerzensgeld ist ja nett, kommt nur leider nicht bei den Menschen an, die die Schmerzen von dem Lärm haben! Außerdem hieß es doch von offizieller Seite, dass bei den wenigen Kontrollen fast alle LKW eine Genehmigung zur Durchfahrt besessen hätten. Da hilft dann auch die Aufstellung von LKW-Blitzern...
Gabriele Friedrich:
Impflinge hört sich für mich einfach nur widerlich an. Und ja, Herr Müller-typisch deutsch-versagend....
juergen mueller:
Darauf habe ich gewartet, auf diese immerwährend aus jeder Situation heraus deutsch produzierten Unwörter. IMPFLINGE. Hört sich kindisch an, ist aber eben typisch deutsch. Wer hat`s erfunden? Irgendeiner aus dem Politik- bzw. Verwaltungslager bestimmt. Da sitzen ja sicherlich auch genügend Impflinge,...
juergen mueller:
Könnte heisst auf gut deutsch geht nicht. Und ein neues Konzept für Jugendliche? Wie könnte das aussehen? Ich kenne den Standort. Die Lage ist prädestiniert für das, was überall stattfindet (ohne zu verallgemeinern) ein Treffpunkt für Jugendliche mit Alkohol, Zigaretten (es darf auch mal etwas Gras...
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