Allgemeine Berichte | 23.04.2015

Lions Club Meckenheim-Wachtberg feierte Jubiläum

Zum Geburtstag selbst Geschenke verteilt

Kurt Zimmermann vom Ökumenischen Arbeitskreis Wachtberg (links) freute sich über die Spende des Lions Club Meckenheim-Wachtberg anlässlich des zehnjährigen Bestehens. Dafür sorgten unter anderem (von links) Fundraising-Beauftragte Dr. Gudrun Mieth-Leichsenring, die beiden Clubgründer Heinrich Alles und Gerhard Bigalke, Distrikt-Governor Herrmann Weingartz, Präsidentin Susanne Benarey-Meisel, Gründungspräsidentin Dr. Heike Schäffler, Clubsekretär Christian Ullmann und Zonen-Chairman Dr. Markus Stein.JOST

Niederbachem. Mit einer fröhlich-festlichen Feier beging der Lions Club Meckenheim-Wachtberg sein zehnjähriges Bestehen im Hotel Dahl in Niederbachem. Fast auf den Tag genau zehn Jahre nach der „Charterfeier“ - so nennen die Lions ihre Gründungsveranstaltung - begingen die derzeit etwa 30 Mitglieder des Clubs zusammen mit den Gründern Gerhard Bigalke, derzeit Vizegovernor des Distrikts Rheinland-Süd, und Heinrich Alles sowie Gründungspräsidentin Dr. Heike Schiffler den runden Geburtstag.

In der Reihe der vielen Service-Clubs in Bonn und Umkreis musste der neue Zusammenschluss erst einmal aus den „Kinderschuhen herauswachsen“, um seinen festen Platz einnehmen zu können. Diese Entwicklung sei sicher gelungen, und mit einem gewissen Stolz blicke der noch junge Club inzwischen auf viele Aktivitäten, so die Präsidentin Susanne Benarey-Meisel. Mit von der Partie bei der Jubiläumsfeier waren unter anderem Distrikt-Governor Herrmann Weingartz und Zonen-Chairman Markus Stein.

Zu den Stammaktivitäten, die regelmäßig jedes Jahr stattfinden, gehört unter anderem ein Benefizkonzert in Wachtberg im Frühling und ein weiteres im Sommer in Meckenheim. Dort wird am Sonntag, 14. Juni, erneut der Chur Cölnische Chor Bonn unter Leitung von Professor Heribert Beissel auftreten. Ein „Edel-Flohmarkt“ in Meckenheims Neuer Mitte, der Stand auf dem „Zintemaat“ in Meckenheim und ein adventliches Benefizkonzert in Wachtberg gehören ebenfalls bereits zum festen Inventar.

Natürlich sei es über die Jahre hinweg gelungen, immer mehr finanzielle Mittel für wohltätige Zwecke zu erarbeiten und auch einzuwerben, so dass der Club seine Spendensumme von ursprünglich 5000 Euro in den Anfangsjahren auf inzwischen etwa 20.000 Euro pro Lionsjahr steigern konnte, so die Fundraising-Beauftragte Dr. Gudrun Mieth-Leichsenring.

Dabei stehen gleich mehrere Schwerpunkt-Projekte im Fokus des Interesses. Seit 2006 kümmern sich die Lions um die Sprachförderung mit dem KON-LAB-Programm für deutsche und ausländische Kinder und Jugendliche ab zwei Jahren in den Kindertagesstätten der Region, wozu auch die Schulungen für die Erzieherinnen gehören. Seit 2007 gibt es die Weihnachtsgeschenkaktion für Kinder von benachteiligten Familien und seit 2012 die Förderung von Projekten zum Thema „Inklusion“, etwa mit der Unterstützung von integrativen Freizeiten der Evangelischen Kirchengemeinde Meckenheim.

Seit 2013 hat sich der Club auch die Förderung einiger Grundschulklassen vorgenommen und agiert als Partner des „Rheinischen Lesefests“ in Wachtberg. Darüber hinaus würden weiterhin eine Reihe von Einzel-Projekten mit regionalem Bezug unterstützt, besonders Schul- und Bildungsprojekte, Ferienfreizeiten für Kinder und Seniorenprojekte.

So war es auch nicht verwunderlich, dass das Jubiläum zugleich als Spendenaktion genutzt wurde. Der Erlös der großen Tombola unterstützt nämlich die Sprachförderung im Rahmen des Projekts „Neue Nachbarn“ in Wachtberg. Der Ökumenische Arbeitskreis Wachtberg unter Leitung von Kurt Zimmermann kümmert sich dabei intensiv um besondere Belange von Flüchtlingen und Asylbewerbern, die der Gemeinde zugewiesen werden. Das Problem sei nämlich, so Zimmermann, dass erwachsene Asylbewerber erst an einem kostenlosen Sprachkurs teilnehmen dürften, wenn ihre Anhörung stattgefunden habe.

Daher seien auch deren Kinder und Jugendliche erst recht nicht an den deutschen Sprachklang gewöhnt. Diese würden aber direkt nach ihrer Ankunft in Deutschland in die Schulen aufgenommen, wo sie in den Klassen säßen, ohne ein Wort zu verstehen oder zu sprechen und deshalb auch dem Unterricht nicht folgen könnten. So habe der Ökumenische Arbeitskreis in der Sekundarschule Berkum für die „neuen“ Schüler zusätzliche Sprachförderung im Umfang von sechs Wochenstunden organisiert. Dazu werde ein Lehrer der Volkshochschule gestellt.

Bis Ostern sei die Finanzierung durch den Jugendmigrationsdienst gesichert gewesen, die Maßnahme solle aber sinnvollerweise bis zum Ende des Schuljahrs fortgesetzt werden. Dieses Ziel wurde dank der Spenden aus der Tombola bei der Jubiläumsfeier auch erreicht.

Kurt Zimmermann vom Ökumenischen Arbeitskreis Wachtberg (links) freute sich über die Spende des Lions Club Meckenheim-Wachtberg anlässlich des zehnjährigen Bestehens. Dafür sorgten unter anderem (von links) Fundraising-Beauftragte Dr. Gudrun Mieth-Leichsenring, die beiden Clubgründer Heinrich Alles und Gerhard Bigalke, Distrikt-Governor Herrmann Weingartz, Präsidentin Susanne Benarey-Meisel, Gründungspräsidentin Dr. Heike Schäffler, Clubsekretär Christian Ullmann und Zonen-Chairman Dr. Markus Stein.Foto: JOST

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