„Die Muschel gluckst“
Lehrreicher Besuch einer Ärztin in der Kita Schillerstraße
Mülheim-Kärlich. Unter Leitung der Berufspraktikantin der Kita Schillerstraße in Mülheim-Kärlich beschäftigt sich momentan eine Gruppe von sechs Kindern in einer Projektarbeit mit dem Thema „Die Muschel gluckst“.
Keiner vermutet hierbei, dass es um unseren Körper geht, aber hierzu gibt es die Geschichte von einem Mann, der Muscheln gegessen hatte und danach ganz dick geworden war. Das ist natürlich schlecht für den Körper! Zunächst wurden alle Fragen der Kinder zu Verdauung und den Muskeln geklärt und dann wollten alle die neugierige Frage, woher denn der Schluckauf käme, erklärt bekommen. Wer könnte dies besser als eine Ärztin. Die Radiologin Frau Dr. Niewöhner, die Mutter eines Kindes in der Kita, hat sich dazu bereit erklärt, anhand eines in der Kita entworfenen Modells den Schluckauf zu erklären und zu vermitteln.
Also bereiteten die am Projekt teilnehmenden Kinder den Raum mit selbst gestalteten Geschenken und Getränken vor und holten anschließend Frau Dr. Niewöhner hinzu. Nachdem vorgestellt worden war, was die Kinder bereits über den Schluckauf wissen, wollten zwei Kinder die von ihnen gelernte Verdauung stolz selbst erklären. Anschließend übernahm die Expertin das Wort. Kindgerecht, unter Einbezug der Zuhörer und mithilfe des Modells sowie vielen Visualisierungen vermittelte Frau Dr. Niewöhner das Alltagsphänomen und dessen Verschwinden.
Etwas später stellte sich heraus, dass die Kinder noch viele weitere Fragen haben, die sie einer richtigen Ärztin stellen wollten: „Wie wird man krank?“, „Ist es schlimm, wenn Essen in die Luftröhre kommt?“, „Was ist, wenn wir kurz keine Luft bekommen, stirbt man dann?“, „Was passiert, wenn das Herz bricht? Bricht dann auch etwas anderes?“ und „Wie bekommt man eigentlich Husten?“. Auch hier bewies unsere Expertin ihr Geschick und ging kurz auf jede einzelne Frage ein. Um zu erklären, was passiert, wenn Essen in die Luftröhre gelangt, wurden beispielsweise Erbsen in die Luftröhre des Modells gegeben. So konnten sich die Kinder ganz genau vorstellen, was dann passiert. Als das Angebot sein Ende nahm, überreichten die Projektkinder Frau Dr. Niewöhner noch ihre Geschenke, zeigten ihr ihre Kita-Gruppe und begleiteten sie dann hinaus.
Insgesamt hatten die Kinder einen tollen, aufregenden und lehrreichen Vormittag erlebt.
Die Kita Schillerstraße dankt Frau Dr. Niewöhner hiermit noch einmal für ihre Unterstützung, ihr Interesse und ihr Engagement sehr herzlich. Sie selbst gab auch die Rückmeldung, dass es ihr viel Spaß gemacht hat, die Fragen der kleinen Körper-Forscher zu klären und dass sie gerne wieder begleitend dazu kommen würde.
