Allgemeine Berichte | 28.09.2015

Ki und Ka „Vergnügt 1920“ Kärlich e.V. lud zum Kirchweihfest

Kärlich feierte blau-weiße Kirmes

Dreitägiges Kirchweihfest begeisterte die Besucher erstmals mit großem Festzelt auf dem Raiffeisenplatz

Die gastgebende Ki und Ka beteiligte sich mit einer besonders großen Gruppe am Festumzug: ein Beweis dafür, dass der Verein eine hervorragende Nachwuchsarbeit betreibt.

Mülheim-Kärlich. Manch einer hatte schon die Befürchtung, dass die vor wenigen Wochen begonnenen Arbeiten zum Neubau der Grundschule Christophorus auch negative Auswirkungen auf das Kirchweihfest haben könnten. Doch die Einschränkungen, auf die sich die Ki und Ka „Vergnügt 1920“ als Veranstalter des Traditionsfestes einstellen musste, waren geringfügig: Lediglich einige Parkplätze im Bereich des Raiffeisenplatzes sind aufgrund der Baustelleneinrichtung weggefallen. Auf der verbliebenen Fläche hatten die Vereinsmitglieder ein großes Festzelt errichtet: eine Premiere für die Kärlicher Kirmes, die sich bezahlt machte.

Doch der Reihe nach: Die dreitägigen Feierlichkeiten begannen mit dem traditionellen Festgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche St. Mauritius. Schnell füllte sich der Festplatz, auf welchem natürlich auch Fahrgeschäfte für Jung und Alt vorzufinden waren, wie zum Beispiel das beliebte „Allround“. Musikalisch eröffnet wurde die Kirmes durch den Männerchor Mülheim-Kärlich 2007 unter der Leitung von Ute Lingerhand. Zum traditionellen Fassanstich im Festzelt konnte Oliver Dötsch als Vorsitzender der Ki und Ka nicht nur die Vereinsmitglieder, sondern auch die Repräsentanten der Stadt Mülheim-Kärlich begrüßen, so unter anderem die Stadtbeigeordneten Albert Weiler, Gerd Harner und Bernd Bruckner. Auch die Mülheim-Kärlicher Kirschblütenkönigin Franziska I. (Emmerich) war zugegen, besitzt diese doch zu der Ki und Ka eine ganz besondere Beziehung: Seit vielen Jahren ist sie beim Karneval als Tänzerin für den Verein tätig. Für das musikalische Abendprogramm im Festzelt zeichneten sich die Gruppe „Jamadeus“ sowie die Band „Herb“ verantwortlich. Beide sorgten für eine tolle Kirmesparty, die bis spät in die Nacht andauerte.

Festumzug bei Spätsommerwetter

Die Vereinsmitglieder hatten im Festzelt mit der Dekoration für einen blau-weißen Himmel gesorgt. Ein solcher war dank des tollen Spätsommerwetters auch am Sonntag zu sehen. Am Festumzug durch die Kärlicher Straßen beteiligten sich erfreulich viele Repräsentanten der Mülheim-Kärlicher Vereine, wobei die karnevalistischen Organisationen (MKG, Möhnen, Ki und Ka Urmitz-Bahnhof) besonders zahlreich vertreten waren. Zum 57. Mal beteiligte sich Rudi Kray an dem Festumzug. Der Vorsitzende des MGV „Liederkranz“ Kärlich 1904 e.V. erinnerte sich noch an die Zeit, als eine Festrede Bestandteil des Kirmesumzugs war, die früher aus dem Fenster des Eckhauses Rheinstraße/Clemensstraße gehalten wurde. Auch wenn diese Rede zwischenzeitlich der Vergangenheit angehört, so wird die Tradition des Baumaufstellens durch Muskelkraft von der Ki und Ka weiterhin gepflegt. Dank der vielen kräftigen jungen Männer wurde der mächtige Kirmesbaum innerhalb kürzester Zeit aufgerichtet, wobei Bernd Mannheim die fachmännischen Anweisungen gab. Bei Kaffee und Kuchen sorgte das Salonorchester am Nachmittag für Kurzweil.

Mit dem Dorfabend am Montagabend, der unter dem Motto „Klatsch und Tratsch“ stand, endete ein dreitägiges Kirchweihfest, welches nicht nur aufgrund des tollen Wetters, sondern vor allem wegen der gelungenen Organisation sowie zahlreicher junger Helferinnen und Helfer des gastgebenden Vereines ein voller Erfolg war.

Die gastgebende Ki und Ka beteiligte sich mit einer besonders großen Gruppe am Festumzug: ein Beweis dafür, dass der Verein eine hervorragende Nachwuchsarbeit betreibt.
Die kräftigen Männer der Ki und Ka richteten den Kirmesbaum innerhalb kürzester Zeit auf. GH

Die kräftigen Männer der Ki und Ka richteten den Kirmesbaum innerhalb kürzester Zeit auf. Fotos: GH

Oliver Dötsch, Vorsitzender der Ki und Ka, zeigte sich bei Bernd Bengel für die langjährige Arbeit als zweiter Vorsitzender erkenntlich.

Oliver Dötsch, Vorsitzender der Ki und Ka, zeigte sich bei Bernd Bengel für die langjährige Arbeit als zweiter Vorsitzender erkenntlich.

Die gastgebende Ki und Ka beteiligte sich mit einer besonders großen Gruppe am Festumzug: ein Beweis dafür, dass der Verein eine hervorragende Nachwuchsarbeit betreibt.

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