Allgemeine Berichte | 22.02.2013

Kindertagesstätte Platz Château-Renault in Mülheim-Kärlich

Literacy bei den Nilpferden

Die Erzieherinnen konnten bereits erste Verbesserung der Aufmerksamkeit und Ausdauer beim Zuhören von Geschichten bei den Kindern feststellen. privat

Mülheim-Kärlich. Im Kindergarten werden die Grundsteine gelegt für ein späteres Erlernen des Lesens und Schreibens. Dies beginnt schon im Kleinkindalter mit den ersten Fühlbüchern, Bilderbüchern, dem freien Erzählen und dem Vorlesen ohne Bilder als Unterstützung zum späteren Lesen- und Schreibenlernen in der Grundschule. Im Alltag der Kindertagesstätte finden immer wieder Angebote statt in Form von Bilderbuchbetrachtungen sowie dem freien Erzählen im Morgenkreis oder in der Kleingruppe. Bei der Bilderbuchbetrachtung kann die Handlung der Geschichte durch die Bilder nachvollzogen und der Inhalt verdeutlicht werden. Die Kinder bekommen zu diesem Zweck immer wieder neue Bilderbücher zu verschiedenen Themen oder Jahreszeiten angeboten.

Seit einiger Zeit haben die Erzieherinnen jedoch festgestellt, dass die Kinder der Nilpferdgruppe ein besonderes Interesse an Vorlesegeschichten entwickelt haben und diese mit großem Eifer verfolgen. Das erste Buch, das gemeinsam gelesen wurde, war „Der Räuber Hotzenplotz“ von Otfried Preußler. Jeden Tag im Morgenkreis wurde ein kurzes Kapitel vorgelesen und am nächsten Tag die vorangegangene Geschichte reflektiert und schließlich wieder fortgesetzt. Die Kinder überlegten selbst, wie sich die Geschichte weiter entwickeln könnte und die einzelnen Geschichten wurden inhaltlich gefestigt, indem sie in einem Bild von den Kindern nacherzählt und ausgehängt wurden.

Nach dem ersten Buch war das Interesse und die Nachfrage der Kinder so groß, dass anschließend die beiden weiteren Hotzenplotz-Abenteuer sowie „Das kleine Gespenst“, ebenfalls von Otfried Preußler, gemeinsam gelesen und erarbeitet wurden. Um dieses Buch lebendig zu gestalten trat diesmal täglich das kleine Gespenst in Form einer Marionette im Morgenkreis mit auf und leitete die Geschichte und das anschließende Gespräch. Die Kinder waren begeistert von dem kleine Gespenst und bemühten sich im Gespräch mit ihm, sich möglichst alles von der Geschichte zu merken. Nach den ersten Büchern konnte innerhalb der Gruppe bei den Kindern eine große Verbesserung der Aufmerksamkeit und Ausdauer beim Zuhören von Geschichten sowie eine Verbesserung des Sprachverständnisses und eine Erweiterung des Wortschatzes festgestellt werden.

In der Weihnachtszeit wurden die Kinder deshalb weiter begleitet von der Geschichte „Warum sich die Tiere auf Weihnachten freuen“, wozu sie ein Fensterbild selbst gestalteten, um den Inhalt besser zu verdeutlichen. Zum Jahresbeginn suchten die Erzieherinnen nun drei Vorlesebücher heraus, um den Kindern die Möglichkeit zu geben abzustimmen und sich gemeinsam für ein neues Buch zu entscheiden. Dabei entschieden sich die Kinder für „Den kleinen Wassermann“, womit nun der „Lesekreis“ fortgesetzt wird.

Die Erzieherinnen konnten bereits erste Verbesserung der Aufmerksamkeit und Ausdauer beim Zuhören von Geschichten bei den Kindern feststellen. Foto: privat

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