Wirtschaft | 27.12.2018

- Anzeige - evm-Gruppe nimmt Biogaseinspeiseanlage in Plaidt in Betrieb

Großprojekt abgeschlossen

Bei einem Vor-Ort-Termin begutachteten (v. l.) enm-Geschäftsführer Dr. Andreas Hoffknecht und die Projektverantwortlichen Ronald Schröder, Andreas Weiland und Peter Wiacker die neu erbaute Biogaseinspeiseanlage in Plaidt. evm/Ditscher

Plaidt. 3,1 Millionen Euro hat die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) in eine neue Biogaseinspeiseanlage in Plaidt investiert. Nach sechs Monaten Bauzeit und einem intensiven Inbetriebnahmeprozess wurde die neue Anlage nun offiziell in Betrieb genommen. 36 Millionen Kilowattstunden Energie in Form von Bio-Erdgas speist die Anlage pro Jahr künftig in das Erdgasnetz ein. Damit können rund 1.800 Haushalte im Jahr mit Wärme versorgt werden.

„Wir freuen uns, dass nach der ersten Einspeiseanlage in Boppard-Hellerwald nun die zweite Anlage in Plaidt in Betrieb geht“, erklärt Dr. Andreas Hoffknecht, Geschäftsführer der Energienetze Mittelrhein (enm), der Netzgesellschaft in der evm-Gruppe. „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien in unserer Region.“

Als Betreiber des Erdgasnetzes in der Region ist die enm nicht nur für einen einwandfreien Betrieb des Netzes selbst, sondern auch für die Einspeiseanlagen, wie in Plaidt, verantwortlich. Bau, Abnahme und zukünftig auch der Betrieb der Anlage werden von den Experten sichergestellt. Dafür wurde der Neubau einer intensiven Prüfung unterzogen: Sowohl der TÜV als auch die verschiedenen an dem Projekt beteiligten Hersteller haben in einem mehrwöchigen Inbetriebnahmeprozess alle Anlagenteile geprüft und für den laufenden Betrieb eingestellt. „Auch für uns war der Probebetrieb ein aufregender Prozess“, erklärt enm-Projektleiter Ronald Schröder. „Alle Beteiligten haben hier gute Arbeit geleistet, sodass die Einspeisung des Bio-Erdgases nun reibungslos funktioniert.“

Wie aus Pflanzen Bio-Erdgas wird

In einer Biogasanlage wird aus verschiedenen Rohstoffen, wie Gülle oder Pflanzensilage, Biogas produziert. Dabei werden die Rohstoffe durch Zusatz von Wasser in einer luftdichten Anlage vergoren. Das dabei entstehende Biogas wird in einem zweiten Schritt zu Bio-Erdgas aufbereitet und vor der Einspeisung ins öffentliche Leitungsnetz final angepasst. Die finale Anpassung geschieht in der vor kurzem in Betrieb genommenen Anlage der evm-Gruppe. Dabei werden unter anderem Brennwert und Wobbe-Index geprüft und an die Beschaffenheit des Erdgases im Verteilnetz angepasst. Bevor es dann in das regionale Erdgasnetz eingespeist wird, werden Qualität und Menge mit geeichten Geräten gemessen. So kann es auch überall dort genutzt werden, wo Erdgas zum Einsatz kommt: in Haushalten zum Heizen, in Blockheizkraftwerken zur Erzeugung von Strom und Wärme oder an Tankstellen als Kraftstoff für erdgasbetriebene Pkw. „Der Vorteil von Bio-Erdgas ist, dass es nahezu der gleichen Zusammensetzung wie Erdgas entspricht und klimaneutral verbrennt“, erklärt Dr. Andreas Hoffknecht.

„Bei der Verbrennung wird nur die Menge CO2 freigesetzt, die die Pflanzen beim Wachstum aufgenommen haben.“

Bei einem Vor-Ort-Termin begutachteten (v. l.) enm-Geschäftsführer Dr. Andreas Hoffknecht und die Projektverantwortlichen Ronald Schröder, Andreas Weiland und Peter Wiacker die neu erbaute Biogaseinspeiseanlage in Plaidt. Foto: evm/Ditscher

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