Wirtschaft | 10.09.2025

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Photovoltaik-Offensive auf Koblenzer Schuldächern gestartet

KO-Solar realisiert erste Projekte zur Eigenversorgung kommunaler Gebäude – Investitionen von rund 500.000 Euro im Jahr 2025 geplant

Die Vertreter der Gesellschaft KO-Solar bei Begehung der jüngst fertiggestellten Solaranlage auf dem Dach der Grundschule Immendorf (v. l.: Lars Hörnig, Geschäftsführer SWK, Josef Heinen, Leiter zentrales Gebäudemanagement der Stadt Koblenz und Geschäftsführer KO-Solar, Dr. Steffen Weil, Bereichsleiter Erzeugung und Energieanwendung evm und Geschäftsführer KO-Solar, Christoph Hesse, evm-Vorstand, und David Langner, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz.“  Foto: Sascha Ditscher/evm

Koblenz. Die im vergangenen Jahr gegründete KO-Solar GmbH nimmt weiter Fahrt auf: Im Jahr 2025 werden mehrere kommunale Gebäude in Koblenz mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Damit setzt die gemeinsame Gesellschaft der Stadt Koblenz, der Stadtwerke Koblenz (SWK) und der Energieversorgung Mittelrhein (evm) ihre ambitionierten Pläne zum Ausbau der Solarenergie im Stadtgebiet konsequent um. Ziel ist es, die Stromkosten der öffentlichen Gebäude zu senken und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

„Mit den nun gestarteten Projekten zeigen wir, dass KO-Solar nicht nur ein Konzept auf dem Papier ist, sondern konkrete Ergebnisse liefert“, sagt evm-Vorstand Christoph Hesse. „Wir bringen die Energiewende sichtbar auf die Dächer der Stadt.“

Während der Sommerferien wurden bereits die Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Grundschule Immendorf (41,40 kWp Leistung) und der Grundschule Arzheim (61,41 kWp Leistung) umgesetzt. In Immendorf trafen sich nun die Vertreter der Gesellschaft KO-Solar zu einer Begehung der Anlage. Dabei gaben sie bereits einen Ausblick zu den kommenden Projekten. Für das Jahr 2025 sind weitere Anlagen auf der Grundschule Lützel, der Grundschule Güls, der Integrierten Gesamtschule Koblenz sowie der Sporthalle Horchheim geplant. Insgesamt investiert KO-Solar in diesem Jahr rund 500.000 Euro in die Umsetzung – ein vergleichbares Investitionsvolumen ist auch für 2026 vorgesehen, mit bisher zwölf Projekten auf dem Ausbauplan der Koblenzer Gesellschaft.

Die Gebäude werden mit den Photovoltaikanlagen vorrangig eigenversorgt. Nur überschüssiger Strom wird ins örtliche Stromnetz eingespeist. Je nach Gegebenheit der Gebäude und Anlagengröße liegt die Eigenversorgungsquote bei bis zu 80 Prozent für die jeweilige Liegenschaft. „Das bedeutet eine deutliche Entlastung bei den Stromkosten für die Stadt Koblenz und das dauerhaft und nachhaltig“, betont David Langner, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz.

Die Stadt Koblenz hat im Vorfeld die bauliche Vorbereitung der Gebäude übernommen. Die evm kümmert sich um die technische Planung, die Bauüberwachung sowie den Anlagenbetrieb. Lars Hörnig, Geschäftsführer der SWK, betont in diesem Zusammenhang: „KO-Solar ist ein Paradebeispiel für erfolgreiche kommunale Zusammenarbeit. Wir bündeln unsere Kompetenzen und beschleunigen den Ausbau der erneuerbaren Energien: ein echter Mehrwert für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger.“ Die KO-Solar ist 2024 als Teilergebnis aus der von der Stadt Koblenz erstellten Gesamtkonzeption Erneuerbare Energien hervorgegangen. Die Geschäftsführung wird von Dr. Steffen Weil, Bereichsleiter Erzeugung und Energieanwendungen bei der evm, und Josef Heinen, Leiter zentrales Gebäudemanagement der Stadt Koblenz, übernommen.

evm

Die Vertreter der Gesellschaft KO-Solar bei Begehung der jüngst fertiggestellten Solaranlage auf dem Dach der Grundschule Immendorf (v. l.: Lars Hörnig, Geschäftsführer SWK, Josef Heinen, Leiter zentrales Gebäudemanagement der Stadt Koblenz und Geschäftsführer KO-Solar, Dr. Steffen Weil, Bereichsleiter Erzeugung und Energieanwendung evm und Geschäftsführer KO-Solar, Christoph Hesse, evm-Vorstand, und David Langner, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz.“ Foto: Sascha Ditscher/evm

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