Politik | 22.03.2014, 12:19 Uhr

Dorftypische Häuser, kulturelles und soziales Engagement

18 Orte machen mit beim Wettbewerb „Mein Dorf“

Beim Wettbewerb „Unser Dorf“ geht es - auch - um gelungene Beispiele sanierter, dorftypischer Häuser. Hier ein Beispiel aus Grafschaft-Esch. privat
49

Kreis AW. 18 Dörfer haben sich für den diesjährigen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im Kreis Ahrweiler angemeldet. Vereine und Initiativen aus diesen Dörfern können noch mitmachen - ihre Anmeldefrist läuft bis 28. März. In der ersten Maiwoche geht es los: Ab dann ist die Bewertungskommission unterwegs, um die Orte und ihre Aktivitäten unter die Lupe zu nehmen und Punkte für die diesjährigen Sieger auf Kreisebene zu verteilen. Landrat Dr. Jürgen Pföhler sagt dazu: „Ich freue mich sehr, dass sich so viele Dörfer zur Teilnahme an dem Wettbewerb entschlossen haben. Nur in der Gemeinschaft lassen sich neue Perspektiven für den eigenen Ort entwickeln und die Zukunft aktiv gestalten.“ Wichtig sei, dass möglichst viele Bürger bei der wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und ökologischen Entwicklung ihres Dorfes beteiligt werden und sich ehrenamtlich einbringen.

Die angemeldeten Dörfer unterteilen sich in die Kategorien Haupt- und Sonderklasse. In der Hauptklasse sind Ortsgemeinden und Gemeindeteile vertreten, die zum ersten Mal beim Wettbewerb dabei sind oder es in früheren Wettbewerben noch nicht in den Gebietsentscheid schafften. In der Sonderklasse sind alle Orte und Stadtteile zusammengefasst, die in früheren Jahren bereits im Gebietsentscheid waren.

Hauptklasse:

Schuld, Heppingen, Galenberg, Schelborn, Spessart, Ringen, Koisdorf.

Sonderklasse:

Insul, Hoffeld, Mayschoß, Lützing (Brohl-Lützing), Ramersbach, Walporzheim, Burgbrohl, Königsfeld, Niederzissen, Oberdürenbach, Löhndorf.

Der Kreis Ahrweiler stellt rund 15.000 Euro an Preisgeldern zur Verfügung. Besonders gelungene Beispiele sanierter, dorftypischer Häuser sowie besonderes Engagement im kulturellen und sozialen Bereich werden mit Sonderpreisen belohnt. Die ersten drei siegreichen Dörfer in der Haupt- und Sonderklasse sowie der beiden Wettbewerbe für Vereine und zur Familienfreundlichkeit erhalten jeweils 1.500, 1.000 beziehungsweise 800 Euro. Hinzu kommen jeweils 1.000 Euro für zwei Sonderpreise. Ein Jubiläum: Auf der Ebene des Kreiseder Landeswettbewerb findet „Unser Dorf hat Zukunft“ in diesem Jahr zum 50. Mal statt.

Der Wettbewerb verfolgt das Ziel, die Zukunftsperspektiven in den Dörfern zu verbessern und die Lebensqualität zu steigern. Mit Blick auf die demografischen und strukturellen Veränderungen sollen Auseinandersetzungen stattfinden zu Themen wie Leerstand von Gebäuden, Sicherung der Grundversorgung und familienfreundliche Gestaltung des Wohnumfeldes. Vereine und Initiativen können sich bis 28. März anmelden bei ihrer Gemeinde und/oder der Verbandsgemeinde beziehungsweise Stadt. Anmeldeformulare und weitere Infos gibt es im Internet: www.kreis-ahrweiler.de, „Bürgerservice“, „Förderprogramme“, „Dorferneuerung“, „Unser Dorf hat Zukunft“.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Ahrweiler

Beim Wettbewerb „Unser Dorf“ geht es - auch - um gelungene Beispiele sanierter, dorftypischer Häuser. Hier ein Beispiel aus Grafschaft-Esch. Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Rund ums Haus Daueranzeige
Kirmes Miesenheim
Imageanzeige Dauerauftrag 10/2025
Anzeige Shi Service Wochen
Titelanzeige
Allgemeine Anzeige Jubiläum 25 Jahre
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Arbeitsgruppe „Weingarten an der Balduinbrücke“.
210

Arbeitsgruppe „Weingarten an der Balduinbrücke“ gestartet

LützelAktiv e. V. bringt Menschen zusammen

Koblenz-Lützel. Zehn Menschen haben sich am Mittwochabend zum ersten Planungstreffen für den „Weingarten an der Balduinbrücke“ getroffen und eine Arbeitsgruppe gebildet.

Von Werner Weber aus Koblenz

Weiterlesen