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Alternative Bestattung: letzte Ruhestätte unter Bäumen
Bunte Blätter an den Bäumen zeigen an, dass innerhalb des Jahres die Zeit für stille Einkehr gekommen ist: Der Kalender weist im November zahlreiche Tage des Gedenkens aus. Dann suchen Trauernde, die sich zur Natur hingezogen fühlen, gern ruhige Wälder für ausgiebige Spaziergänge auf, um sich an Verstorbene zu erinnern. Ein Baum als Grab, das ist für viele in diesem Zusammenhang ein naheliegender Gedanke. Realisiert werden diese Baumbestattungen in sog. Friedwäldern, die an immer mehr Orten entstehen. Ihr Bestattungsunternehmen kann Sie kompetent beraten.
Planvolle Entscheidung für einen Baum
In 46 Wäldern innerhalb der Bundesrepublik ist es derzeit möglich, eine solche Beisetzung zu organisieren. Kommunen und Forstverwaltungen sind hierbei die Partner, die für die Wälder verantwortlich zeichnen und diese pflegen. Die Pflege wird von Förstern übernommen, die auch Gratisführungen für Besucher durchführen und über den Ablauf einer Bestattung im Wald informieren.
Dabei erfahren die Gäste, dass sie sich rechtzeitig und planvoll ein Grab auswählen können. Für viele ist es eine trostreiche Erfahrung, über längere Zeit mitverfolgen zu können, wie „ihr Baum“ wächst und gedeiht. Wer über den Tod hinaus ein Zeichen für Verbundenheit setzen möchte, sucht sich einen Partnerbaum aus.
Schilder weisen den Weg zum Grab
Eine Feuerbestattung geht der Beisetzung im Wald voraus. Die Urne, in der die Asche dann bestattet wird, zersetzt sich mit der Zeit auf biologische Weise. Der Verstorbene kann bestimmen, ob während der Zeremonie der Beisetzung ein Priester dabei sein soll, oder andere Möglichkeiten wählen. Wenn gewünscht, lässt sich die Grabstätte anschließend durch ein Schild mit dem Namen finden, das am Baumstamm befestigt wird. Auf natürliche Weise - zum Beispiel mit farbigem Laub - ist die Natur dann die „Grabpflegerin“.
Entscheidet man sich für eine Bestattung im Wald, muss man mit Preisen ab 770 Euro kalkulieren - eine Ratenzahlung ist möglich.
Ein Gemeinschaftsbaum bietet preisgünstige Plätze. Rund 100 Jahre sind die Waldgräber in der Regel durch ein besonderes Konzept geschützt.
djd
Stilles Gedenken an einen Verstorbenen im Friedwald. djd/FriedWald/Gasparini
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Allgemeine Berichte
Ahrtal: Landrätin Weigand schreibt Offenen Brief an Kanzler Merz
Bad Neuenahr-Ahrweiler. In einem offenen Brief hat sich die Landrätin des Kreises Ahrweiler an Bundeskanzler Friedrich Merz gewandt. Hier der Text im Wortlaut:
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Bei einer regelmäßigen Kontrolle wurde vergangene Woche am Bauwerk des Hochwasserrückhaltebeckens in Gimmigen festgestellt, dass unbekannte Personen dort durch Befahrung mit Rädern starke Beschädigungen verursacht haben. Durch die Umlagerung von Erdreich wurde erheblich in das Deichbauwerk eingegriffen, sodass eine Furche entstanden ist. Zudem wurde eine erhebliche Menge Müll im Becken zurückgelassen.
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