Allgemeine Berichte | 17.04.2014

Einblicke in Gefühle von Polizeibeamten durch Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. und Weißer Ring

Fulminante Autorenlesung im Mehrgenerationenhaus

Janine Binder und Ralf Zander stellen sich im Anschluss Publikumsfragen. Privat

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Kürzlich lasen die schreibenden Polizeibeamten Janine Binder und Ralf Zander bei einer Autorenlesung, die der Verein Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. und der Weiße Ring im Haus der Familie/Mehrgenerationenhaus in Bad Neuenahr-Ahrweiler ausrichteten, autobiografische Geschichten aus ihrem Dienstleben. Anlass war die zweite Mitgliederversammlung des 2011 gegründeten Vereins Keine Gewalt gegen Polizisten e.V., der mehr Verständnis für die Arbeit von Polizeibeamten bewirken mochte.

Insgesamt fanden sich etwa 25 Interessierte ein. Nach kurzen Einführungsworten durch Rudi Frick (Beigeordneter des Bürgermeisters), Friedhelm Münch (Kreisbeigeordneter), Gerke Minrath (Vorsitzende von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.) und Hubertus Raubal (Leiter der Außenstelle Ahrweiler des Weißen Rings), las Janine Binder mit viel Gefühl eine Geschichte über einen Jungen, der in Köln-Chorweiler aus dem 26. Stock sprang. „Ich musste dabei weinen“, gab eine junge Frau später zu. Ralf Zander, pensionierter Polizeibeamter der Davidwache, las über einen Demoeinsatz 1990 in Sachen Flora-Theater in Hamburg, heute besser bekannt als „Rote Flora“. „Dieser Hass, der mir damals von einigen Demonstranten entgegenschlug, beschäftigt mich bis heute mehr als manch Toter meines Dienstlebens“, resümiert er im Anschluss.

Nach der Lesung ging Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. in die Mitgliederversammlung. Der Vorstand wurde entlastet und für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Zusätzlich bietet der Verein nun auch Fördermitgliedschaften an. Mehr Informationen bietet www.kggp.de.

Janine Binder und Ralf Zander stellen sich im Anschluss Publikumsfragen. Foto: Privat

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