Angelsportverein Waldorf feierte sein Fischerfest

Hochbetrieb bei herrlichem Wetter

Hochbetrieb bei herrlichem Wetter

Die drei Erstplatzierten konnten sich über Siegerpokale freuen (v.li.): Toni Unger 3. Platz, Bernd Ahrend 2. Platz. Horst Schwarz 1. Platz. Die schwerste Forelle angelte Oliver Ahrend. Ihnen gratulierte Fischereiaufseher F. Dietzler. Foto:

05.05.2015 - 11:32

Waldorf . Eng wurde es wieder einmal beim Fischerfest des Angelsportvereins Waldorf (ASV) am Vereinsheim in der Eulengasse. Beim alljährlichen Fischerfest reichte das Gelände des Vereinsheims sowie die davor liegende Eulengasse kaum aus, um die zahlreichen Gäste zu bewirten. Die Verantwortlichen des Vereins haben offensichtlich einen guten Draht zu St. Petrus, der als Schutzpatron der Fischer auch gleichzeitig zuständig für das Wetter ist. Bei besten Wetterbedingungen nutzten zahlreiche Gäste aus nah und fern die Gelegenheit, um dem ASV Waldorf einen Besuch abzustatten und die angebotenen Fischspezialitäten zu genießen. Bereits am frühen Morgen trafen sich eine ganze Reihe Hobbyangler aus Waldorf und der Umgebung an der Teichanlage in Holzweisen, um sich in einem Freundschaftsangeln zu messen.


Siegerehrung


Die Siegerehrung des Wettbewerbs fand anschließend am ASV-Vereinsheim unter der Leitung von Vereinsmitglied Ferdy Dietzler statt. Die drei Erstplatzierten konnten sich über Siegerpokale freuen. Es siegte Horst Schwarz (Alfter, 5.700 g)) vor Bert Ahrend (Bölingen, 4.470 g) und Toni Unger (Bölingen, 4.425 g). Die schwerste Forelle fing mit 680 Gramm Oliver Ahrend (Bölingen), wofür er ebenfalls einen Pokal in Empfang nehmen konnte. Bereits am frühen Morgen, als die aktiven Angler noch an der Teichanlage in Holzwiesen auf einen guten Fang warteten, hatten sich bereits viele Mitglieder und Gäste im und am Vereinsheim eingefunden. „Küchenchef“ Rolf vom Berg bereitete mit mehreren Vereinsfrauen aus der bewährten Küchencrew Fischspezialitäten wie Maischolle, Zander und Backfisch zu, die bei den Gästen reißenden Absatz fanden. Auch die frisch geräucherten Forellen waren begehrt. Natürlich wurden auch die üblichen Fleischgerichte den Gästen serviert. Bei frischem Kölsch vom Fass, einem kräftigen Weizenbier und Weinspezialitäten aus der Region konnten die Besucher verweilen.


Beisammen, in gemütlicher Runde


Am frühen Nachmittag hatten die Frauen der Vereinsmitglieder wieder ein reichhaltiges Kuchenbüfett aufgebaut, an dem ebenfalls reger Andrang herrschte. Für die kleinen Gäste hatte man eine Schminkecke eingerichtet, wo sich die Kinder ein neues „Outfit“ zulegen konnten. Bis in die Abendstunden saß man in gemütlicher Runde beisammen und so manches „Anglerlatein“ verbreitete sich in der Runde. ASV-Vorsitzender Hermann Schmitt war mit dem Besuch und dem Verlauf des diesjährigen Fischerfestes sehr zufrieden: „Wir freuen uns immer wieder, dass unser Fischerfest von der Dorfbevölkerung alljährlich so gut angenommen wird. Aber auch die jährlich wachsende Zahl unserer Stammgäste gibt uns Ansporn, unsere Vereinsarbeit und hier besonders die der Vereinsjugend zu intensivieren.“ Große Freude herrschte aber auch über neue Gäste. Besonderen Dank sprach der Vorsitzende den vielen fleißigen Helferinnen und Helfern aus, allen voran den Vereinsfrauen, die den ASV Jahr für Jahr tatkräftig unterstützen und ohne die eine solche Veranstaltung gar nicht durchzuführen wäre. Sein Dank galt aber auch der Nachbarschaft, die die Beeinträchtigungen während des Fischerfestes angesichts der großen Zahl der Gäste gerne in Kauf nahmen.


Grillabende


Der Vorsitzende nutzte auch die Gelegenheit, auf die weiteren Aktivitäten des Vereins im Jahr 2015 hinzuweisen. Neben den klassischen Angelwettbewerben stehen sowohl bei den Erwachsenen wie auch bei den Jugendlichen noch zahlreiche Veranstaltungen wie ein Lehrgang zur Vorbereitung auf die Fischerprüfung, ein Familientag usw. auf dem Programm. Daneben wird man auch die sommerlichen Grillabende jeweils dienstagabends durchzuführen, wozu der ASV die Dorfbevölkerung bereits jetzt ganz herzlich einlädt.

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Kommentare
juergen mueller:
Ein Bruch der Tarifverträge ist noch gelinde ausgedrückt. Wer es soweit kommen lässt, dass die Beschäftigten für etwas büßen sollen, was sie nicht im geringsten verschuldet haben, der sollte sich allen ernstes fragen, wie es möglich ist, dass es überhaupt soweit kommen konnte, obgleich man sowohl in...
juergen mueller:
Kurzfristig bekanntgewordene Liquiditätsprobleme? Das Wort kurzfristig muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Die Stadt Koblenz u. der Landkreis Mayen-Koblenz sind mit jeweils 25% beteiligt. Man schaue sich einmal die BETEILIGUNGSBERICHTE der STADT KOBLENZ der vergangenen Jahre an. Das...
juergen mueller:
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K. Schmidt:
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