Ehrungen, Theater und Tombola bescheren einen unvergesslichen Abend

Jahresabschlussfeier des ASV Waldorf

27.01.2015 - 08:19

Waldorf. Anlässlich der traditionellen Jahresabschlussfeier der Waldorfer Petrijünger konnte deren 1. Vorsitzender Hermann Schmitt zahlreiche Mitglieder mit Begleitung im gemütlich hergerichteten Festsaal des „Waldorfer Hofs“ begrüßen. Sein besonderer Willkommensgruß galt dem Vorsitzenden des Bezirkssportfischerverbands Koblenz, Wilhelm Lenz, der als Repräsentant der Fischereiorganisationen des Bezirks Koblenz, des Landes Rheinland-Pfalz und des Bundes den Weg aus dem fernen Lahnstein nach Waldorf auf sich genommen hatte. Nach dem gemeinsamen Essen standen dann auch zunächst einmal eine ganze Reihe von Ehrungen auf dem Programm. „So viele Urkunden wie heute hatte ich noch nie bei einem einzigen Termin dabei“, erklärte Lenz, der den Jubilaren Urkunden und Ehrenzeichen des Landesfischereiverbands und des Deutschen Angelfischerverbands überreichen konnte. Eine besondere Ehrung hatte er für den ASV-Vorsitzenden Hermann Schmitt , der dieses Amt seit der Vereinsgründung vor knapp 34 Jahren ununterbrochen innehat und für das ASV-Gründungsmitglied Martin Nachtsheim, ohne den es den ASV Waldorf nach Angaben des Vorsitzenden wohl nicht geben würde, im Gepäck. Hermann Schmitt wurde für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement mit der Landesverbands-Ehrenmedaille in Bronze geehrt, und Martin Nachtsheim konnte für seine jahrzehntelangen besonderen Verdienste um den Verein und die rheinland-pfälzische Angelfischerei die Landesverbands-Ehrenmedaille in Silber in Empfang nehmen. Insgesamt 32 weitere Vereinsmitglieder, von denen ein Teil leider nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte, wurden anschließend vom BSV-Vorsitzenden Lenz mit Dankurkunden und Ehrenzeichen für langjährige Vereinsmitgliedschaft oder jahrelange Vorstandsarbeit geehrt. Darüber hinaus erhielten 4 Vereinsmitglieder aus der Hand des ASV-Vorsitzenden Ehrenurkunden für 25-jährige Vereinsmitgliedschaft. Schmitt bedankte sich bei allen Mitgliedern für ihr langjähriges Engagement im Verein und schloss dabei die „Vereinsfrauen“ ausdrücklich ein. „Ohne die Unterstützung unserer Frauen wäre all das, was wir in den vergangenen drei Jahrzehnten gemeinsam auf die Beine gestellt haben, gar nicht möglich gewesen“, so Schmitt. Im Anschluss an die Ehrungen führte Lambert Gansen gewohnt gekonnt durch das weitere Programm. Zunächst begrüßte er den Waldorfer Ortsbürgermeister Hans Dieter Felten mit Gattin Claudia. Felten, selbst langjähriges Vereinsmitglied, überbrachte in einem kurzen Grußwort die Grüße und Glückwünsche der Ortsgemeinde und hatte zur Überraschung aller neben dem „offiziellen“ Obolus zugunsten der Vereinskasse eine nicht unerhebliche private Geldspende für die Vereinsjugend im Gepäck, die Jugendwart Guido Mertlich dankbar und mit Freude in Empfang nahm. Im Anschluss nahm Felten gemeinsam mit Conferencier Lambert Gansen die Ehrung der Vereinsmeister des Jahres 2014 vor. Begleitet von Gansens bekannt liebevoll-satirischen Kommentaren erhielten Sören Nachtsheim (5.Platz), Thomas Höfs (4. Platz), Eduard Martin (3. Platz), Günter Treib (2. Platz) und Hermann Schmitt (1. Platz) ihre Siegerpokale aus der Hand des Ortsbürgermeisters. Den Titel des „Dorschkönigs 2014“ hatte sich der stellvertretende ASV-Vorsitzende Rolf vom Berg beim vereinsinternen Hochseeangeln in Norwegen erkämpft. Ein besonderes Lob der ASV-Gemeinde wurde dabei Sören Nachtsheim zuteil, der 2014 aufgrund einer Sonderregelung des Vereins erstmals als Jugendlicher an den Seniorenwettbewerben teilnehmen durfte und sich gegen harte Konkurrenz aus den Reihen der Erwachsenen auf Anhieb einen Siegerpokal erkämpft hatte. Den „kulturellen Höhepunkt“ des Abends bildete dann eine vorgeführte Theater-Groteske des Märchens vom Aschenputtel. Peter Kießling als Traumprinz, Andrea Liedke und Karin Koll als zwei hässliche Schwestern, Laura Walbröl als Aschenputtel und Pinky-Andy Liedke als unvergesslich graziöse gute Fee brachten den Saal mit ihrem gekonnten Vortrag auch noch zu später Stunde zum Toben. Den offiziellen Abschluss des Abends bildete dann eine „Jedermann-gewinnt-Tombola“, die von Rolf vom Berg und Marita Fischer gekonnt und humorvoll präsentiert wurde. Im Anschluss daran saßen die Waldorfer Petrijünger noch bis in die sehr frühen Morgenstunden fröhlich beisammen.

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Kommentare
juergen mueller:
Ein Bruch der Tarifverträge ist noch gelinde ausgedrückt. Wer es soweit kommen lässt, dass die Beschäftigten für etwas büßen sollen, was sie nicht im geringsten verschuldet haben, der sollte sich allen ernstes fragen, wie es möglich ist, dass es überhaupt soweit kommen konnte, obgleich man sowohl in...
juergen mueller:
Kurzfristig bekanntgewordene Liquiditätsprobleme? Das Wort kurzfristig muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Die Stadt Koblenz u. der Landkreis Mayen-Koblenz sind mit jeweils 25% beteiligt. Man schaue sich einmal die BETEILIGUNGSBERICHTE der STADT KOBLENZ der vergangenen Jahre an. Das...
juergen mueller:
Wirtschaftliche Perspektive? Wenn ein Unternehmen, wie das GKM, kontinuierlich Liquiditätsprobleme hat, dann geht man zuerst an diejenigen, die dafür am wenigsten können? Herr Langner ist Vorsitzender der Gesellschafterversammlung u. sitzt im Aufsichtsrat. Wenn im Januar oder Februar wieder diese...
K. Schmidt:
Ja, diese Verlängerung ist notwendig und sinnvoll. Dass sich diverse politische Köpfe des Ahrtals darüber erfreut äußern, nachvollziehbar. In all der Euphorie muss man sich aber noch mal genau anschauen, was da eigentlich verlängert wurde: Es geht hier nur um eine praktisch seitens des Bundes beliebig...
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