Politik | 23.03.2015

Verbandsgemeinde Brohltal

Landeszuschuss für Erschließung des Industriegebietes Brohltal Ost

II. Bauabschnitt - 930.000 Euro fließen ins Brohltal -

Freudiger Anlass bei widrigen Wetterverhältnissen. Wirtschaftsministerin Eveline Lemke übergibt den Bewilligungsbescheid für die Erweiterung des Industriegebietes Brohltal Ost / A 61 mit einer Fördersumme von 930.000 Euro.Herr Rübenach

Brohltal. Die Wirtschaftsministerin des Landes Rheinland-Pfalz, Eveline Lemke, hat für das Industriegebiet Brohltal Ost / A 61 Fördergelder in Höhe von 930.000 Euro bewilligt. Den Bescheid erhielt Bürgermeister und Zweckverbandsvorsitzender Johannes Bell persönlich von der Wirtschaftsministerin im Industriegebiet. Die Zuweisung ist für die laufenden Erschließungsarbeiten einer Erweiterungsfläche von 121.000 qm bestimmt. Bürgermeister Johannes Bell freut sich über die erfolgreichen Verhandlungen in Mainz und dankte der Wirtschaftsministerin für die Zusage der Landesmittel. „Der Zuschuss wird für eine Reduzierung des Kaufpreises eingesetzt. So können wir den Investoren weiterhin einen attraktiven Kaufpreis für die zu vermarktenden Flächen anbieten“, ist Bürgermeister Johannes Bell stolz. Die Erschließungskosten belaufen sich auf ca. 2,1 Millionen Euro. Äußerst positiv ist der Aspekt, dass die kompletten Mittel noch in diesem Jahr ausgezahlt werden und damit eine Kreditaufnahme entfallen kann.

Dynamischer Wirtschafts- standort Kreis Ahrweiler

Dr. Jürgen Pföhler, Landrat des Kreises Ahrweiler, sieht in der gewährten Förderung eine Bestätigung für den dynamischen Wirtschaftsstandort Kreis Ahrweiler. „Im Industriegebiet Brohltal Ost / A 61 entstehen nun weitere attraktive erschlossene Industrieflächen direkt neben der Autobahn A 61. Dies ist für die künftige wirtschaftliche Entwicklung der Verbandsgemeinde Brohltal, aber auch für den Landkreis Ahrweiler, ein wichtiger Faktor“, so Landrat Dr. Pföhler.

Die Erfolgsgeschichte des Industriegebietes

Johannes Bell nutzte die Gelegenheit, der Ministerin die Erfolgsgeschichte des Industriegebietes Brohltal Ost / A 61 in den letzten 15 Jahren zu erläutern. Das Gebiet wurde 1999 in der Form eines Zweckverbandes entwickelt, um eine Zersplitterung der Flächen in mehreren Ortsgemeinden zu vermeiden. Die Erschließung des ersten Bauabschnitts wurde daher von Seiten des Landes bereits finanziell gefördert. Nach einer kompletten Vermarktung des ersten Bauabschnittes und der Schaffung von über 300 Arbeitsplätzen in 16 angesiedelten Unternehmen startete im Herbst 2014 die Erschließung eines Teilbereiches im zweiten Bauabschnitt. Auf einer Fläche von ca. 120.000 qm entstehen weitere Grundstücke für die Ansiedlung von Unternehmen. Die Arbeiten laufen derzeit und sind im Sommer dieses Jahres abgeschlossen. Die Zeit drängt, denn Firmen wollen noch in diesem Jahr mit dem Bau von neuen Betriebsgebäuden anfangen. Ca. 50.000 qm sind im neu erschlossenen Bereich durch konkrete Anfragen von Investoren geblockt und verplant. Die Flächen des kompletten zweiten Bauabschnittes mit einer Gesamtgröße von ca. 300.000 qm liegen im Eigentum des Zweckverbandes. Der Zweckverband kann daher positiv in die Zukunft blicken.

Wohnortnahe Arbeitsplätze wirken der Landflucht entgegen

„Für die beteiligten Ortsgemeinden des Zweckverbandes ist das Industriegebiet Brohltal-Ost / A 61 eine Erfolgsgeschichte. Es leistet seinen Beitrag auch im Hinblick auf die Auswirkungen des demografischen Wandels. Mit der Schaffung und Sicherung von wohnortnahen Arbeitsplätzen konnte der Landflucht entgegen gewirkt und Zuzüge generiert werden. Die Gemeinden profitieren nebenbei durch steigende Einnahmen beim Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer“, so Bürgermeister Johannes Bell. Landrat Dr. Jürgen Pföhler bestätigt den in den letzten Jahren rasant gestiegenen Anteil, den die Verbandsgemeinde Brohltal beim Steueraufkommen des Kreises Ahrweiler trägt.

Ministerin war beeindruckt von rasanter Entwicklung

Wirtschaftsministerin Eveline Lemke war sichtlich beeindruckt von der rasanten Entwicklung des Gebietes. „Mit der Förderung wollen wir die Erfolgsgeschichte des Industriegebiets Brohltal-Ost / A 61 fortsetzen. Durch die Erweiterung unterstützen wir die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region“, so die Ministerin.

Bemerkenswert fand sie die Tatsache, dass auf einer Teilfläche an der Zufahrt direkt neben der Autobahn A 61 die bisher einzige Freiflächen-Photovoltaikanlage im Kreis Ahrweiler entstanden ist. Sie trägt bilanziell zur Deckung des im Industriegebiet benötigten Strombedarfes bei.

Interessenten an Industrieflächen können sich weiterhin an den Wirtschaftsförderer Peter Engels, Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal, Tel. (0 26 36) 97 40 - 2 05, Fax: (0 26 36) 8 01 46, E-Mail: peter.engels@brohltal.de wenden. Für die Vermarktung der Industrieflächen wurde ein eigener Internetauftritt geschaltet: www.alle-moeglichkeiten.de.

Pressemitteilung

Verbandsgemeinde Brohltal

Freudiger Anlass bei widrigen Wetterverhältnissen. Wirtschaftsministerin Eveline Lemke übergibt den Bewilligungsbescheid für die Erweiterung des Industriegebietes Brohltal Ost / A 61 mit einer Fördersumme von 930.000 Euro.Foto: Herr Rübenach

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