Magnet DFB fasziniert Kids beim VfR WALDORF

Mit dem VfR Waldorf in eine wertvolle Zukunft

23.05.2015 - 12:46

Waldorf. „So ein Tag, so wunderschön wie heute“, so erlebten es die 36 Mädchen und Jungs der E- und F-Jugend vor Kurzem auf dem Sportplatz des VfR Waldorf. Der DFB zieht wie ein Magnet alle an, so dass auch nach Recherchen mit Veteranen im Verein es eine so überwältigende Trainingsbeteiligung im Bereich dieser Jugendmannschaften noch nie in Waldorf gegeben hatte. Zu verdanken ist dies sicherlich auch der Jugendspielgemeinschaft mit der DJK Königsfeld. Diese Zusammenarbeit bildet die solide Basis, um die Jugendarbeit mit Früchten - wie zum Beispiel jetzt mit dem DFB Training - zu belohnen.


Schade, dass Jogi nicht da war!


Das Highlight motiviert die Kinder nicht nur, es fördert die Freude zum und die Begeisterung am Fußball. Die einzige Enttäuschung aller Kids war, dass Jogi Löw dieses Training nicht leitete. „Es ist echt schade, dass der Jogi Löw nicht da war“, erklärten viele Jugendliche. Das DFB-Team kam bereits 30 Minuten vor Trainingsbeginn und schon beim Trainingsaufbau bezogen die Trainer des DFB, Sebastian Weinand und Yannik Velthaus, die fünf Jugendtrainer der JSG Waldorf/Königsfeld mit ein. Ein Lob gab es auch gleich für den Platzzustand. Zwar würde das DFB-Mobil auch vielfach auf Rasen- oder Kunstrasenplätze zum Einsatz kommen, es sei aber sehr auffällig, in welch gutem Zustand der Hartplatz des VfR Waldorfs se. „1a glatt und super“, lobten beide DFB-Trainer. Noch weit vor Trainingsbeginn kamen immer mehr wissbegierige Schützlinge, die mit vollem Stolz ihre Trikots der JSG trugen und ganz gespannt auf den Trainingsbeginn warteten.


Einschwören zum Beginn


Das Training begann dann erst mal mit einem Einschwören, in welchem die DFB Trainer gekonnt auf die Jugendlichen zugingen. Zum Start wurde als Energieeinlage ein Kampfspruch angestimmt. In einem lustigen Aufwärm-Fang-Spiel wurde Geschicklichkeit und Schnelligkeit spielerisch ohne Ball getestet, wobei die Muskeln aufgewärmt wurden, ohne dass es in Extrembereiche ging. Ein unbedingter Tagespunkt war nach dem Aufwärmen das Gemeinschaftsfoto. Dieses wird sicherlich nicht nur einen würdigen Platz in der Vereinsgeschichte finden, bestimmt wird auch jeder, der mitmachte, zu Hause einen gebührenden Ort finden, damit dieser Tag in Erinnerung weiterlebt.


Übungen mit dem Ball


Die nächsten Übungen erfolgten mit dem Ball. Immer wieder neue Übungen, die Laune machten, ließen keine Langeweile aufkommen. Das „Dribbeln am Fuß“, der Stangenparcours, Torschuss-Training und das Mannschaftsspiel gegeneinander ließen die Zeit wie im Flug verstreichen und begeisterten sowohl die Kids wie auch die Trainer. Auch beim Aufräumen waren alle Kinder fleißig dabei und verstauten alle Trainingsgeräte zurück ins DFB-Mobil. DFB Trainer Sebastian Weinand freute sich über einen neuen Rekord: Noch kein anderes Team hatte das Aufräumen in einer Zeit von 1:53min geschafft. Ein weiteres Lob gab es von DFB Trainer Yannik Velthaus für die guten Leistungen beim Training und die Disziplin. Für die Jugendtrainer der JSG gab es im Anschluss an das Training noch eine Kurzschulung, die im lockeren Kreis vor allem dem Erfahrungsaustausch galt. Sieben zufriedene Gesichter werteten das Ereignis als Erfolg, die fünf Trainer aus Waldorf konnten ihren Erfahrungsgewinn wie folgt beschreiben: Katja Eisenzapf nimmt viele neue Ideen und Trainingsmethoden mit. Udo Marx freute sich, dass der Trainings-Schwerpunkt auf der Balltechnik und der Beidfüßigkeit lag, sowie auf neuen Spielformen mit dem Ball im Kleinfeld. Andreas Bous erhielt neue, erweiterte Einblicke und erhöht den Wert für das Training der Technik am Ball und beim Spielen in engen Räumen. Aaron Lang erweitert sein Repertoire durch mehr Kleinfeldübungen, Übungen mit Kleingruppen und der Motivationsgestaltung, den Spaß am Spiel zu steigern. Andreas Weber stimmte allen Vorgängern zu.


Lob für das große Engagement


Alle fünf Jugendtrainer, der VfR Waldorf und die JSG erhielten von den Eltern ein großes Lob und Danke für das große Engagement, ein solches Erlebnis für die Kinder organisiert zu haben. Im Hinblick auf die Zukunft möchte der VfR Waldorf einen Weg einschlagen, den es allen Jugendlichen in ihrer Zukunft ermöglichen soll, dem Fußball treu zu bleiben, im Fußball gefördert zu werden und sportlich attraktive Chancen zu bekommen.


Leitsatz als Priorität


Dieser Leitsatz wird im Vorstand des VfR als hohe Priorität gewertet, um mit der kommenden Saison eine Grundlage zu schaffen, einen Ausweg aus den jetzigen Einschränkungen zu gehen. Derzeit kann der Verein allein, oder auch in der JSG mit Königsfeld, nur den Bereich der Bambinis, F- und E-Jugend aktiv anbieten. Das Angebot soll aber dahin gehend erweitert werden, dass die Betreuung aller Altersklassen von Bambinis bis hin zur A-Jugend solide und sinnvoll abgedeckt würde. Nach intensiven Bemühungen auf verschiedenen Ebenen und Überprüfung aller Konstellationen scheint der Schlüssel dazu nun darin gefunden worden zu sein, eine auf Augenhöhe gestaltete Spielgemeinschaft als JSG mit Breisig und Königsfeld einzugehen. Die Planungen hierzu sind sehr aufwendig und noch nicht abgeschlossen, man ist aber guter Dinge, dass es bald einen Abschluss geben wird und in der kommenden Saison bereits Früchte trägt.

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Kommentare
juergen mueller:
Ein Bruch der Tarifverträge ist noch gelinde ausgedrückt. Wer es soweit kommen lässt, dass die Beschäftigten für etwas büßen sollen, was sie nicht im geringsten verschuldet haben, der sollte sich allen ernstes fragen, wie es möglich ist, dass es überhaupt soweit kommen konnte, obgleich man sowohl in...
juergen mueller:
Kurzfristig bekanntgewordene Liquiditätsprobleme? Das Wort kurzfristig muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Die Stadt Koblenz u. der Landkreis Mayen-Koblenz sind mit jeweils 25% beteiligt. Man schaue sich einmal die BETEILIGUNGSBERICHTE der STADT KOBLENZ der vergangenen Jahre an. Das...
juergen mueller:
Wirtschaftliche Perspektive? Wenn ein Unternehmen, wie das GKM, kontinuierlich Liquiditätsprobleme hat, dann geht man zuerst an diejenigen, die dafür am wenigsten können? Herr Langner ist Vorsitzender der Gesellschafterversammlung u. sitzt im Aufsichtsrat. Wenn im Januar oder Februar wieder diese...
K. Schmidt:
Ja, diese Verlängerung ist notwendig und sinnvoll. Dass sich diverse politische Köpfe des Ahrtals darüber erfreut äußern, nachvollziehbar. In all der Euphorie muss man sich aber noch mal genau anschauen, was da eigentlich verlängert wurde: Es geht hier nur um eine praktisch seitens des Bundes beliebig...
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