Politik | 02.03.2014

CDU-Frauen-Union Kreisverband Ahrweiler

„Wir brauchen eine Reform des Prostitutionsgesetzes“

Keine Chance für Menschenhandel und Zwangsprostitution

Kreis Ahrweiler. „Konkrete Maßnahmen gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution gehören jetzt auf die politische Tagesordnung. Wir brauchen eine Reform des Prostitutionsgesetzes. Nur so lassen sich Menschenhandel und Zwangsprostitution und die Situation der Frauen in der Prostitution

verbessern“, erklärt Heike Krämer -Resch Kreisvorsitzende der Frauen Union Ahrweiler anlässlich des

Internationalen Frauentages. Gabriele Hermann-Lersch „Das Prostitutionsgesetz von 2002 versagt, wenn es um die polizeiliche

Überwachung von Prostitutionsstätten geht. Menschenhandel, Zwangsprostitution und sexuelle

Ausbeutung spielen sich im Prostitutionsmilieu ab.“ Die Straftatbestände zum Menschenhandel müssen überarbeitet und neu strukturiert werden. Zwangsprostitution ist eine moderne Form der Sklaverei, die es zu bekämpfen gilt. Mit einer Erlaubnispflicht von Prostitutionsstätten und angemessenen Kontrollmöglichkeiten für die Behörden, kann effektiver gegen die Kriminalität im Prostitutionsmilieu vorgegangen werden. „Es kann wirklich nicht sein, dass eine Currywurstbude gewerberechtlich stärker überwacht wird, als ein Bordell. Wir fordern die Bestrafung von Freiern, die vorsätzlich die Zwangslage des Opfers

ausnutzen“, so die stellvertretende Vorsitzende Ingrid Näkel-Surges. Die Einführung von verpflichtenden, regelmäßigen Gesundheitsuntersuchungen hilft den Frauen in der Prostitution Kontakte zur Außenwelt zu schaffen. Wir brauchen verbesserte Ausstiegsmöglichkeiten für Prostituierte. „Welche Prostituierte arbeitet schon gern in frauenverachtenden Flatrate Bordellen?“, fragt die Kreisvorsitzende der Frauen Union Heike Krämer-Resch.

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