-Anzeige- Kino-Center Rhein-Ahr in Bad Neuenahr ist mit der aktuellsten Technik ausgestattet
„Den Eventcharakter des Kinobesuchs kann nichts ersetzen“
Bad Neuenahr. Seine Familie ist seit mehreren Generationen in der Kinobranche tätig. Der Jüngste daraus ist Jurij Stroeve, der seit dem 1. August 2013 das Kino-Center Rhein-Ahr in Bad Neuenahr betreibt. Die Großeltern betreiben in Norddeutschland seit Jahrzehnten ein Kino. Dort hat Jurij mit 14 angefangen Karten abzureißen, nach und nach ist er in den Betrieb hineingewachsen. „Ich habe schnell gemerkt, dass Kino genau mein Ding ist“, sagt Jurij Stroeve. Mit 19 machte er eine kaufmännische Ausbildung im Filmtheater seiner Großeltern und lernte die wirtschaftlichen Grundlagen. Jetzt, mit gerade mal 24, ist er selbst Kinomacher. „Ich wollte eigentlich erst mal in einer Kinokette arbeiten, um noch mehr zu lernen“, sagt er. „Aber dann hat sich diese tolle Chance ergeben.“ Bei einer Messe hatte er Ralf Holl vom Kino-Center Nastätten kennengelernt. Der engagierte Jurij war Theaterleiter, als er das ehemalige Scala-Kino in Bad Neuenahr-Ahrweiler kaufte. „Wir wollten den Laden gemeinsam aufwirbeln“, sagt Stroeve. Ralf Holl investierte in 3D-Digitaltechnik, erneuerte die Soundanlage und modernisierte den Look des Kinos. 2012 feierten die beiden die Neueröffnung unter dem Namen „Kino-Center Rhein-Ahr“. Nur ein Jahr später bot Holl seinem Theaterleiter Jurij Stroeve an, das Kino zu kaufen - und er schlug zu.
Sein junges Alter sei kein Problem gewesen, schließlich sei er schon seit vielen Jahren auf Messen gefahren und in der Branche gut vernetzt. Verleiher hätten ihn nie weniger ernst genommen, nur weil er jung sei. „Trotzdem hätte ich das alles nicht ohne meine Mutter geschafft“, sagt er. Natascha Stroeve ist ihrem Sohn aus der norddeutschen Heimat ins Rheinland gefolgt, um ihn und sein Kino zu unterstützen. „Ich bin für den operativen Betrieb zuständig, und meine Mutter, die mich im Büro ausgebildet hat, ist die Macherin für die betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten“, sagt Jurij Stroeve.
Außendarstellung ist wichtig
Worauf es beim Kinomachen ankommt, da sind sich alle Generationen aus dieser Familie einig. So legen sie viel Wert auf Außendarstellung. Jurijs Großvater hat in den Fünfzigern mit einem Wanderkino angefangen, bevor er mehrere Säle eröffnete. Als Schausteller musste er sich stets einem neuen Publikum präsentieren, das hat seine Sicht auf das Kinogeschäft geprägt. 60 Jahre später machen sich die Zuschauer im Internet ein Bild von Kinos, und darauf setzt der 24-Jährige.„In meiner Generation ist Facebook-Werbung sehr wichtig“, sagt er. In der Digitalisierung sieht er eher einen Segen als einen Fluch. „Solange es die Auswertungsfenster gibt, sind die Gefahren durch das Internet nicht so groß. Und den Eventcharakter des Kinobesuchs kann sowieso nichts ersetzen“, sagt er. „Die Leute gehen ja auch weiter in Restaurants, obwohl sie selber kochen könnten.“
Elektronisches Kinoticket
Das heutige Kino-Center Rhein-Ahr hat die aktuellste digitale Projektion und Surround Sound-technik. Stroeve hat seitdem das Filmtheater weiter optimiert, mit der derzeit besten 3D Shutterbrillen-technik, die auf dem Markt erhältlich ist. Zudem bietet er als einer von wenigen Kleinbetreibern in Deutschland bereits das elektronische Kinoticket an, welches unkompliziert über die Homepage per Smartphone gebucht werden kann. Im Februar diesen Jahres wurde das Kino bereits erneut renoviert. Mit einem neuen Farbkonzept hat man begonnen. Außerdem lädt eine neue Sitzgarnitur im unteren Foyer zum entspannten Verweilen ein, bis der Einlass geöffnet wird. Auch in Zukunft sind Investitionen geplant. „Darauf sind wir sehr stolz“, sagt Stroeve, „dass wir ein hochqualitatives Kino zu einem bezahlbaren Preis anbieten können.“ Das Filmprogramm richtet sich an alle kinobegeisterten Altersgruppen. Von dem Kinderfilm in 2D und 3D über aktuelle Blockbuster zum Bundesstart bis hin zum Oscar prämierten Arthouse-Film.
Das Kino befindet sich in der Quellenhofpassage der Innenstadt von Bad Neuenahr und hat gute Parkmöglichkeiten vor und im Hause.
