Allgemeine Berichte | 17.10.2025, 10:43 Uhr

EIN-Spruch: „30 Dinge vor 30“

Nadine Kreuser.  Foto: privat
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Es ist so weit: Der Countdown läuft. In wenigen Wochen werde ich 30. Ein runder Geburtstag, der irgendwie nach Bilanz klingt – und ein bisschen nach Abenteuer.

Vor Kurzem habe ich mir gedacht: Warum nicht die letzten 30 Tage meiner Zwanziger bewusst gestalten? 30 Dinge tun, bevor die 3 vorne steht. Nicht, weil das Leben dann plötzlich anders wäre – sondern weil es schön ist, sich kleine Momente zu schenken.

Also habe ich eine Liste geschrieben. Kein „Fallschirmsprung“ oder „Weltreise“ steht darauf, sondern lauter kleine Dinge, die mich lächeln lassen:

Mit jemandem tanzen. Ein neues Rezept ausprobieren. Eine alten Freundin anrufen. Einen Tag offline sein. Dankbar auf ein Kapitel zurückschauen, das ich im Sommer beendet habe Noch einmal Zeit mit Freunden genießen. Das Klavierspielen wieder in meinen Alltag holen – wofür zuletzt keine Zeit geblieben ist.

Je länger ich schreibe, desto klarer wird mir: Diese Liste ist kein Wettlauf gegen die Zeit. Sie ist eine Erinnerung daran, dass jeder Tag zählt. Dass Leben nicht erst mit großen Zielen beginnt, sondern mitten in den kleinen Momenten passiert – dort, wo wir lachen, staunen, danken.

Viele Menschen meiner Generation machen sich viele Gedanken um diese „magische Drei“.

Auf Instagram sehe ich unzählige Ratgeber, was sich mit 30 alles ändert, was man erreicht haben sollte: Karriere, Familie, Haus, innere Ruhe. Zwischen all den Checklisten und Erwartungen tut es gut, sich daran zu erinnern, dass das Leben kein Wettlauf ist – und kein Vergleich. Jede Geschichte hat ihr eigenes Tempo. Vielleicht ist das die eigentliche Idee hinter „30 vor 30“: nicht alles schaffen zu wollen, sondern bewusster zu leben. Die Jahre nicht zu zählen, sondern zu füllen. Und wer weiß – vielleicht schreibe ich in zehn Jahren eine neue Liste: „40 Dinge vor 40“. Aber bis dahin genieße ich erst mal das Jetzt. Die letzten Tage meiner Zwanziger – und alles, was noch kommt

Über Nadine Kreuser

Nadine Kreuser ist zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Pfarrei Bad Neuenahr-Ahrweiler

Nadine Kreuser. Foto: privat

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