„RheinAhr-Energie“ ist der Name der neuen Energiegesellschaft an Rhein und Ahr

Namenswettbewerb ist abgeschlossen

Christoph Klaschus aus Burgbrohl gewann den Hauptpreis - Name wurde noch von 26 weiteren Personen genannt

Namenswettbewerb
ist abgeschlossen

Die Preisträger bei Namenswettbewerb für die neue Energiegesellschaft die EVM trafen sich zur Zirkusvorstellung. Foto: -Jost-

08.07.2014 - 08:42

Grafschaft. Der Name der neuen Energiegesellschaft für die „Rheinschiene“ und die Grafschaft steht fest: „RheinAhr-Energie“ soll sie heißen. Diesen Vorschlag hat die Fachjury aus den rund 440 Einsendungen des vor sechs Wochen gestarteten Namenswettbewerbs ausgewählt. Teilgenommen hatten Bürger aus Remagen, Sinzig, Bad Breisig, Grafschaft, Gönnersdorf und Brohl-Lützing, die im vergangenen Jahr ihre Stromkonzession gebündelt an die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) vergeben hatten.


Christoph Klaschus aus Burgbrohl kann sich über die als Hauptpreis ausgeschriebenen 750 Euro freuen. Er hatte gleich doppelt Glück: sein Vorschlag wurde weitere 26 Mal eingereicht, wodurch schlussendlich das Los über den Gewinner entscheiden musste. Aber auch die weiteren Absender dieses Vorschlags gehen nicht leer aus. Sie erhalten - genauso wie der Zweitplatzierte - einen Geldbetrag in Höhe von 250 Euro. Der dritte Platz war mit 100 Euro dotiert. Die Glückwünsche konnten die Preisträger während des evm-Sondergastspiels des Zirkus Charles Knie zum 40. Geburtstag der Grafschaft entgegennehmen.


Die Nähe zu den Kunden wird ausgedrückt


„Der neue Name ist leicht verständlich, beschreibt die Region, drückt die Nähe zu unseren Kunden aus und macht deutlich: Wir sind vor Ort für Sie da“, fasst Josef Rönz, Vorstandsvorsitzender der evm, zusammen. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer habe sich für regionale Namensempfehlungen entschieden. „Dies zeigt die Verwurzelung und die Verbundenheit der Menschen mit ihrer Heimat“, freut sich auch Achim Juchem, Bürgermeister der Gemeinde Grafschaft, der sich aufgrund der Vielzahl an Teilnehmern darin bestätigt fühlt, dass es ein guter Weg war, die Bürger bei dieser so wichtigen Entscheidung einzubeziehen. In der Fachjury saßen die Bürgermeister und Vertreter der sieben Gemeinden, Josef Rönz sowie Markus Cramer von der begleitenden Werbeagentur trio group montabaur.

Die nächsten Schritte sind laut Rönz nun die Entwicklung einer Wort-Bild-Marke, danach die Gründung der neuen Netzgesellschaft. Parallel dazu kaufe die evm die Stromnetze von der RWE und bringe diese in die neue Gesellschaft ein. Ab diesem Zeitpunkt könnten sich die sieben Kommunen dann an der neuen Gesellschaft beteiligen bis zu einem Anteil von insgesamt 74,9 Prozent. Den Betrieb der Netze wird künftig die EVM Netz GmbH übernehmen. Die neue Gesellschaft wird rund 60.000 Menschen mit Strom versorgen. Ihr Leitungsnetz verzweige sich auf einer Fläche von über 117 Quadratkilometern. Die evm sei bereits im Besitz der Stromkonzession, so Rönz weiter, doch bis zum Verkauf der Stromnetze sei noch RWE für den Betrieb verantwortlich.


Vielseitige Energieversorgung Mittelrhein


Zum Hintergrund: Die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) ist nach eigenen Angaben das größte kommunale Energie- und Dienstleistungsunternehmen aus Rheinland-Pfalz. Sie biete - als Unternehmensgruppe aufgestellt - ein breites Leistungsspektrum für die Lebensqualität in der Region: Die evm selber bündele als Energiedienstleister den Energievertrieb, energienahe Dienstleistungen und die Verwaltung. Sie versorge rund 460.000 Kunden zu fairen Preisen mit Strom, Erdgas und Wärme.

Im Bereich erneuerbare Energien engagiere sich die evm-Gruppe bundesweit über die Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG sowie über weitere regionale Beteiligungsgesellschaften. Das Netzgeschäft der evm-Gruppe sei - wie vom Gesetzgeber vorgeschrieben - eigenständigen Netzgesellschaften übertragen: Die EVM Netz GmbH und die KEVAG Verteilnetz GmbH sollen Anfang 2015 zu einem Unternehmen zusammengeschlossen werden. Sie sorgten für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb des Stromnetzes in 224 Kommunen und des Erdgasnetzes in 254 Kommunen. Mit ihrer hundertprozentigen Tochtergesellschaft evm Verkehrs GmbH sei sie darüber hinaus für den Personennahverkehr in Koblenz und Umgebung aktiv. Die evm sei zudem Betriebsführerin dreier Wasserwerke und eines Abwasserwerks. Mit der KEVAG Telekommunikation GmbH ist sie im Bereich der Telekommunikation tätig.

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Das ist Ansichtssache. Man kann nicht einerseits eine Partei ablehnen oder ausklammern und andererseits Spenden annehmen. Alles eine reine Charaktersache. [ Zitat ] Die Alternative für Deutschland (Kurzbezeichnung: AfD) ist eine rechtspopulistische, in Teilen rechtsextreme politische Partei in Deutschland....
Thomas S.:
Ob von der CDU, SPD, ... oder wie hier von der AfD. Das Geld ist bei unseren Kleinen immer ein gutes "Investment". ...
Gabriele Friedrich:
Ein Denunziant übt meist eine persönliche Rache aus. Das ist hier wohl nicht der Fall. [ Zitat ] Handelt es sich jedoch um die Anzeige einer Straftat oder schweren Verbrechens, so fällt dies nicht unter den Begriff der Denunziation, sondern wird gesellschaftlich zur ***Abwehr von Gefahren für die Allgemeinheit***...
Peter Busse:
Bildung tut nicht weh Herr Schmidt. Allgemein bekannt ist der Spruch „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“. Die Urheberschaft wird oft Hoffmann von Fallersleben zugeschrieben, seit dieser Vers in die Zitatensammlungen von Daniel Sanders (1906) und Richard Zoozmann (1911)...
S. Schmidt:
Dazu möchte ich August Heinrich Hoffmann von Fallersleben zitieren: „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“. ...
juergen mueller:
Jahrelang ausdiskutiert, wie das so in Koblenz üblich ist. Dann Toilettencontainer hingestellt - fertig. Alles andere regelt sich dann von selbst. Denkste. Ratlos - Tatenlos. Nicht zu Ende gedacht. Was woanders funktioniert - in Koblenz noch lange nicht. Nie daran gedacht, dass hunderte Zweibeiner...
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