Das THW kühlte die Brücke mit Wasser:
Zu heiß: Flut-Behelfsbrücke im Ahrtal verzieht sich
aus Köln
Liers. Über einen Zeitraum von drei Tagen unterstützten Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) aus Ahrweiler Maßnahmen an zwei Behelfsbrücken im Ahrtal. Grund für die Einsätze waren Beeinträchtigungen der Bauwerke infolge der anhaltend hohen Temperaturen.
„Unser Ziel war es, einen Beitrag zur Sicherung der Stabilität der Behelfsbrücken zu leisten“, fasst Sebastian Glauer, Gruppenführer der THW-Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung (FGr N) aus Ahrweiler, die Einsätze zusammen.
An der Behelfsbrücke in Liers hatte die Hitze zu einer starken Ausdehnung der Konstruktion geführt. Dadurch war die Brücke gegen die Auflager gestoßen. Um die temperaturbedingte Belastung zu verringern und die anschließenden Arbeiten einer Fachfirma zu ermöglichen, kühlte die FGr N die Brücke kontrolliert mit Wasser. Die Fachfirma führte anschließend Entlastungsschnitte an den Auflagern durch.
Am folgenden Tag war die THW-Bergungsgruppe aus Ahrweiler an der Behelfsbrücke in Insul im Einsatz. Auch dort war die Konstruktion durch die anhaltend hohen Temperaturen beeinträchtigt. Anschließend unterstützten die Einsatzkräfte die Arbeiten an der Behelfsbrücke in Liers. Am dritten Einsatztag führte die THW-Fachgruppe Schwere Bergung in Liers erneut Kühlmaßnahmen durch.
Liers: Die alte Brücke ist zentral im Bild zu sehen, rechts die aktuelle Behelfsbrücke. Foto: ROB