Allgemeine Berichte | 28.08.2025

26. Bezirkskonferenz der AWO Rheinland

61 Delegierte wählen neues Präsidium

Neu gewähltes Präsidium: (hinten v.l.) Erwin Barabosch (Beisitzer Präsidium), Corinna Kirchhöfer (Bezirksrevisorin), Oliver Kohl (Beisitzer Präsidium), Rudi Frick (Präsident des Präsidiums), Patrick Geis (Beisitzer Präsidium), Toni Bündgen (Stellv. Präsident), Katharina Monteith (Beisitzerin Präsidium), Alfred Schiefer (Beisitzer Präsidium), Ursula Orth (Stellv. Präsidentin) und Hans Herbert Rolvien (Beisitzer Präsidium). (vorne v.l.)Karsten Walter (Bezirksrevisor), Achim Hopfenmüller (Beisitzer Präsidium), Christian Wild (Vereinsgericht), Alexander Daun (Beisitzer Präsidium), Helmi Hasselbach (Bezirksrevisorin), Arno Jacobi (Beisitzer Präsidium). Foto: Frauke Heyer/AWO Rheinland

Kröv/Region. Die 26. Konferenz des AWO Bezirksverbands Rheinland e. V. stand unter dem Motto „Menschen bewegen Zukunft – AWO nah dran.“ 61 Delegierte aus den Kreisverbänden sowie Vertreter*innen der korporativen Mitglieder des Verbandes hielten Rückschau auf die vergangenen fünf Jahre. Gemeinsam mit den Gästen aus Politik, Kommunen, der AWO International und anderen AWO Verbänden – Saarland, Pfalz und Mittelrhein – blickte die AWO Rheinland auch in die Zukunft.

Der amtierende Präsident Rudi Frick eröffnete die Konferenz mit den Worten: „Das offene Herz steht nicht nur in unserem Logo, sondern wir leben es in unserer täglichen Arbeit.“ An die Delegierten gerichtet: „Ohne euch könnten wir diese Konferenz, die ich hiermit eröffne, gar nicht durchführen. Ihnen allen ein herzliches Glück auf!“

Die Ministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung in Rheinland-Pfalz, Dörthe Schall, betonte in ihrem Grußwort die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit der AWO im Land und hob besonders die gelungene Quartiersarbeit hervor. Quartierstreffs, wie der im Juli eröffnete Treff in Bad Neuenahr-Beul, sind besondere Orte, die verbinden, Begegnungen ermöglichen und einen präventiven Charakter haben. „Die Begegnungen in der AWO sind Teil des Strategieprozesses „Sozialräume stärken – Unterstützungsorte schaffen – füreinander sorgen“ im Land. Aber die Ideen sind in der AWO schon immer eingeflossen und wir nehmen sie jetzt auf Landesebene auf. Und die AWO ist eben deswegen so eine starke Partnerin für uns als Land, weil die AWO die Teilhabe schon immer in ihrer DNA hat und sie immer Teil der Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Zusammenhalts war.“, so Ministerin Schall.

Die zentralen Themen der Konferenz waren die Entlastung und Neuwahl des Präsidiums – im Juli 2021 war die Änderung der Führungsstruktur vom Vorstand–zum Präsidialmodell erfolgt – sowie die Verabschiedung von Satzungsänderungen und die Beschlussfassung zahlreicher Anträge.

Darunter der Leitantrag der AWO Rheinland - „Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit und demokratische Teilhabe“. Mit diesem verpflichtet sich die AWO Rheinland dazu ihre Grundwerte – Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität, Toleranz – in einer Zeit wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen wie sozialer Ungleichheit, Klima- und demografischem Wandel sowie dem Erstarken antidemokratischer Kräfte noch stärker nach außen zu kommunizieren und diese zu verteidigen. Dieser und sechs weitere zukunftsweisende Anträge wurden von den Wahlberechtigten einstimmig beschlossen.

Gemeinsam mit den Kolleg*innen der AWO International – Ingrid Lebherz und Felix Neuhaus – blickten die Teilnehmer*‘innen der Konferenz auf das eindrücklichste Ereignis im Berichtszeitraum, die Ahrflut, die sich in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 ereignete, zurück. Mit der „Hochwasserhilfe“ wurde das bisher größte Projekt der AWO International, die Bündnispartnerin der Aktion Deutschland Hilft ist, gestartet, das noch bis Ende 2027 läuft. Im Rahmen eines Kurzinterviews standen außerdem Rudi Frick und Michaela Naunheim zu unterschiedlichen Fragestellungen Rede und Antwort. Unter anderem gaben sie einen Einblick in den Prozess des Führungswechsels, der im Winter 2020 startete und nach wie vor andauert. Die Vorständin beschrieb darüber hinaus den strategischen Handlungsrahmen „AWO Rheinland – Unser gemeinsamer Weg“, der die Basis für die Arbeit des Verbandes bildet.

Am Nachmittag wurde Rudi Frick mit deutlicher Mehrheit als Präsident des Präsidiums wiedergewählt und startet somit in seine siebte Amtszeit an der Spitze des Verbandes. Stellvertretende Präsident*innen in der nächsten Legislaturperiode sind Toni Bündgen, Jens Carstensen, Melanie Jung und Ursula Orth. Darüber hinaus wurden zehn Beisitzer*innen gewählt. Das Präsidium wird der Vorständin in den kommenden vier Jahren als Aufsichtsgremium mit Rat und Tat zur Seite stehen. Während der Veranstaltung wurden darüber hinaus langjährig verdiente ehrenamtlich Aktive für ihren herausragenden Einsatz für die Menschen geehrt.

Am Ende der Konferenz waren sich die Teilnehmer*innen einig, dass die AWO über die notwendige Haltung, das Herz und die Kraft verfügt Zukunft zu gestalten. Die Verbindung zwischen Haupt- und Ehrenamt muss weiterhin ausgebaut und gestärkt werden. Zudem ist es notwendig das Ehrenamt in Bezug auf die Beteiligung auf Grundlage der gesellschaftlich vorhandenen Veränderungen zu stärken. Hier kann es nicht um wirtschaftliche Aspekte, sondern vielmehr, um den emotionalen Gewinn mit und für Menschen aktiv zu sein, gehen. Michaela Naunheim unterstrich, dass die AWO Rheinland dazu das beste Potential hat und viele Menschen, die genau das können an den richtigen Stellen des Verbandes im Einsatz sind. „Dem Verband muss es gelingen, nah dran an den Menschen zu sein, die in unserer Gesellschaft etwas für die Menschen vor Ort bewegen wollen. Diese Menschen werden wir stärken und unterstützen.“, so Naunheim.

Pressemitteilung

AWO Bezirksverband

Rheinland e.V.

Neu gewähltes Präsidium: (hinten v.l.) Erwin Barabosch (Beisitzer Präsidium), Corinna Kirchhöfer (Bezirksrevisorin), Oliver Kohl (Beisitzer Präsidium), Rudi Frick (Präsident des Präsidiums), Patrick Geis (Beisitzer Präsidium), Toni Bündgen (Stellv. Präsident), Katharina Monteith (Beisitzerin Präsidium), Alfred Schiefer (Beisitzer Präsidium), Ursula Orth (Stellv. Präsidentin) und Hans Herbert Rolvien (Beisitzer Präsidium). (vorne v.l.)Karsten Walter (Bezirksrevisor), Achim Hopfenmüller (Beisitzer Präsidium), Christian Wild (Vereinsgericht), Alexander Daun (Beisitzer Präsidium), Helmi Hasselbach (Bezirksrevisorin), Arno Jacobi (Beisitzer Präsidium). Foto: Frauke Heyer/AWO Rheinland

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

Neuwied: Gesunde Bäume sollen gefällt werden

  • Inge: Unmöglich das so was in der heutigen Zeit in der das Thema Umweltschutz, Kimaschutz, Artenschutz ect. angeblich so groß geschrieben wird .Die Begründungen die Bäume zu fällen sind so was von daneben und anders zu klären.
  • Sandra Schneider: Das sehe ich auch so, das macht den Ychulhof auch nicht größer. Es wäre sehr schade um die alten Bäume.
  • Sven : Typisch Neuwied alte Bäume fällen un kleine neu pflanzen. Lastt die alten großen stehen.

Bahnhof Engers wird barrierefrei

  • Hildegard DÖTSCH : Wurde im Vorfeld geprüft, wieviel beeinträchtige Menschen täglich den Bahnhof/ die Züge nutzen würden/wollen? Die Rodung bringt eine Vielzahl an Vögel, die in den Birken lebten in Bedrängnis. Auch Kleintiere, Eidechsen, Mäuse etc.

Initiative "Rettet die Alte Post" in Rheinbach

  • Lukas Wegberg: Drin war ich noch nie, aber der Außenbereich dieses Etablissements ist nebst Bahnhof der einzige unästhetische Fleck in der gesamten Stadt, der mir spontan einfällt. Dass die Kneipe nun einer anderen...
Sonderseite Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Imageanzeige
Wir helfen im Trauerfall
Heimersheimer Karnevalsumzug, 14.02.26
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0072#
Anzeige Valentinstag
Wahlanzeige 1 von 6
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0102#
Lustig, närrisch, kunterbunt
Empfohlene Artikel

Andernach. Am 23. und 24. Mai 2026 feiert „ANDERNACH ROCKT“ sein fünfjähriges Bestehen. Was als Herzensprojekt begann, hat sich zu einem etablierten Benefizfestival entwickelt, das Rockmusik und soziales Engagement miteinander verbindet. Auch im Jubiläumsjahr stehen zwei Tage Live-Musik, ein familienfreundliches Rahmenprogramm und konkrete Hilfe für regionale Einrichtungen im Mittelpunkt.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Burgbrohl. Am Freitag, 27. Februar, um 18 Uhr kommen Stephan Maria Glöckner und Winfried Schuld in den Kunstpavillon Burgbrohl und erzählen die Geschichte der Band menino: von der Brasilien-Tour 1997, der Uma-Hora Tour mit ehemaligen brasilianischen Straßenkindern 2001 oder vom Konzert mit den schwergewichtigen Weather-Girls 2003. Dazu spielen sie live als Duo einige der beliebtesten menino Songs.

Weiterlesen

Allgemeine Berichte

Fällung einer Platane

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Um den langfristigen Erhalt des kürzlich sanierten Burgsängerhäuschens im Stadtteil Heimersheim zu gewährleisten, ist die Fällung einer Platane erforderlich, die in unmittelbarer Nähe des historischen Gebäudes steht. Damit kommen die Stadtverwaltung und der Betriebshof dem ausdrücklichen Willen des Ortsbeirates Heimersheim nach. Denn: Aufgrund seiner Lage besteht die Gefahr,...

Weiterlesen

Ahrweiler. Pünktlich um 14.11 Uhr marschierten die Ahrweiler Möhnen am Weiberdonnerstag in den ausverkauften Saal des Bürgerzentrums. Nachdem Obermöhn Iris Söller-Münch die Sitzung eröffnet hatte, mussten die 384 „ jecken Wiewer“ im Zuschauerraum direkt mitmachen: Zur Musik „ Wir haben gute Laune“ wackelte und streckte sich der ganze Saal vor und zurück, auf und ab, nach rechts und links. Solchermaßen...

Weiterlesen

Imageanzeige
Rund ums Haus
Image Anzeige
Dienstleistungen
Karneval in der Grafschaft
Karneval in der VG Altenahr
Karneval in der Grafschaft
Heimersheimer Karnevalsumzug, 14.02.26
Heimersheimer Karnevalsumzug, 14.02.26
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, Februar 2026
Karneval in der Grafschaft
Anzeige Gelder Fluthilfe
Alles rund ums Haus
Motivierte und engagierte  Nachwuchskräfte
Närrische Preise
Junior Sales Manager
Stellenanzeige Zanhtechniker
Innovatives aus Weißenthurm