Teams der Dr. Schlags-Apotheken fuhren mit dem Bus zur Kundgebung nach Wiesbaden
90 Prozent der Apotheken hatten bundesweit an Protestschließungen, Kundgebungen und Demonstrationen teilgenommen
Kreis Mayen-Koblenz. Lieferengpässe, Personalmangel und überbordende Bürokratie – ca. 90 Prozent der Apotheken hatten bundesweit am 14. Juni ihre Türen geschlossen, um auf den ständig steigenden Druck aufmerksam zu machen, der auf der gesamten Branche lastet.
Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) hatte deutschlandweit dazu aufgerufen, gegen die aktuelle Gesundheitspolitik zu protestieren. Sie forderten in einem Zehn-Punkte-Katalog unter anderem Bürokratieabbau, die finanzielle Anerkennung der Mehrarbeit durch Lieferengpässe und eine Anhebung des Honorars. Ausgenommen von dem Protest waren die für den Notdienst eingeteilten Betriebe. Dort erhielten die Patienten ihre dringend benötigten Arzneimittel.
Neben den Schließungen der Apotheken fanden auch zentrale Kundgebungen und Demonstrationen in Berlin, Düsseldorf, Münster, Wiesbaden, Marburg, Würzburg, Augsburg, Bamberg und vielen weiteren Städten statt. Insgesamt hatten ca. 20.000 Protestierende teilgenommen. Darunter befanden sich auch die Mitarbeiterteams der Dr. Schlags Apotheken in Mendig, Mayen, Ochtendung, Koblenz, Weibern und Polch, für die von der Geschäftsleitung ein Bus zu einer Kundgebung in Wiesbaden gechartert worden war. „Wir hoffen sehr, dass die Politik uns Gehör schenkt und die Rahmenbedingungen für eine sichere und Wohnort nahe Versorgung der Patienten mit Arzneimitteln schafft“, so Dr. Irina Schlags, die sich ganz besonders über das positive Feedback der Kundinnen und Kunden vor und nach dem Protesttag freute. Dazu sagte sie: „Da unsere Kundschaft zum Teil schon selber von den Medikamenten-Lieferengpässen betroffen war oder ist, zeigten sie großes Verständnis für den Protesttag und ermunterten uns, nur nicht aufzugeben!“
Nach Angaben der ABDA ist in vielen Apotheken die Belastung durch Lieferschwierigkeiten bei Arzneimitteln deutlich gestiegen. Die Teams brauchten immer länger, um noch Arzneimittel zu besorgen, die zu den Verordnungen der Ärzte passten. Der Einsatz der Apotheken im Kampf gegen Lieferengpässe werde von der Politik schon seit Jahren nicht unterstützt und auch von einer Vergütung für die zusätzlichen Bemühungen sei keine Rede. Zu lange habe die Bundesregierung u.a. Lieferengpässe, Personalnot und Unterfinanzierung in den Apotheken ignoriert. Anstatt die flächendeckende Versorgung mit Arzneimitteln über die Apotheken vor Ort zu stabilisieren, wie es der Koalitionsvertrag eigentlich verspreche, werde sie durch die Bundesregierung geschwächt. Um die finanziell angeschlagenen Krankenkassen zu stützen, hatten die Ampel-Parteien zu Jahresbeginn den sogenannten Apotheken-Abschlag von 1,77 Euro auf dann 2 Euro erhöht. Diesen Rabatt müssen Apotheken den Krankenkassen auf jedes rezeptpflichtige Arzneimittel gewähren.
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Wie hier in Wiesbaden hatten sich auch zahlreiche Protestierende in anderen Städten Deutschlands zu Kundgebungen eingefunden.
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