Allgemeine Berichte | 08.08.2023

Autofahrer verbrachten etwa doppelt so viel Zeit im Stau wie im vergangenen Jahr

ADAC: Wesentlich mehr Staus in den Sommerferien

Symbolbild.  Foto: pixabay.com

Region. In den sechs Sommerferienwochen vom 26. Juni bis 8. August gab es auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen deutlich mehr Stau und stockenden Verkehr als im Vorjahr. Das teilt der ADAC in NRW mit. Die Anzahl der Staumeldungen stieg um 35 Prozent auf 18.508. Mit einer Gesamtlänge von 24.578 Kilometern waren die Staus zudem fast 42 Prozent länger als 2022. Autofahrer verbrachten 15.212 Stunden und damit etwa doppelt so viel Zeit im Stau wie im vergangenen Jahr (7626 Staustunden).

„Mehr Reiseverkehr, klassischer Berufsverkehr und beides in Kombination mit zahlreichen Baustellen und Vollsperrungen wie auf der A59 oder A45 haben für einen Anstieg der Stauzahlen gesorgt“, sagt Prof. Dr. Roman Suthold, Verkehrsexperte des ADAC in NRW. Auch das teilweise schlechte Wetter habe sich laut Suthold gegen Ferienende negativ auf die Staulage ausgewirkt. „Bei Regen steigen mehr Menschen ins Auto. Viele fahren auf nasser Fahrbahn dann besonders vorsichtig und man kommt langsamer voran. Zusammen mit mehr Verkehr führt das schneller zu einem Stau.“

Mit Blick auf die sieben Ferienwochenenden (jeweils Freitag bis Sonntag) war das letzte Juli-Wochenende (28. bis 30. Juli) am staureichsten (1104 Staus). Hier waren auch die letzten Bundesländer in die Ferien gestartet. Die meiste Geduld brauchten Urlauber und Pendler in NRW am Freitag, den 28. Juli. An dem Tag summierten sich die Staus auf den NRW-Autobahnen zu einer Länge von 940 Kilometern mit einer Staudauer von 558 Stunden.

Die meisten Staumeldungen in den sechs Wochen NRW-Sommerferien entfielen auf die A1 (1808), A42 (1692), A45 (1688), A40 (1657), A3 (1630) und A59 (1597). Die in Summe längsten Staus verzeichnete die A3 (3820), hier brauchten Autofahrer auch am meisten Geduld (2577 Staustunden). Den mit 26 Kilometern längsten Stau in den Sommerferien gab es am Freitag, den 14. Juli auf der A3 (Köln-Frankfurt) zwischen den Anschlussstellen Leverkusen Opladen und Neustadt (Wied).

Pressemitteilung des ADAC Nordrhein e.V.

Symbolbild. Foto: pixabay.com

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