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Junge Christen starten neue Programmreihe

„AnsprechBar“ in Zeiten von Vereinsamung

Veranstaltungen für junge Menschen zwischen 20 und 40 Jahren

„AnsprechBar“ in Zeiten von Vereinsamung

Das Team von „AnsprechBar“ Elisabeth Gorges, Tobias Petry, Elisabeth Zenner, Madeleine Schneider, Christopher Hoffmann, David Morgenstern (v. links). Auf dem Foto fehlen Melanie Kammerer und Christoph Michels. Foto: privat

13.06.2018 - 16:49

Koblenz. „Steil gehen bei einer Wanderung auf den steilsten Weinberg Europas“, „Mädelsflohmarkt für mehr Nachhaltigkeit beim Klamottenkauf“ oder „Auf der Suche nach dem „Fußball-Gott“ mit Besuch in der Bundesliga – wofür sind junge Menschen zwischen 20 und 40 Jahren ansprechbar? Diese Frage stellen sich auch junge katholische und evangelische Seelsorgerinnen und Seelsorger aus den Dekanaten Andernach-Bassenheim, Maifeld-Untermosel, Mayen-Mendig, Rhein-Wied und St. Goar sowie Christoph Michels von der evangelischen Kirchengemeinde Andernach.

„Es gibt im kirchlichen Bereich kaum etwas für junge Menschen, die aus der Jugendarbeit herausgewachsen sind, aber sich nicht vom klassischen Angebot der Familienpastoral angesprochen fühlen. In der Lebensphase von 20 bis 40 Jahren sind Themen wie Individualisierung auf der einen und Vereinsamung auf der anderen Seite anzutreffen“, weiß Mitinitiatorin Madeleine Schneider. „Es gibt einen starken Wunsch nach Gemeinschaft, Partnerschaft und Familie. Aber auch berufliche Erfüllung, hoher gesellschaftlicher Leistungsdruck und Sinnfragen stehen im Fokus der jungen Frauen und Männer.“ Ihre Kollegin Elisabeth Zenner ergänzt: „Insbesondere in dieser Lebensphase stellt man sich die Fragen: Wie geht es weiter? War das schon alles? Wo wird mein Lebensmittelpunkt sein?“

Diesen und vielen anderen Fragen will „Ansprechbar“ Raum geben. „Wir glauben an einen Gott, der immer ansprechbar ist“, erklärt Elisabeth Gorges, die ehrenamtlich dabei ist, den Namen der Gruppe „AnsprechBar“. „Als Seelsorgerinnen und Seelsorger wollen wir für unsere Altersgruppe ansprechbar sein“, zeigt Pastoralreferent Christopher Hoffmann eine weitere Bedeutung auf. „Das ‚B‘ von Bar schreiben wir dabei bewusst groß, denn wir gehen an Orte, an denen sich junge Erwachsene gerne aufhalten, wo es gemütlich ist und wo sie den Feierabend oder das Wochenende einläuten können.“

Mit einer Fahrt zum Katholikentag in Münster ist das Projekt „AnsprechBar“ gestartet. Darauf folgte „Mut-Mach-Menschen“. Die pastoralen Mitarbeiter Tobias Petry und Melanie Kammerer haben die Federführung für dieses Format übernommen. „Wir haben uns gefragt: Was bringt uns dazu, nach dem Arbeitstag noch einmal das Haus zu verlassen? Wem hören wir gerne zu? Unsere Antwort: Menschen, die einem Mut machen, etwas zu verändern und die für etwas stehen“, berichtet Melanie Kammerer. Den Anfang machten deshalb Jean und Ignace aus Ruanda, die nach einem Freiwilligendienst nun eine Ausbildung in Deutschland begonnen haben. Sie erzählten in der Bar „Soulfood“ von ihren Erfahrungen aus Afrika im Kontrast zu ihrem neuen Leben in Koblenz.

Die Gruppe hat feste regelmäßige Angebote wie „Mut-Mach-Menschen“ und „BARhocker-Abende“ in der Koblenzer Kneipenlandschaft geplant. Darüber hinaus gibt es auch Veranstaltungen, die unregelmäßig stattfinden, wie eine Taizé-Fahrt und eine Segel-Auszeit (beides im Oktober). Daneben bleibt noch viel Raum zum Experimentieren: „Wir wollen auch weiterhin offen sein und überlegen, wie wir das Konzept gemeinsam mit jungen Menschen weiterentwickeln können“, betont Tobias Petry. Sein Kollege David Morgenstern ergänzt: „Sportler, Filmfans, Paare, Singles – wir sind unsere eigene Zielgruppe und legen Wert auf Vielfalt im Programm“.

Weitere Infos zu den Veranstaltungen gibt es auf www.ansprech-bar.de

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Kommentare
Uwe Klasen :
Wer, wie z.B. die Sozialverbände, zu den wirtschaftlichen Gewinnern dieser "Asylpolitik" gehört, kann schon nur aus Eigeninteresse diese Unterstützen. Da bedarf es keiner langen Begründung wie hier Kund getan!
juergen mueller:
Was heutzutage so alles eine Pressemitteilung wert ist. Da wird jemand, alkoholisiert, gleich zu etwas abgestempelt, was noch garnicht bewiesen ist und womöglich nur aus einer Alkohollaune heraus geschah. Sicherlich ein öffentliches Ärgernis und zugleich für die ausführende Hand auch lebensbedrohlich. Aber ein Aufreger? Finde ich nicht. Da regen sich wieder Zweibeiner über etwas auf, was sie mit Sicherheit, zwar nicht öffentlich (oder doch?), aber zumindest zuhause im stillen Kämmerlein oder einem sonstigen stillen Örtchen selbst schon einmal "gehändelt" haben. Da ging jemandem ganz einfach nur der TRIEB durch, was der TRIEBfahrzeugführer ja auch sofort erkannt hat, der ja sehr genau hingeschaut haben muss.
ROTMILAN:
Für alle, die nicht das geistige Niveau von EIKE e.V. und Herrn Uwe Klasen erreicht haben - soll heißen: Das Zusammenfallen von zwei/mehreren Ereignissen bedeutet noch keine Wechselbeziehung der Ereignisse und erst recht noch keine Ursache/Ursächlichkeit für ein bestimmtes Ereignis - eine bestimmte Erscheinung in der Natur. Herr Klasen leugnet den Klimawandel durch jedenfalls überwiegend menschliche Einflüsse auf dem geistigen Niveau von Scheinwissenschaftlichkeit. Was sich klug anhören soll, ist nicht zwangsläufig klug aus sich heraus. Die Analyse von Frau Dr. Etscheidt ist zutreffend. Wer dies in Zweifel zieht mit "Argumenten" der dargestellten "Güte" von Herrn Klasen, wird auch nicht in Zweifel ziehen, dass die Erde eine Scheibe sei.
Uwe Klasen :
Klimawandel, Starkregen: Eine Koinzidenz ist noch keine Korrelation und bedeutet erst recht noch keine Kausalität
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