Allgemeine Berichte | 30.08.2018

Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen legt positive Statistik vor

Auch der Arbeitsmarkt beendet seine Sommerpause

Arbeitslosigkeit in und um Koblenz geht nach Ferien wieder zurück

Mayen-Koblenz. Zum Ende der Sommerferien sinkt die Zahl der Arbeitslosen in und um Koblenz bereits wieder: So zählten die Statistiker der Agentur für Arbeit im August in der Stadt 3.497 arbeitslose Frauen und Männer – 116 weniger als im Juli und 198 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote fällt von 5,9 auf 5,7 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 6,1 Prozent.

Ähnlich ist die Entwicklung im Landkreis, wo derzeit 3.924 Menschen als arbeitslos gelten – 80 weniger als im Juli, aber 19 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,4 Prozent und damit gleichauf mit Vormonat und Vorjahr.

„Das sogenannte kleine Sommerloch ist damit in diesem Jahr überaus schnell überwunden“, freut sich Ulrike Mohrs, die Leiterin der Arbeitsagentur. „Vor allem junge Menschen, die in den letzten Wochen ihre Ausbildung beendet haben, finden nach der Ferienzeit eine Anschlussbeschäftigung oder gehen weiter zur Schule. Und da sich in den nächsten Wochen auch die künftigen Studenten abmelden werden, gehe ich davon aus, dass die Arbeitslosigkeit in der Region in den nächsten beiden Monaten noch weiter sinken wird.“

Im Sozialgesetzbuch (SGB) wird die Arbeitslosigkeit in zwei verschiedenen Rechtskreisen behandelt: Das SGB III regelt die Absicherung über die Arbeitslosenversicherung und ist somit maßgeblich für all jene Menschen, die in der Regel noch nicht länger als ein Jahr arbeitslos sind und von den Arbeitsagenturen betreut werden. Ende August sind laut Statistik 1.063 arbeitslose Koblenzerinnen und Koblenzer dem SGB III zugeordnet – 20 weniger als im Juli und 57 weniger als vor einem Jahr.

Die Grundsicherung (Hartz IV) ist im SGB II geregelt und maßgeblich für jene arbeitslosen Menschen, die vom Jobcenter betreut werden. In diesem Rechtskreis werden Ende August in der Stadt 2.434 Arbeitslose gezählt. Das sind 96 weniger als im Vormonat und 141 weniger als vor einem Jahr.

Im Landkreis Mayen-Koblenz sind Ende August 1.887 Menschen nach SGB III arbeitslos gemeldet – 68 weniger als im Monat zuvor und 157 mehr als vor einem Jahr. Dem SGB II werden zurzeit 2.037 Frauen und Männer zugeordnet. Im Juli waren es 12 und vor einem Jahr 138 mehr.

Dem Arbeitgeberservice der Agentur wurden in den letzten vier Wochen 862 zusätzliche offene Stellen aus der Region gemeldet – 498 aus Koblenz und 364 aus dem Landkreis. Damit werden in der Stadt zurzeit offiziell 2.041 unbesetzte Stellenangebote gezählt, im Umland sind es 2.355.

Kurz vor Abschluss des aktuellen Ausbildungsjahres Ende September weist die Statistik für Koblenz noch 85 junge Menschen aus, die bei der Agentur für Arbeit um Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche gebeten hatten und noch nicht versorgt werden konnten. Aus dem Landkreis kommen 136 hinzu. Ihnen stehen in der Stadt 239 und im Umland 348 unbesetzte Stellen gegenüber. Tatsächlich werde sich das Verhältnis aber wohl noch einmal zu Ungunsten der Unternehmen verschieben, prophezeit Ulrike Mohrs.

„Erfahrungsgemäß denken viele Jugendliche erst einmal nicht daran, sich zeitnah bei uns abzumelden, wenn sie eine Lehrstelle oder einen Studienplatz gefunden haben. Deshalb versuchen unsere Berufsberaterinnen und Berufsberater nun, alle vermeintlich unversorgten jungen Menschen zu erreichen und zu klären, ob sie tatsächlich noch auf der Suche sind.“

Aber selbst wenn diese Frage geklärt ist, geht die Arbeit rund um das Thema Ausbildung für die Agentur weiter. „Wir vermitteln auch nach dem offiziellen Ausbildungsstart weiter. Solange der Stoff der Berufsschule problemlos nachgearbeitet werden kann, stellen viele Betriebe weiter ein. Da es ohnehin noch jede Menge interessante Stellenangebote gibt, ist es selbst für diejenigen nicht zu spät, die bislang überhaupt noch keine Perspektive haben.“ Sehr viel Zeit sollten sich diese jungen Leute aber nicht mehr lassen, betont die Agenturleiterin. „Auch wenn die Lage für die jugendlichen Ausbildungssuchenden heute so günstig ist wie seit Jahrzehnten nicht mehr, ist es irgendwann selbst für einen späten Einstieg zu spät.“

Kontakt zur Arbeitsagentur über die kostenlosen Servicenummern:

(08 00) 4 55 55 00 (Berufsberatung ) oder (08 00) 4 55 55 20 (Arbeitgeber-Service).

Pressemitteilung

Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen

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