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Wachtberger Wander-Verein e.V. hat ein neues Buch herausgegeben

Auf den Spuren der Pilgerer wandern

Auf den Spuren
der Pilgerer wandern

Buch über die AFH.Foto: privat

29.05.2019 - 14:27

Wachtberg. „Die AFH erwandern“, lautet der Titel des soeben erschienen Buches über die Aachen-Frankfurter-Heerstraße zwischen Sinzig und Rheinbach. Herausgeber der von Andreas Schmickler und Ernst Picard verfassten Publikation ist der Wachtberger Wander-Verein e.V.

Dort, wo heute am südlichen Rand von Wachtberg ausgedehnte Obstplantagen und Gemüsefelder das Landschaftsbild prägen, verlief über viele Jahrhunderte ein Verkehrsweg von überregionaler Bedeutung. Die Aachen-Frankfurter-Heerstraße, kurz AFH genannt, war nicht nur, wie ihre spätere Bezeichnung vermuten lässt, eine „innerdeutsche“ Straße, sondern eine internationale Verbindung. In nordwestlicher Richtung führte die Straße über Aachen hinaus bis nach Flandern und im Süden über die Alpen bis nach Oberitalien. Heerscharen von Reisenden, ob Händler, Pilger oder Soldaten passierten auf teilweise unwegsamen Routen dieses Gebiet. Zwischen dem zehnten und dem sechzehnten Jahrhundert nutzten in Frankfurt am Main gewählte Könige, die zur Krönung nach Aachen reisten, um sich dort auf dem Thron Karls des Großen krönen zu lassen, zeitweilig diese Straße; sie wird daher zu Recht auch „Krönungsstraße“ genannt.

Die Straße und die mit ihr verbundene tausendjährige Geschichte hat ohne Zweifel kulturhistorische Bedeutung für unsere Region und sollte daher, auch wenn in der Natur kaum noch Hinweise auf ihre Existenz ausgemacht werden können, nicht in Vergessenheit geraten. Eingedenk seines Anspruchs, das Interesse für die Geschichte, die Kultur und die Landschaft unser Heimat zu wecken und zu fördern, bemüht sich der Wachtberger Wander-Verein e.V. schon seit geraumer Zeit darum, die Erinnerung an diese Straße wachzuhalten. So hat er vor einigen Jahren an der Fritzdorfer Windmühle unweit der früheren AFH-Trasse eine Informationstafel über die „Krönungsstraße“ aufgestellt. Er ist auch Initiator des zwischen Sinzig und Rheinbach eingerichteten AFH-Wanderweges.

Das nun vorliegende Buch beschreibt die historische Rolle, die die AFH über Jahrhunderte in unserer Region gespielt hat. Des Weiteren gehen die Autoren auf die Geschichte der Orte entlang der Straße, für die sie eine besondere Bedeutung hatte, ein. War sie doch oft Ursache für Freud und Leid der an ihr lebenden Menschen. Zur Illustration dieser Ausführungen dient das umfangreiche Karten- und Bildmaterial, das Andreas Schmickler über Jahre zusammengetragen hat. Für denjenigen, der nach dieser Lektüre Lust verspürt, es den Pilgern in früheren Jahrhunderten gleich zu tun und die Strecke einmal zu Fuß zurückzulegen, enthält das Buch Vorschläge, wie die AFH in Etappen erwandert werden kann. Diese Wanderungen führen auch zu Sehenswürdigkeiten, die zwar abseits der Straße gelegen waren, gleichwohl einen Bezug zu ihr hatten, wie beispielsweise die Burg Münchhausen bei Adendorf oder die Tomburg bei Rheinbach.

Das ansprechend gestaltete Buch ist für einen Unkostenbeitrag in Wachtberg bei der Rhein-Voreifel-Touristik e.V. im Köllenhof (Ließem), Marienforster Weg 14, in Bad Godesberg bei Bücher-Bosch Siebengebirgsbuchhandlung, Alte Bahnhofstraße 1 bis 3, und der Parkbuchhandlung, Koblenzer Straße 57, sowie in Rheinbach bei der Buchhandlung Kayser, Hauptstraße 28, erhältlich. Weitere Informationen unter www. wachtberger-wander-verein.de.

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Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] Abschließend war es für die Mayener Sozialdemokraten eine Selbstverständlichkeit, die Aberkennung der „Ehrenbürgerschaft“ von A. Hitler mit zu beschließen [ Zitat Ende ] Herzlichen Glückwunsch an die SPD und die Stadt Mayen. Nach 75 Jahren! hat man einem Mörder und Volksthyrannen die Ehrenbürgerschaft aberkannt. Und wie lange dauert es, bis die Mayener eine Kritik annehmen und einmal drüber nachdenken? Wie lange braucht es denn, eine Stadt kaputt zu machen, Kopfsteinpflaster wie in Kaisers Zeiten durch die gesamte City zu tackern, das sich jeder Gehbehinderte den Hals bricht und sich mit dem Rollator die restlichen Knochen bricht ? Warum ist Mayen immer noch so rückständig? Mayen bietet immer noch keinen Service, keinerlei Kommunikation und keine Einkaufsmöglichkeit für alte Menschen. Sollen wir raus aus der Stadt- wie im Mittelalter ? Flanieren in Mayen? Geht nicht mehr, und was wollt ihr dann mit einem Hotel? Erstmal die Ruinen abreißen und die Eigentümer in die Pflicht
K. Schmidt:
Mit anderen Worten: Die 5 AfD-Stadtratsmitglieder bilden gegenüber den anderen 43 die absolute Mehrheit. Denn so wie sie abstimmen, darf schließlich kein echter Demokrat abstimmen. ergo: Politisches Kasperletheater, allerdümmster Art. Und wiedermal Stärkung einer Partei, die doch angeblich niemand stark haben will.
Helmut Gelhardt:
Wer sich in die Hände der Rechtsreaktionäre, hier der AfD, begibt, kommt politisch in deren Händen um. Das hätte gegolten für die Papaya-Koalition unter der Führung des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Neuwieder Stadtrat, Herrn Martin Hahn, der vor dem 'Abwahlverfahren Mang' bewusst in Kauf genommen hat, Bürgermeister Mang, SPD, mit Hilfe der AfD zu stürzen. Und das gilt gleichermaßen jetzt für Herrn Bürgermeister Mang, der es jedenfalls im Ergebnis hingenommen hat, dass seine Abwahl nur mit der Enthaltung der AfD verhindert wurde. Die Schändlichkeit der maß- und zügellosen Treibjagd gegen Mang durch in erster Linie sich christliche Demokraten nennende Personen im Neuwieder Stadtrat bleibt bestehen! Das sich als Bürgermeister Stützen-lassen durch die rechtsreaktionäre AfD ist für Herrn Mang als Sozialdemokrat absolut undenkbar! Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Für Herrn Martin Hahn nicht.Und für Herrn Mang nicht. Am Abwahl-Abend hat die AfD obsiegt. Das ist niemals hinnehmbar!
Achim Kämpflein:
Wow - was für ein Verbrechen! Hat die Polizei nichts bedeutsameres zu berichten, als sich mit einer solchen Pressemeldung lächerlich zu machen?
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