Allgemeine Berichte | 23.07.2021, 11:47 Uhr

Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V.

Aufpolierte Fahrräder stehen in Kruft bereit

In Kruft werben Irmgard Hillesheim und Manfred Lung für die Broschüre „Unterwegs in Deutschland – Worauf muss man achten“. Wer ein gutes, gebrauchstüchtiges Fahrrad abgeben möchte, sollte sich mit Manfred Lung in Verbindung setzen.Foto: E. T. Müller
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Kruft. Schön zu sehen, wenn aus einer Sache weitere Dinge entstehen, so auch in der Pellenz, wo Ehrenamtliche seit mehreren Jahren in der Initiative „Fremde werden Freunde“ zusammenarbeiten. Auch Bäckermeister Manfred Lung aus Kruft packt bei „Fremde werden Freunde“ mit an. Anfangs engagierte er sich besonders im Bereich Möbeltransport. „Das waren manchmal richtig schwere Möbel“, erinnert sich Lung an große Schränke und Regale, die über mehrere Etagen in die Wohnungen gebracht werden mussten. „Dann habe ich mich bereit erklärt, Flüchtlinge mobil zu machen“, erzählt der Bäckermeister, der seither Kinder- Damen- und Herrenfahrräder sammelt, aufpoliert und kostenlos an Flüchtlinge abgibt. Anfangs waren es besonders viele Fahrräder, heute monatlich zwischen ein und zwei. Immer wieder kommen Kinder und Jugendliche aber auch Erwachsene, die ein Rad brauchen. Wer kein Geld für den Kauf eines Fahrrades hat und dringend einen fahrbaren Untersatz braucht, ist herzlich willkommen.

Zum kostenlosen Fahrrad gibt es dann oben drauf noch die Broschüre „Unterwegs in Deutschland – Worauf muss man achten“, in der die Grundregeln des Straßenverkehrs mehrsprachig erklärt werden. Caritas-Mitarbeiterin Irmgard Hillesheim vom Projekt „Gemeinsam AKTIV“ überreichte Lung mehrere Exemplare zum Verteilen. Irmgard Hillesheim: „Im Projekt wollen wir zum verkehrssicheren Verhalten geflüchteter Menschen beitragen. Deshalb legen wir die mehrsprachige Broschüre überall aus. Zudem informieren wir auch auf unserer Caritas-Homepage über Regeln und Sicherheit im Straßenverkehr.“ Über die Adresse andernach.caritas-rhein-mosel-ahr.de kann die Seite „Gemeinsam AKTIV“ und von dort die Unterseite „Mobilität verbindet“ angewählt werden.

Irmgard Hillesheim freut sich über die kontinuierliche Initiative von Manfred Lung: „Ich finde es eine tolle Sache, dass Sie so vielen Menschen, egal welcher Herkunft, Einheimischen wie Zugezogenen, zu einem Fahrrad verhelfen.“ Dass dies allerdings nur dank der anhaltenden Fahrradspenden möglich ist, betont Manfred Lang: „Einige Leute haben sich E-Bikes gekauft und ihr altes Rad bei mir abgegeben. Da sind richtig gute Fahrräder dabei.“ Gerne nimmt Manfred Lung auch weiterhin gute, gebrauchte Fahrräder entgegen. „Aber bitte keinen Schrott! Kleinigkeiten repariere ich selber. Größere Reparaturen aber muss ich an eine Werkstatt geben. Ich bin ja kein Mechaniker.“ Nur verkehrssichere Fahrräder mit einwandfreier Beleuchtung und zuverlässiger Bremse gehen aus dem Haus.

Wer ein gutes gebrauchstüchtiges Fahrrad, Fahrradzubehör, Fahrradhelme oder einen PKW-Kindersitz abgeben möchte, sollte sich mit Manfred Lung in Verbindung setzen.

Und wem das Geld für ein Fahrrad fehlt, ist bei ihm ebenfalls an der richtigen Adresse: Tel. (01 71) 8 03 37 99.

Weitere Informationen, auch zu den Broschüren: Irmgard Hillesheim, Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. Bischof-Bernhard-Stein-Haus, Ludwig-Hillesheim-Straße 3, 56626 Andernach, Tel. (0 26 32) 25 02 26, E-Mail: hillesheim-i@caritas-andernach.de.

Pressemitteilung des

Caritasverband

Rhein-Mosel-Ahr e.V.

In Kruft werben Irmgard Hillesheim und Manfred Lung für die Broschüre „Unterwegs in Deutschland – Worauf muss man achten“. Wer ein gutes, gebrauchstüchtiges Fahrrad abgeben möchte, sollte sich mit Manfred Lung in Verbindung setzen.Foto: E. T. Müller

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