Allgemeine Berichte | 02.03.2019

Veranstaltung des Eifelvereins Kesselinger Tal

Ausflug in die Vergangenheit

Historischer Spaziergang durch die eigene Gemeinde begeisterte die Teilnehmer

Als letztes besichtigte man das Anwesen der Familie Laven. Foto: privat

Kesseling. Eine Wanderung der anderen Art führte der Eifelverein jüngst durch. Unter Führung von Werner Knebel ging es zwei Stunden durch die Heimatgemeinde Kesseling. Dabei wurden in verschiedenen Gassen schön restaurierte Fachwerkhäuser besichtigt, und ihre Geschichte erklärt. Zu einer verfallenen alten Mühle mit Nebengebäude führte ein fast verlassener Weg, liebevoll auch „Alt Kesseling“ genannt.

Das älteste noch bewohnbare Haus ist das der Familie Gemein, es soll aus dem 16. Jahrhundert stammen und damals ein Freihof gewesen sein.

Es kamen immer wieder alte Geschichten und Erinnerungen während des Spaziergangs hoch, so auch über den legendären, noch heute vorhandenen sogenannten „Dudeweg“, den Totenweg. Dabei handelt es sich um den Weg von Rech nach Kesseling, auf dem früher die Einwohner von Rech ihre Verstorbenen nach Kesseling brachten, um sie beizusetzen, da sich dort der einzige Friedhof weit und breit befand.

Auch die Toten aus Denn und Brück wurden mit Pferdekaren hierher gebracht und bestattet.

Den Abschluss bildete dann das sehr schöne Anwesen der Familie Laven von 1737, das noch erhalten ist und sehr liebevoll restauriert wurde.

In ihm befindet sich unter anderem ein sehr schönes kleines Atelier, wo der Besitzer sehr schöne Bilder und Postkarten aus Kesseling malt.

So ging eine sehr schöne Wanderung der etwas anderen Art mit Abschluss im Zelt der KG Kesseling bei Kaffee und Kuchen zu Ende.

Als letztes besichtigte man das Anwesen der Familie Laven. Foto: privat

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