Allgemeine Berichte | 17.07.2025

Deutsche Bahn überarbeitet Zeitplan für Generalsanierung

Bahnstrecke Köln–Mainz: Kommt die Sanierung 2028 später als geplant?

Der Hauptbahnhof in Koblenz. Foto: Archiv/CF

Überregional. Die Deutsche Bahn plant seit einiger Zeit eine umfassende Generalsanierung stark belasteter Bahnstrecken in ganz Deutschland. Ziel ist es, wichtige Abschnitte gebündelt zu modernisieren, um langfristig für mehr Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit im Bahnverkehr zu sorgen. Doch der konkrete Fahrplan dafür wird aktuell überarbeitet.

Köln–Mainz: Sanierungsstart 2028 noch unklar

Für den Streckenabschnitt Köln–Mainz, der ursprünglich ab Januar 2028 saniert werden sollte, gibt es derzeit noch keinen bestätigten Starttermin. Die Bahn steht dazu in enger Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium. Mitte August sollen Bahnunternehmen und andere Beteiligte offiziell darüber informiert werden, wie sich die Pläne ab 2028 ändern – und welche Auswirkungen dies auf den Bahnverkehr im Jahr 2029 haben könnte.

2026 und 2027: Sanierungen laufen wie geplant

Die Projekte für 2026 und 2027 bleiben im bisherigen Zeitplan. In diesen Jahren sollen unter anderem die Strecken Hagen–Köln, Nürnberg–Passau und Troisdorf–Wiesbaden sowie Lehrte–Berlin, Fulda–Hanau und Rosenheim–Salzburg umfassend saniert werden. Viele Bauaufträge sind bereits vergeben, Umleitungspläne werden mit den Bahnunternehmen abgestimmt.

Einige ursprünglich für 2027 geplante Projekte – etwa Lübeck–Hamburg und Frankfurt–Heidelberg – wurden jedoch auf spätere Jahre verschoben.

Neuer Zeitplan ab 2028

Ab 2028 soll ein überarbeiteter Zeitplan gelten. Dieser berücksichtigt Rückmeldungen der Bahnunternehmen und Erkenntnisse aus bisherigen Projekten – insbesondere von der Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim. Dort hatte die Bahn im vergangenen Jahr innerhalb von fünf Monaten zahlreiche Bauarbeiten gebündelt durchgeführt. Die Strecke ist seit Dezember 2024 wieder in Betrieb.

Künftig sollen pro Jahr weniger Bauabschnitte gleichzeitig saniert werden, um Umleitungen besser planen zu können und die Bauindustrie nicht zu überlasten. Für 2028 stehen neben Köln–Mainz unter anderem auch die Abschnitte München–Rosenheim, Hagen–Hamm und Lübeck–Hamburg auf der Vorschlagsliste.

Ziel: Bessere Infrastruktur bei weniger Störungen

Die Deutsche Bahn verfolgt mit der Generalsanierung einen neuen Ansatz: Statt vieler kleiner Einzelbaustellen soll eine Strecke in kurzer Zeit vollständig modernisiert werden. So lassen sich Bauarbeiten bündeln und die Beeinträchtigungen für Reisende und Güterverkehr begrenzen.

Der Bund wird letztlich entscheiden, in welcher Reihenfolge die rund 4.000 Kilometer betroffenen Strecken bis 2036 saniert werden. Klar ist: Die Planungen sollen enger aufeinander abgestimmt und realistischer durchführbar sein – auch mit Blick auf die begrenzten Ressourcen der Bauunternehmen.

BA

Der Hauptbahnhof in Koblenz. Foto: Archiv/CF

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