Allgemeine Berichte | 17.07.2023

Täglich erreichen den Baubetriebshof Aufträge zur Beseitigung der „wilden Ablagerungen“. Zu

Bendorf: Illegale Müllentsorgung nimmt zu

Der städtische Container für „wilden Müll“ ist nach zwei Wochen schon wieder voll bis zum Rand.  Foto: Stadt Bendorf

Bendorf. Es kommt bedauerlicherweise immer häufiger zu Müllablagerungen in der Landschaft, sei es in der Innenstadt, auf Grünflächen oder im Bendorfer Wald. Der Baubetriebshof erhält täglich Aufträge zur Beseitigung dieser unerlaubten Ablagerungen.

Dabei handelt es sich um verschiedene Arten von Abfall, wie Restmüll, Bauschutt, Sperr- oder Bioabfälle. Es kommt sogar vor, dass giftige Chemikalien, Farben oder Altöl illegal auf abgelegenen Grundstücken, im Wald oder auf Feldern entsorgt werden.

Diese Müllablagerungen beeinträchtigen nicht nur die Lebensqualität der Einwohner, sondern können auch gefährliche Verschmutzungen von Boden, Grundwasser und Gewässern verursachen. Darüber hinaus entstehen durch die Entsorgung dieses wilden Mülls hohe Kosten, die den städtischen Haushalt belasten und letztendlich von den Steuer- und Gebührenzahlern getragen werden müssen.

Ein Mitarbeiter des Baubetriebshofs ist täglich damit beschäftigt, den Müll im Stadtgebiet zu beseitigen. Dies umfasst das Entleeren der Müllbehälter, die Reinigung der Umgebung sowie das Sammeln von Müll in Grünanlagen und im Außenbereich. In den letzten Jahren hat die Menge des achtlos oder bewusst weggeworfenen Mülls stark zugenommen.

Der Baubetriebshof stellt zwei Container mit einem Fassungsvermögen von je 23 Kubikmetern bereit - einer für den normalen Stadtmüll und einer für die sogenannten wilden Ablagerungen. Während der Stadtmüllcontainer vor etwa fünf Jahren alle 5 bis 6 Wochen gewechselt wurde, erfolgt der Wechsel mittlerweile alle 3 Wochen. Auch der Container für den wilden Müll wird dreimal so häufig abgefahren wie vor fünf Jahren.

Daher möchte die Stadt Bendorf ihre Bürger erneut dazu aufrufen, verantwortungsvoll zu handeln und darauf hinweisen, dass unsachgemäße Entsorgung zumindest eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Personen, die dabei erwischt werden, müssen mit einem Bußgeld und einem Kostenersatz für den entstandenen Aufwand rechnen. Handelt es sich um gefährliche Abfälle, liegt in der Regel sogar eine Straftat vor.

Sachdienliche Hinweise können an die zuständige Abfallbeseitigungsbehörde (Kreisverwaltung Mayen-Koblenz), die Stadtverwaltung Bendorf oder die örtliche Polizeidienststelle gemeldet werden.

Jeder Einzelne kann durch verantwortungsbewusstes Verhalten dazu beitragen, die Stadt Bendorf sauber zu halten. Es stehen Entsorgungsmöglichkeiten für Grünschnitt, Rasenschnitt und Bauschutt auf dem Gelände der Stadtwerke Bendorf (Einfahrt Untere Rheinau) zur Verfügung, während Sperrmüll zweimal im Jahr kostenlos über den Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel entsorgt werden kann.

BA

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  • Betroffener: Wiedermal ein Totalversagen der Justiz und es werden Täter geschützt ! Inzwischen darf man sich wirklich fragen ob diese Justiz überhaupt noch der Gerechtigkeit und dem Volk dient oder einfach nur noch die Politiker zu schützen versucht !
  • Ingo Materne: Der Artikel überzieht aus meiner Sicht deutlich. Ja: Lärm, Schattenwurf und konkrete Abstände müssen im Genehmigungsverfahren sauber geprüft werden. Aber aus der aktuellen Studienlage lässt sich keine...
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