Allgemeine Berichte | 23.07.2018

Spektakuläre Bobby-Car-Rennen in Kempenich

Bis zu 90 Stundenkilometer schnell sausten die kleinen Renner bergab

So sehen Sieger aus! Stolz präsentieren die Jugendlichen ihren Pokal. Fotos: -BE-

Kempenich. Kempenichs Dorfkern war am Wochenende Schauplatz einer spektakulären Sportveranstaltung. Von Samstag bis Sonntag lieferten sich im Dreieck zwischen Franken-, Oberdorf- und Großstraße wieder flotte kleine Flitzer faszinierende Rennen. Unter der Lizenz des Bobby-Car-Sportverbands richteten Kempenichs Bobby-Car-Freunde e.V. den 1. Lauf um die Deutsche Bobby Car Meisterschaft 2018 aus.

800-Meter-lange Strecke

Die Zuschauer, die sich an den markantesten Streckenbereichen versammelt hatten, bekamen am Samstag und Sonntag jede Menge spannender Zweikämpfe zu sehen. Die ambitionierten Bobby-Car-Fans lieferten sich heiße Duelle auf der 800-Meter-langen anspruchsvollen Strecke, die trotz zwei scharfer 90-Grad-Kurven Höchstgeschwindigkeiten von 90 Stundenkilometern zulässt. Da gab es den einen oder anderen spektakulären Ausritt. Aber die fast 350 Strohballen, die an den Brennpunkten der Strecke platziert waren, sorgten für Sicherheit an und auf der Strecke. Am Ende waren alle zufrieden. Die Zuschauer, weil ihnen bei strahlendem Sonnenschein tolle Rennen präsentiert wurden. Und weil in Kempenich erneut dokumentiert wurde, dass sportlicher Wettbewerb und Fairness bzw. Respekt immer noch hohe Werte sind. René Reuter, der Tüftler und Vorsitzende der Kempenicher Bobby-Car-Freunde e.V., weil der Club in der Mannschaftswertung mit 27 Punkten vor Münster (17) und Meinsheim (13) deutlich die Nase vorne hatte und die intensive Nachwuchsarbeit sichtbare Früchte trägt. Und die Gemeinde Kempenich, vertreten durch ihren Beigeordneten Johannes Schäfer, weil man wieder ein toller Gastgeber für Sportsfreunde aus ganz Deutschland war. Unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr, dem Rettungsdienst Adenau, den Mitgliedern des MSC Kempenich und engagierten Freiwilligen gelang es erneut, eine hochkarätige Sportveranstaltung in die Eifel zu holen und professionell durchzuführen. Ein besonderer Dank gilt natürlich den Mitgliedern der Bobby-Car-Freunde Kempenich, die auch für die Bewirtung der Teilnehmer und Zuschauer gesorgt hatten.

Abkühlung auf der „Pomp“

Am Ende der Profi-Wettkämpfe am Sonntag genehmigte sich Lokalmatador Melwin Grones, der in der Amateurklasse Platz 3 hinter Tobias Wingender und Tobias Müller belegt hatte - unfreiwillig - eine Abkühlung auf der „Pomp“. Die brachte zwar etwas Erfrischung nach den heißen Wettbewerben, aber eine Champagnerdusche auf dem Treppchen wäre Grones natürlich lieber gewesen. Die musste er an diesem Sonntag einem Konkurrenten aus Augsburg überlassen: Dominik Rivola aus Augsburg war der Schnellste und belegte den 1. Platz in der Profiklasse vor Jochen Kühnel aus Münster und Tobias Wingender von den Bobby-Car-Freunden Kempenich.

10 Vereine gingen an den Start

Insgesamt gingen am Wochenende in Kempenich 10 Vereine an den Start. Unter den Teilnehmern viele Fahrerinnen, die sich in den gemischten Duellen gegen ihre männliche Konkurrenz behaupten konnten und mit großem sportlichem Eifer bei der Sache waren. Bleibt zu wünschen, dass beim nächsten Ritt der flotten Flitzer in Kempenich auch die Wettbewerbe am Samstag noch besser besucht werden!

Alle Rennergebnisse sind im Internet zu finden.

Die Fahrer auf dem Weg nach ganz oben!

Die Fahrer auf dem Weg nach ganz oben!

Bis zu 90 Stundenkilometer schnell sausten die kleinen Renner bergab

Bis zu 90 Stundenkilometer schnell sausten die kleinen Renner bergab

Ein aktuelles Video zu diesem Thema finden Sie im Internet unter: www.blick-aktuell.tvReinschauen lohnt! Viel Spaß.

Ein aktuelles Video zu diesem Thema finden Sie im Internet unter: www.blick-aktuell.tv Reinschauen lohnt! Viel Spaß.

Bis zu 90 Stundenkilometer schnell sausten die kleinen Renner bergab

Bis zu 90 Stundenkilometer schnell sausten die kleinen Renner bergab

Bis zu 90 Stundenkilometer schnell sausten die kleinen Renner bergab

Eine 800 Meer lange Streckemussten die Fahrer hinter sich bringen.

Eine 800 Meer lange Strecke mussten die Fahrer hinter sich bringen.

„Auf die Plätze fertig los“, hieß es für diese Teilnehmer.

„Auf die Plätze fertig los“, hieß es für diese Teilnehmer.

So sehen Sieger aus! Stolz präsentieren die Jugendlichen ihren Pokal. Fotos: -BE-

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  • illgen: was soll der mist dann . wenn sich jeder mal an die eigene nase packt dann würde es nicht da so gefährlich sein . auch die bussfahrer sollten sichmal sn die eigene nase packen und dort langsamer fahren.
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