Allgemeine Berichte | 10.07.2017

Sinziger Arbeiterwohlfahrt bietet wieder Ferienfreizeit für Kinder an

Büdchen bauen und vor allem spielen, spielen, spielen ...

Weit über 100 Pänz sorgen für Leben im Hennes-Schneider-Haus auf dem Harterscheid

135 Kinder wurden in der ersten Woche täglich auf dem Harterscheid betreut.  RÜ

Sinzig. Wenn im Wald unmittelbar neben dem Königsfelder Sportplatz in Windeseile eine Büdchenstadt entsteht und über 100 Pänz für richtig Leben in und um die Bude sorgen, dann kann diese nur eines bedeuten: Im Hennes-Schneider-Haus der Arbeiterwohlfahrt ist Ferienfreizeit angesagt. Und den Spaß haben ja schon Generationen kleiner Sinziger mitgemacht.

„Das ist schon eine besondere Situation. Denn die Eltern, die heute ihre Kinder vorbeibringen, haben ja meist selbst in ihren Kindertagen eine solche Ferienfreizeit mitgemacht“, so Wiltrud Post, Vorsitzende des Sinziger AWO-Ortsvereins.

„Spielen, spielen, spielen und nochmals spielen“: Dieses ist und bleibt seit einigen Jahren das Motto auf dem Harterscheid. 135 Pänz machten in der ersten Woche bei der Ferienfreizeit der Arbeiterwohlfahrt das Gelände rund um die AWO-Einrichtung im Wortsinne unsicher. Ähnlich Zahlen werden auch für die beiden folgenden Wochen erwartet.

Bei bester Verpflegung und einem eingespielten Betreuerteam wollen die Kleinen dabei vor allen eines: „Urlaub machen ohne große Verpflichtungen.“

Die Ferienfreizeit der AWO aus Sinzig im Waldstück hart an der Gemarkungsgrenze zu Königsfeld ist eine der ältesten in der Region und wohl auch eine der größten. Und dies seit Langem nicht nur für die Pänz aus Sinzig, sondern von der gesamten Rheinschiene. „Die Kinder kommen aus Sinzig, Remagen Bad Breisig und auch der Kreisstadt“, heißt es bei der AWO.

Der Klassiker dabei auch über die Jahrzehnte hinweg: Büdchen bauen im nahen Harterscheid. Mit allem nur denkbaren Material, aber natürlich vor allem Laub und Ästen haben die kleinen Architekten die abenteuerlichsten Konstruktionen erstellt.

Bei jedem der 20 freiwilligen Helfer bedarf es da einiger „Nerven“, um einer quietschfidelen Meute Herr zu werden. Besonders beliebt sind beim Nachwuchs die Damen und Herren des Küchenteams, die reichlich Lob für ihre Kochkünste ernten. Nachdenklich stimmt es da schon, dass es für viele Kinder das erste Mal ist, das sie den ganzen Tag über frisch bekocht werden. Die Ferienfreizeit läuft übrigens ohne elektronische Unterhaltungsmedien ab. Und das Toben in der frischen Luft macht richtig hungrig. Im Betreuerteam freut man sich darüber, mit welcher Energie und Kreativität die kleine Kundschaft den Tag durchspielt. Denn auf das einst nicht unbedingt beliebte Mittagsschläfchen verzichtet man bei der AWO schon seit geraumer Zeit. „Die Kleinen sollen sich so richtig auspowern“, heiß es. Aber auch die Feuerwehr und die Polizei schauten auf dem Harterscheid vorbei und erklärten ihre Einsatzfahrzeuge.

Der Ferienspaß in der freien Natur hat auch seine kleinen Risiken. Da muss manchmal eine kleine Schramme verpflastert werden. Doris Fuchs aus Westum schaute immer wieder einmal vorbei und bot Kunst und Basteln an. Auch nach Jahrzehnten hat die Ferienfreizeit der AWO im Hennes-Schneider-Haus auf dem Harterscheid für den Nachwuchs nichts an Faszination verloren. BL

Nicht nur Spielen und Toben steht auf dem Programm, auch die Kreativität der Kinder soll gefördert werden.

Nicht nur Spielen und Toben steht auf dem Programm, auch die Kreativität der Kinder soll gefördert werden.

Die Ergebnisse der künstlerischen Versuche werden stolz hergezeigt.

Die Ergebnisse der künstlerischen Versuche werden stolz hergezeigt.

135 Kinder wurden in der ersten Woche täglich auf dem Harterscheid betreut. Fotos:

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