Körber-Stiftung und Bundespräsidialamt würdigen kommunalpolitisches Ehrenamt
Bundespräsident Steinmeier empfängt Stadtbürgermeister Wolfgang Heitmann in Berlin
Vallendar. Die Körber-Stiftung und Frank-Walter Steinmeier laden Anfang März ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus ganz Deutschland zu einer zweitägigen Veranstaltung nach Berlin ein.
Auch Stadtbürgermeister Wolfgang Heitmann nimmt an diesem bundesweiten Erfahrungsaustausch teil, der das Engagement der kommunalen Mandatsträgerinnen und Mandatsträger würdigt und ihre zentrale Bedeutung für die lokale Demokratie in den Mittelpunkt stellt.
Neben einer Fachkonferenz erwartet die Teilnehmenden ein Empfang im Schloss Bellevue durch den Bundespräsidenten.
„Die kommunale Demokratie ist das Fundament unseres gesellschaftlichen Miteinanders – sie entscheidet sich vor Ort. Der Austausch mit Bundespräsident Steinmeier und Kollegin-nen und Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet ist eine wertvolle Gelegenheit, gemeinsame Herausforderungen offen zu diskutieren und Impulse für die Weiterentwicklung unserer kommunalen Arbeit mitzunehmen“, so Heitmann.
Die zweitägige Veranstaltung beginnt am 2. März mit dem Demokratie Forum Kommunalpolitik der Körber-Stiftung. Rund 200 ehrenamtliche Amts- und Mandatstragende diskutieren gemeinsam mit Fachleuten aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über die aktuelle Lage und Zukunft der Kommunalpolitik. Die Konferenz wird am 2. März ab 13:30 Uhr auf der Website der Körber-Stiftung live übertragen.
Höhepunkt der Veranstaltungsreihe ist der Empfang durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 3. März im Schloss Bellevue. Das Programm umfasst eine Rede des Bundespräsidenten, ein Podiumsgespräch sowie einen Erfahrungsaustausch mit etwa 100 ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern. Die Veranstaltung wird am 3. März ab 10:30 Uhr ebenfalls live übertragen.
Im Rahmen der Veranstaltung werden die Ergebnisse einer repräsentativen Forsa-Umfrage unter ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern vorgestellt. Die im Auftrag der Körber-Stiftung durchgeführte Erhebung beleuchtet die Rahmenbedingungen des Ehrenamts, aktuelle und zukünftige Herausforderungen in den Kommunen sowie Erfahrungen mit Bedrohungen und persönlichen Anfeindungen.
Bundesweit werden knapp 60 Prozent aller Städte und Gemeinden von ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern verwaltet. Mehr als 6.000 Amtsinhaberinnen und Amtsinhaber engagieren sich täglich für demokratische Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gleichzeitig stehen sie unter zunehmendem Druck durch hohen zeitlichen Aufwand, wachsende Bürokratie und steigende Erwartungen an die kommunale Handlungsfähigkeit. Die Einladung nach Berlin würdigt dieses Engagement und gibt den kommunalen Ehrenamtsträgern eine Stimme auf Bundesebene.
Pressemitteilung der Stadt Vallendar
