Allgemeine Berichte | 03.11.2023

Symbolische Friedensaktion in Neuwied

Bunte Luftballons stiegen in den Himmel

Vereint in ihrem dringenden Wunsch nach Frieden setzten rund 30 Neuwiederinnen und Neuwieder ein Zeichen. Foto: Stefan Eismann

Neuwied. Über den Goethe-Anlagen in Neuwied stiegen kürzlich bunte Luftballons in den Himmel – ein Bild, das Hoffnung auf Frieden symbolisiert und an das Aufsteigen von Friedenstauben erinnert. Etwa 30 Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedenster Herkunft kamen spontan zusammen, um ihren Wunsch nach Frieden sichtbar zu machen.

„Die südöstliche Innenstadt ist ein Beispiel für friedliches Zusammenleben vieler Nationalitäten“, betonte Bürgermeister Peter Jung. Er sieht in der Vielfalt des Quartiers ein Vorbild für Zusammenleben weltweit.

Die Aktion wurde vom Quartiermanagement der südöstlichen Innenstadt, von Ehrenamtlichen der Initiative „Soziale Stadt“, dem Internationalen Christlichen Friedensdienst Eirene und mit Unterstützung des Bürgermeisters organisiert. Gemeinsam setzten sie ein Zeichen für die internationale Friedensbewegung.

Die Teilnehmenden teilten ihre tiefen Wünsche nach Frieden, die Ablehnung von Hass und Antisemitismus und den Appell, Versöhnung und Vergebung in den Alltag zu integrieren. Ihre Beiträge unterstrichen die Bedeutung von persönlichem Einsatz für den Frieden.

Die Veranstaltung fand ihren Abschluss in einem bewegenden Moment der Stille, in dem die Anwesenden den Opfern und Betroffenen kriegerischer Konflikte gedachten.

Diese Aktion verdeutlicht die Sehnsucht nach einem friedlichen Miteinander und die Notwendigkeit, sich stetig für Frieden einzusetzen – sowohl im Lokalen als auch im globalen Kontext.BA

Vereint in ihrem dringenden Wunsch nach Frieden setzten rund 30 Neuwiederinnen und Neuwieder ein Zeichen. Foto: Stefan Eismann

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