Allgemeine Berichte | 27.11.2019, 16:07 Uhr

Vernissage/Fotoausstellung „Kinder haben Rechte“

Bunter Kreis Rheinland macht auf die Rechte von Kindern aufmerksam

Inka Orth (Vorstandsvorsitzende Bunter Kreis Rheinland) begrüßte die Gäste zur Vernissage und gab einen Überblick sowie Hintergrundinformationen über die Aktion. Foto: US
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Koblenz. Bilder sprechen für sich und so hatte man im Jubiläumsjahr des Kinderbundes eine Fotoausstellung der besonderen Art initiiert. Diese startete jetzt im Forum Mittelrhein unter Mitwirkung prominenter Paten, wie der Schauspielerin Yvonne de Bark, dem Schauspieler Hanno Friedrich und auch der Moderatorin Insa Backe. Mit elf verschiedenen, plakativen Fotomotiven machte der Bunte Kreis Rheinland auf die Rechte von Kindern aufmerksam. Die Bilder sollen berühren und im Gedächtnis bleiben, so ging Fotografin Julia Berlin an das Projekt heran: „Für mich war es wichtig, das Thema in alltäglichen Situationen widerzuspiegeln.“ Herausgekommen sind dabei eindrucksvolle Motive, die zum Nachdenken anregen. So zum Beispiel das kleine Mädchen im Lolita-Kleid, dass sinnbildlich für 13.683 Fälle von sexuellem Missbrauch in Deutschland steht. Die Mitarbeiter des Vereins Bunter Kreis Rheinland erleben in ihrer täglichen Arbeit immer wieder, wie anstrengend und aufreibend es für Familien mit schwer, chronisch kranken oder zu früh geborenen Kindern ist, entsprechende Informationen und Unterstützung sowie Förderung und Hilfe zu erhalten. „Wenn die UN-Kinderrechtskonvention eine höhere Gewichtung in der Politik erfahren würde und im Grundgesetz verankert wäre, könnten wir noch viel mehr für unsere betroffenen Familien erreichen“, so die Vorsitzende des Vereins Bunter Kreis Rheinland, Inka Orth. „Gewaltfreie Erziehung oder dass Kinder keiner Gewalt ausgesetzt sind, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Das ist aber in unserer Gesellschaft leider nicht so. Alle drei Tage stirbt ein Kind durch elterliche Gewalt. Gewalt ist darüber hinaus auch nicht nur körperlich, es gibt ja auch Bereiche von verbaler Gewalt und Mobbing. Dass es das gibt, weiß jeder aber das man etwas dagegen tun kann, in dem man zu Organisationen geht oder Gewalttaten zur Anzeige bringen sollte, das weiß nicht jeder und das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass man etwas dagegen tun kann, dafür stehe ich als Botschafter für gewaltfreie Erziehung“, so der Schauspieler Hanno Friedrich dazu in einem Interview. „Als Botschafterin stehe ich für den Schutz vor Missbrauch von Kindern. Missbrauch fängt mit einer kleinen Ohrfeige an. Viele verstehen aber nicht, wo Missbrauch anfängt und hier muss echt noch was passieren“, erklärte Yvonne de Bark im Gespräch. Sich mit Gleichgesinnten motivieren, auszutauschen und weiter daran zu arbeiten war ihr Anliegen an diesem Abend. Kinderrechte weiter und tiefer in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken ist Ziel dieser Ausstellung, die noch bis Weihnachten 2019 im 1. OG des Forum Mittelrhein zu besichtigen ist.

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Kinderrechte tiefer in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, dafür setzen sich unter anderen ein: Diplomfotografin Julia Berlin, Schauspielerin Yvonne de Bark, Moderatorin Insa Backe, Inka Orth (Vorstandsvorsitzende Bunter Kreis Rheinland) und Schauspieler Hanno Friedrich. (v.l.). Foto: US

Kinderrechte tiefer in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, dafür setzen sich unter anderen ein: Diplomfotografin Julia Berlin, Schauspielerin Yvonne de Bark, Moderatorin Insa Backe, Inka Orth (Vorstandsvorsitzende Bunter Kreis Rheinland) und Schauspieler Hanno Friedrich. (v.l.). Foto: US Foto: Udo Stanzlawski/Fotografie/Koble

Die Besucher zeigten sich bei der Fotoausstellung sehr interessiert, wie hier an der Tafel mit den Botschaftern und Paten der Aktion „Kinder haben Rechte“. Foto: US

Die Besucher zeigten sich bei der Fotoausstellung sehr interessiert, wie hier an der Tafel mit den Botschaftern und Paten der Aktion „Kinder haben Rechte“. Foto: US

Inka Orth (Vorstandsvorsitzende Bunter Kreis Rheinland) begrüßte die Gäste zur Vernissage und gab einen Überblick sowie Hintergrundinformationen über die Aktion. Foto: US

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